Diabetes-Anker-Podcast: Sport und Bewegung mit Diabetes – im Gespräch mit Ulrike Thurm

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Diabetes-Anker-Podcast: Sport und Bewegung mit Diabetes – im Gespräch mit Ulrike Thurm | Foto: MedTriX/Esteve Franquesa
Foto: MedTriX/Esteve Franquesa
Diabetes-Anker-Podcast: Sport und Bewegung mit Diabetes – im Gespräch mit Ulrike Thurm

In dieser Diabetes-Anker-Podcast-Folge spricht Moderatorin Stephanie Haack mit Ulrike Thurm über das Thema Sport und Bewegung mit Diabetes. Die erfahrenen Diabetesberaterin, Autorin und aktive Sportlerin erklärt, welche Herausforderungen damit verbunden sein können. Sie legt aber vor allem die Chancen dar, die körperliche Aktivität Menschen mit Diabetes bietet.

Ulrike Thurm, die selbst seit über 40 Jahren mit Typ-1-Diabetes lebt, ist Mitautorin der Diabetes- und Sportfibel und begleitet seit Jahrzehnten Sportler mit Diabetes. Im Gespräch gibt sie einen umfassenden Einblick in ihre Erfahrungen und zeigt, wie sich das Verständnis für Diabetes und Sport dank neuer Erkenntnisse sowie moderner Technologien und Therapieformen über die Jahre zum Positiven hin verändert hat, sodass es heute möglich ist, jede Sportart nach eigenen Wünschen und Bedürfnissen auszuüben.

Ihre Botschaft ist klar: Es gibt keine sportlichen Grenzen für Menschen mit Diabetes, wenn sie sich gut vorbereiten und ihren Körper und ihre Therapie verstehen. Hierzu gibt sie viele praktische und hilfreiche Tipps, um die richtige Balance zwischen Insulin, Ernährung und Sport zu finden und ermutigt alle, sich auszuprobieren und bei Bedarf Unterstützung in der Diabetes-Community zu suchen.

Aktuelle Folge von Diabetes-Anker-Podcast mit Ulrike Thurm anhören

Ulrike Thurm ist Vorsitzende der IDAA Deutschland, eine weltweite Vereinigung von Sportlern mit Diabetes, sowie Schriftführerin der Arbeitsgemeinschaft „Diabetes, Sport & Bewegung“ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Für ihr intensives Engagement in Sachen Diabetes und Sport wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz und weiteren Ehrungen ausgezeichnet.

Weiterführende Informationen 

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von Stephanie Haack und Redaktion Diabetes-Anker

Stephanie Haack ist Sozialwissenschaftlerin und Marketing-Expertin. Im Teenageralter wurde bei der Wahlberlinerin Typ-1-Diabetes diagnostiziert. Sie hat für mehrere gemeinnützige Institutionen und NGOs gearbeitet, seit 2024 ist sie Vorstandsmitglied bei diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Projektmanagerin für den Diabetes-Anker.

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 6 Tagen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 1 Tag

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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