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Neues Organ-on-Chip-Verfahren bietet neue Optionen für die Diabetes-Forschung
2 Minuten
Tübinger Forschende haben das Organ-on-Chip-Verfahren entwickelt, das organähnliche Strukturen der Bauchspeicheldrüse nachbildet und somit die medikamentöse Diabetes-Forschung entscheidend voranbringen könnte.
In Deutschland leben rund 8,5 Millionen Menschen mit Diabetes. Der Bedarf an Therapie-Optionen ist also groß, die Entwicklung neuer Medikamente zur Behandlung der Stoffwechselerkrankung gestaltet sich jedoch noch immer schwierig. Nun könnte diesbezüglich ein Fortschritt bevorstehen: Ein Tübinger Forschungsteam um Prof. Dr. Peter Loskill am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut an der Universität Tübingen hat eine innovative Technik vorgestellt, die neue Wege in der Diabetes-Forschung eröffnen soll.
Mit einer neuartigen Organ-on-Chip-Technologie gelang es den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, organähnliche Strukturen der Bauchspeicheldrüse nachzubilden. Das Organ reguliert normalerweise den Blutzuckerspiegel im Körper, indem sie die Hormone Insulin und Glukagon ausschüttet. Diese Methode, die jetzt in der Fachzeitschrift „Lab on a Chip“ veröffentlicht wurde, könnte somit die Medikamenten-Entwicklung revolutionieren. Die Technik ermöglicht es, die Wirkung von Wirkstoffen auf molekularer und zellbiologischer Ebene genauer zu untersuchen und so relevante Erkenntnisse über deren Effekte im menschlichen Organismus zu gewinnen.
Organ-on-Chip-Verfahren: vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Methoden der Diabetes-Forschung
„Uns ist es gelungen, ein Modell der insulinbildenden Einheiten der Bauchspeicheldrüse in mikrofluidischen Chips nachzubilden. In diesen Chip konnten wir zusätzlich winzig kleine Sensoren integrieren, die es uns erlauben, Aussagen über den Zustand des Organmodells in Echtzeit zu treffen, ohne die Zellen dabei zu beeinträchtigen“, erläutert Prof. Loskill die Tragweite der Entwicklung. Die Chips imitieren die natürliche Umgebung der Zellen und ermöglichen so längere und aussagekräftigere Experimente.
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Das Organ-on-Chip-Verfahren stellt eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Forschungsmethoden dar. Es erlaubt nicht nur eine präzisere Simulation von Organfunktionen außerhalb des Körpers, sondern bietet auch das Potenzial, Tierversuche in der biomedizinischen Forschung erheblich zu reduzieren. Die Technologie eröffnet nicht nur in der Behandlung von Diabetes, sondern auch in anderen Bereichen der Medizin neue Perspektiven. Die Möglichkeit, Krankheitszustände zu simulieren und Medikamente unter realitätsnahen Bedingungen zu testen, könnte die Forschung deutlich beschleunigen und die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben.
von Redaktion Diabetes-Anker
mit Materialien des Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Instituts an der Universität Tübingen
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lelolali postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 2 Tagen, 2 Stunden
Hallo, ich bin noch ganz neu hier. Ich war heute beim T1day und bin dadurch auf den DiabetesAnker aufmerksam geworden. Ich bin Ende 20 und komme aus Berlin und bin auf der Suche nach anderen Menschen mit Typ 1 Diabetes (ungefähr in meinem Alter) zum Austauschen und Quatschen. Vielleicht hat ja jemand Interesse 🙂
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jasminj postete ein Update vor 2 Tagen, 9 Stunden
Hi,
Ich bin Jasmin und gerade auf dem t1day 🙂 hab seit 23 Jahren Diabetes, aktuell mit Ypsopump und G7. Bin entweder in Hamburg oder Berlin anzutreffen und freue mich auf Kontakte und Austausch!-
lelolali antwortete vor 2 Tagen, 2 Stunden
Hey Jasmin, ich war heute auch auf dem T1day, vielleicht hast du Lust auf Austausch 🙂
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jasminj antwortete vor 2 Tagen, 1 Stunde
@lelolali: Ich würde mich über Austausch und Kontakte sehr freuen. Gerne hier oder anders online und ansonsten bin ich aktuell alle ein bis zwei Wochen in Berlin – also ggf. auch gerne persönlich?
Wie hat Dir der Tag gefallen? -
lelolali antwortete vor 2 Tagen
@jasminj: Ja sehr gerne! Ich kann dir hier leider keine private Nachricht schreiben (werde auf die Startseite weitergeleitet) , funktioniert dies bei dir? 🙂
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jasminj antwortete vor 1 Tag, 23 Stunden
@lelolali: funktioniert bei mir leider auch nicht. Ich wollte es mir morgen nochmal über die Webabsicht anschauen, vllt geht es da 🙂
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gregor-hess antwortete vor 1 Tag, 5 Stunden
@jasminj & @lelolali: Leider funktionieren die DM aktuell tatsächlich nicht, sorry! Wir kümmern uns schnellstmöglich darum!
LG Gregor aus der Redaktion -
gregor-hess antwortete vor 15 Stunden, 47 Minuten
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jasminj antwortete vor 14 Stunden, 37 Minuten
@gregor-hess: vielen lieben Dank! Hab es direkt ausprobiert und es sieht gut aus 🙂
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galu postete ein Update vor 6 Tagen, 6 Stunden
hallo,
ich bin d«Deutsche und lebe seit ca.40jahren in Portugal… meine Tochter, deutsch portugiesin, nun 27 ist seit ihrem 11.Lebensjahr Typ1.
Nachdem ich, gleich nach der Diagnose, eine Selbsgthilfegruppe – die jungen Diabetiker der Algarve, gegruendet habe – finden wir nun so einige Beschraenkungen, was Selbsthilfe und relevante Info betrifft….meine Frage an die Gruppe:
Kann mir jemand , irgendwo in Deutschland eine gute Diabetes Kur oder Kuren mit Hauptgewicht auf Diabetes empfehlen?
Wir werden eh alles privat organsieren und bezahlen muessen – also sind eh nicht auf Krankenkassenangebote angewiesen (falls es diese ueberhaupt (wo?) geben sollte)
Irgendwo in Deutschland (vielleicht nicht zuweit weg von internationalen Flughaefen, da wir ja immer aus Portugal kommen muessen.
Hat vielleicht jemand eine Idee? vielen dank im Voraus-
connyhumboldt antwortete vor 6 Tagen, 4 Stunden
Hallo! Die beste Klinik für Diabetes ist in Bad Mergentheim! Ich hoffe Euch damit geholfen zu haben! Die Gesetzlichen Krankenkassen schicken die bei ihnen versicherten Diabetiker alle dahin! Privat geht aber auch? Liebe Grüße aus dem kalten Deutschland!
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Hey, ich bin Lara und 23 Jahre alt. Ich komme zwar nicht aus Berlin, aber bin im Mai wieder dort. Freue mich trotzdem immer über Austausch, auch wenn es digital ist. Liebe Grüße
@laratyp1life: Hallo, über digitalen Austausch freue ich mich natürlich auch 🙂