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Kolumne | Zum guten Schluss: Bewunderung für meine Patienten
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Drei Wochen nach seiner Hochzeit mit reichlich Essen, Tanz und Wein denkt Dr. Hans Langer über die Blutzuckerwerte seiner Patienten nach. Eine Patientin hatte nach ihrer eigenen Feier trotzdem gute Werte gemessen. Das weckt seine Bewunderung für Patienten mit Diabetes im Alltag.
Vor drei Wochen habe ich an einem traumhaft schönen Juli-Wochenende meine Gabi geheiratet. “Es wird aber auch Zeit”, meinte mein Schwiegervater, “schließlich kennt ihr euch jetzt schon seit zwölf Jahren.” Es war ein rauschendes Fest, und neben den vielen Freunden und Verwandten waren auch Kollegen aus der Bank, bei der Gabi arbeitet, da. Auch viele meiner Kollegen aus der Diabetes-Klinik waren gekommen.
Viele Emotionen, viel zu essen, viel zu trinken
Der Form halber musste ich natürlich auch meinen Chef einladen und das war auch gut so. Wie in der Klinik stand er natürlich auch hier wieder im Mittelpunkt und musste gleich hinter den Vätern des Brautpaares eine Lobrede halten. Die Rede hat mir gut gefallen. Obwohl ich im Stillen dachte, dass nirgendwo soviel gelogen wird wie auf Beerdigungen, Betriebsabschiedsfeiern und auf Hochzeiten. Trotzdem erinnere ich ihn bei Gelegenheit daran, dass ich, wie mein Chef in seiner Rede erwähnte, sein bester Mitarbeiter sei.
Wie es sich zu einer guten Feier gehört, gab es viele Emotionen, viel zu essen, es wurde viel getanzt. Und auch der gute Wein aus unserer Region floss in Strömen. Am Ende der Feier, so gegen vier Uhr nachts, lagen Gabi und ich uns glücklich in den Armen und ließen den Tag Revue passieren.
Sehr oft bewundere ich meine Patienten
Als Diabetologe kamen mir natürlich wieder meine Patienten in den Sinn: Einige von ihnen haben auch erst kürzlich geheiratet. Hätte ich, wie sie, einen Diabetes mellitus, dann hätte nach dem Verlauf unserer Hochzeitsfeier mein Blutzucker vermutlich voll nach oben ausgeschlagen oder tief nach unten – je nachdem. Vielleicht wäre er aber auch bei 120 mg/dl (6,7 mmol/l) wie bei meiner Patientin, die mir nach ihrer Hochzeit ihr Blutzuckertagebuch gezeigt hatte – trotz des vielen Essens und des vielen Tanzenstolle Werte!
Manchmal, nein, nicht manchmal, sondern sehr oft bewundere ich meine Patienten wirklich! Und das nicht nur bei Hochzeitsfeiern.

von Dr. Hans Langer
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2016; 65 (8) Seite 82
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mr postete ein Update vor 2 Tagen, 17 Stunden
Hallo,
Ich bin neu hier.
Seit gut zwei Jahren Typ 1 Diabetikerin.
Ich würde mich gerne austauschenmulti postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 1 Woche, 4 Tagen
Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.
olivers postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliver- gunnar83 antwortete vor 6 Tagen
Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
Gunnar - olivers antwortete vor 5 Tagen, 20 Stunden
@gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
Viele Grüße
Oliver - brandt antwortete vor 3 Tagen, 18 Stunden
Hallo Oliver, auch ich bin Typ 3c und würde mich gern mit dir ein wenig per Mail mit dir austauschen, wenn du magst. Bin vor 15 Jahren mit Kausch-Whipple auf “Verdacht” operiert worden – war aber kein Krebs, sondern “nur” eine Pankreatitis (AIP), also eine Fehldiagnose (hätte keiner OP bedurft, also kein Diabetes als Folge).



