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Podcast „Eine Runde mit …“ über Diabetes und Sport zum Weltdiabetestag
2 Minuten

Welcher Sport eignet sich bei Diabetes? Wie passen Leistungssport und die Stoffwechselerkrankung zusammen? Im Wissenschafts-Podcast „Eine Runde mit …“ von der Deutschen Sporthochschule Köln spricht Prof. Dr. Christian Brinkmann anlässlich des Weltdiabetestags über dieses Thema.
Diabetes gilt als die Volkskrankheit in Deutschland und weltweit. 8,5 Millionen Deutsche leben hierzulande mit der chronischen Krankheit, Tendenz steigend. Der Weltdiabetestag am 14. November soll auf diese Entwicklung aufmerksam machen, über die Erkrankung aufklären und auf frühzeitige Prävention hinweisen. Aus diesem Anlass befasst sich auch die neueste Folge des Wissenschaftspodcasts „Eine Runde mit …“ der Deutschen Sporthochschule Köln mit Diabetes. Im Vordergrund steht dabei, wie körperliche Aktivität und Sport helfen können.
Prof. (FH) PD Dr. Christian Brinkmann leitet an der Sporthochschule die Arbeitsgruppe Diabetes, Sport und Bewegung. Als Diabetes-Experte spricht er im Podcast über die Erkrankung selbst, über Messmethoden und Behandlungsformen. Er erklärt, welche Unterschiede es zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes gibt – insbesondere bezogen auf Sport und Bewegung.
Im Podcast „Eine Runde mit …“ spricht Prof. Brinkmann über Sport bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes
Körperliche Aktivität nimmt beispielsweise in der Therapie des Typ-2-Diabetes, eine wichtige Rolle ein. „Bewegung hilft hier zum Beispiel, Glukosespitzen zu vermeiden“, erklärt Prof. Brinkmann. Studien zeigen, dass Sport und die richtige Ernährung sogar dafür sorgen können, dass Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes ohne Medikamente auskommen können. Prof. Brinkmann schildert, welche Sportarten sich dazu eignen und warum eine Mischung aus Kraft- und Ausdauertraining besonders förderlich scheint.
Menschen mit Typ-1-Diabetes leben häufig seit ihrer Kindheit oder Jugend mit der Diagnose. Tennisspieler Alexander Zverev ist ein prominentes Beispiel. Brinkmann berichtet über seine Erfahrungen mit Leistungssportlerinnen und Leistungssportlern: „Wenn Leistungssportler*innen die Diagnose öffentlich machen, ist das auch insofern gut, weil sie als Vorbilder für junge Menschen mit Diabetes dienen und zeigen können, dass mit Diabetes Spitzenleistungen möglich sind.“
Zudem spricht der Sportwissenschaftler über aktuelle Diabetes-Studien und Forschungsprojekte, an denen er beteiligt ist. Zum Beispiel über ELSAH, ein EU-Projekt, das zum Ziel hat, ein cleveres elektronisches Pflaster zu entwickeln, welches mit Hilfe von Mikrosensoren Biomarker (z.B. Glukose) messen und per Funk an ein Endgerät übermitteln kann. Und Prof. Brinkmann gibt einen Ausblick, inwiefern künstliche Intelligenz bei der Behandlung von Diabetes oder in der Sporttherapie unterstützen könnte.
„Eine Runde mit …“ ist auf allen gängigen Podcast-Plattformen und auf der Website der Deutschen Sporthochschule Köln zu finden.
von Redaktion Diabetes-Anker
mit Materialien der Deutschen Sporthochschule Köln
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kety22 postete ein Update vor 5 Tagen
Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?
katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 1 Woche, 4 Tagen
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In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …mr postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?



Hallo!
Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
Vielleicht hilft das etwas – viel Glück