Kolumne | Zum Guten Schluss: Abschied

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Zum Guten Schluss: Abschied | Illustrationen: Christian Mentzel
Illustrationen: Christian Mentzel
Kolumne | Zum Guten Schluss: Abschied

Heute heißt es Abschied nehmen, denn die Kolumne „Zum guten Schluss“ erscheint zum letzten Mal. Rund 15 Jahre lang berichteten Jana Einser, Alex Adabei und Dr. Hans Langer von Erlebnissen und Geschehnissen aus ihrem Alltag rund um das Thema Diabetes.

Es ist schon einige Jahre her, dass Jana Einser, Alex Adabei und ich als Dr. Hans Langer, Arzt in einer Diabetesklinik, über unsere täglichen Erlebnisse mit dem und um den Diabetes in „Zum guten Schluss“ berichten durften. Manches davon war unterhaltsam, Einiges lustig, aber immer sollte es nachdenkenswert sein. Spannend waren die Kommentare meiner Frau Gaby, die ja alles aus ihrem eigenen Blickwinkel gesehen und kommentiert hat.

Dass Jana, Alex, Gaby und Hans Kunst-Figuren sind, haben Sie sich sicher schon gedacht. Sonst wären Nachnamen wie Einser, Adabei und die Wort-Ähnlichkeit zu den Langerhansschen Inseln als Produktionsstätten von Insulin schon ein großer Zufall. Ich für meinen Teil als Dr. Hans Langer kann jedoch mit Fug und Recht behaupten, dass meine Geschichten immer eine Mischung waren aus tatsächlich Erlebtem und aus erfundenen Anteilen. Und ob Sie es glauben oder nicht, es geht in einer Diabetesklinik wirklich oft so zu, wie ich es in meiner Kolumne beschrieben habe.

Neue Kolumne ab Oktober: „Fernweh“

Und auch die Lebensweisheiten von Alex Adabei, die viele Menschen mit Typ-2-Diabetes kennt, oder Jana Einser, die selbst einen Typ-1-Diabetes hat, waren oft echt. In jedem Fall hatten wir drei vor, Sie auf der letzten Seite Ihres Diabetes-Journals zu unterhalten. Ich glaube, das ist uns ganz gut gelungen.

Ab der nächsten Ausgabe wird Ihr Diabetes-Journal zum Diabetes-Anker, worauf wir drei uns ganz besonders freuen. Denn wir wissen, dass es ein tolles Journal mit viel Mehrwert für Sie wird. Verraten dürfen wir, dass unsere Rubrik „Zum guten Schluss“ eine Nachfolgerin haben wird und die heißt „Fernweh“. Lassen Sie sich also überraschen und vom „Fernweh“ anstecken.

Ich als Dr. Langer mache jetzt eine Pause und beschäftige mich mit maritimer Medizin. Meine Frau Gaby und ich werden also künftig gemeinsam Schiffsreisen machen, wobei ich die Rolle des Schiffsarztes übernehmen werde. Und wie kommentierte Gaby in gewohnter Weise: „Mal schauen, ob es klappt mit dir als Schiffsarzt. Aussehen und Talent sind ja zumindest vorhanden …“


Herzlichst Ihr
Dr. Hans Langer

Das Team für den guten Schluss: Dr. Hans Langer arbeitet als Arzt in einer Diabetesklinik, Jana Einser hat schon seit Kindertagen Typ-1-Diabetes und Alex Adabei hat viele Bekannte und Verwandte mit Typ-2-Diabetes. Sie schreiben abwechselnd für diese Kolumne.


Erschienen in: Diabetes-Journal, 2024; 73 (9) Seite 82

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  • thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 2 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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