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#sageslaut: dem Typ-2-Diabetes online eine Stimme und ein Gesicht geben
3 Minuten
Im Durchschnitt hat fast jeder zehnte Mensch in Deutschland Diabetes – neun dieser zehn leben mit Typ-2-Diabetes, einer mit Typ 1. In der voll besetzten Lanxess Arena in Köln mit 18.000 Plätzen wären das etwa 1800 Menschen mit Diabetes!

Das heißt auch: All diese Menschen haben Familie und Freunde, die durch sie mit Diabetes in Berührung kommen. Deswegen ist es wichtig, aufzuklären – wie funktioniert Diabetes? Wie ist es, damit tagein, tagaus zu leben? Was würde Menschen mit Diabetes den Alltag erleichtern und uns helfen, möglichst gesund zu leben?
Um aufzuklären, diese Fragen zu beantworten und die Politik zum Handeln zu bewegen, plant die Deutsche Diabetes-Hilfe (diabetesde.org) von Mitte August bis Ende September eine große Kampagne unter dem Hashtag #sageslaut – die #BSLounge ist als Allianz-Partner dabei! Menschen mit Diabetes, insbesondere Typ-2-Diabetes, sind dazu eingeladen, ihre Geschichten und Erfahrungen zu teilen.
Erfahrungen, Wünsche, Hoffnungen – #sageslaut
Wie war das nach der Diagnose? Was hat geholfen, was nicht? Welche Informationen haben gefehlt? Was wünscht ihr euch von der Politik? Welche Unterstützung gibt es im Alltag, wie gehen Familie und Freunde mit der chronischen Erkrankung um? Gerade geht es in die heiße Vorbereitungsphase. Eigentlich hätte Mitte Juli passend zur EM das traditionelle Fußballspiel des FC Bundestag mit dem FC Diabetologie stattfinden sollen. Stattdessen gab es eine hybride Podiumsdiskussion zum Thema Corona und Diabetes, die ihr hier online sehen könnt.

Diabetes kann ein Risikofaktor sein – muss er aber nicht
In der Diskussion wurde klar: Gerade Menschen mit Typ-2-Diabetes mit einer weniger stabilen Stoffwechsellage und Neben- oder Folgeerkrankungen sind für Corona anfälliger und haben auch ein größeres Risiko, dass das Virus bei ihnen besonders viel Schaden anrichtet. Deswegen ist es wichtig, dem Typ-2-Diabetes vorzubeugen und Menschen mit Diabetes dabei zu unterstützen, ihre Krankheit möglichst gut zu managen.
Die richtige Unterstützung ist wichtig
Wichtige Schlüssel dazu sind Schulungen und individualisierte Ernährungsberatungen, aber beispielsweise auch die Reduktion unnötiger Zuckeranteile in Lebensmitteln und Softdrinks oder die Kennzeichnung von Nährwerten auf Speisekarten in Restaurants – Allergene müssen schließlich auch aufgeführt werden. Auch die Themen Digitalisierung und Datenschutz, mit Blick auf die elektronische Patientenakte, standen auf der Agenda.

Typ-2-Diabetes ein Gesicht und eine Stimme geben
Obwohl die Menschen mit Typ-2-Diabetes gut 90% aller Menschen mit Diabetes ausmachen, ist ihre Stimme in den sozialen Medien und in der Politik bisher noch relativ leise. Das will die Kampagne #sageslaut ändern und ab Mitte August Geschichten aus dem Leben mit Typ-2-Diabetes teilen – von der Diagnose, über Sport und Ernährung, über Herausforderungen und Chancen.

Auf diabetes-stimme.de finden sich schon viele Informationen und einige erste Geschichten. Was fehlt euch noch? Was würdet ihr erzählen wollen, was wünscht ihr euch von der Politik? Macht diese Kampagne zu eurer, redet mit den Menschen in eurem Umfeld, teilt eure Erfahrungen und sagt es laut – denn #wirsindviele.
Mehr von Mirjam findet ihr hier.
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hexle postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo,
das neueste update für iOS ist inzwischen das 26.4.2. ich nutze den Dexcom g7 und die Freigabe von Dexcom ist derzeit bei 26.3.1.
Wer sein Smartohone für online banking nutzt, muss bestätigen, dass updates regelmäßig gemacht werden. Ich finde es eine Zumutung, dass die Technik von Dexcom uns da immer so hinhält. Gibt es eine offizielle Stelle, die da mal intervenieren kann? -
uho1 postete ein Update vor 2 Wochen
Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Medtrum Pumpe und dem dazugehörigen Sensor?
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diahexe postete ein Update vor 3 Wochen, 1 Tag
Hallo, ich habe mal eine Frage. Was macht ihr mit euren “Altgeräten”? Bei mir haben sich diverse Pumpen, BZ Messgerät, Transmitter usw angesammelt. Die Krankenkasse möchte sie nicht zurück, wegwerfen wäre zu schade. Kennt jemand eine Organisation, die diese Geräte annimmt?
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gregor-hess antwortete vor 2 Wochen, 3 Tagen
Liebe diahexe,
Du könntest dazu mal bei „Insulin zum Leben“ nachfragen. Das ist ein gemeinnütziger Verein, der vornehmlich Insulin, das hierzulande nicht mehr benötigt oder verwendet wird, in Weltregionen schickt, in denen großer Bedarf dafür herrscht. Soweit mir bekannt ist, nehmen die auch viele Diabetes-Hilfsmittel an. Hier findest Du die Website: https://www.insulin-zum-leben.de/
Viele Grüße
Gregor aus der Diabetes-Anker-Redaktion -
diahexe antwortete vor 2 Wochen, 3 Tagen
@gregor-hess: Vielen lieben Dank. Ich hatte schon beim Roten Kreuz nachgefragt, die wollten allerdings die BZ Messgeräte nicht, angeblich wären sie zu alt (5 Jahre), obwohl es die Geräte genauso noch gibt und sie einwandfrei funktionieren.
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crismo antwortete vor 1 Woche, 1 Tag
@gregor-hess: das ist ein sehr guter Hinweis. Ich war schon persönlich bei der Gründerin des Vereins und habe Insulin abgegeben. Diese Frau macht wirklich einen tollen Job und bringt das Insulin regelmäßig nach Afrika. Sie nimmt Insulin, Pens, Pennadeln, Lanzetten, Blutzuckerteststreifen usw…
Kann es nur empfehlen!!!
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Hallo hexle,
ich finde die Update-Empfehlungen von Dexcom auch etwas unbefriedigend.
Allerdings steht auf der Kompatibilitäts-Seite auch:
Zitat: “Sie können diese App auf jedem Betriebssystem verwenden, das die Mindestanforderungen erfüllt. Dexcom empfiehlt jedoch …”
Eine “offizielle Stelle” bei Dexcom ist mir nicht bekannt, vom generellen Kundenservice mal abgesehen.
Bei ernsthaften, tatsächlichen Funktionsstörungen gäbe es noch die Möglichkeit, eine Meldung beim BfArM zu eröffnen.
Beste Grüße
PS Ich wollte noch ergänzen: Eine aktuelle ernsthafte Funktionsstörung sehe ich hier nicht gegeben.
Sicherheits-Updates der Betriebssysteme haben immer absolute Priorität. Dexcom und Abbott sind definitv sehr langsam mit den Tests und Freigaben. Beim G7 hat Dexcom etwas an Geschwindigkeit gewonnen, aber für G6 ist noch nicht einmal Android 16 getestet, das seit einem Jahr verfügbar ist. An Medizinprodukt-Freigaben liegt das nicht und besonders seriös und professionell ist es auch nicht. Neue Smartphones kann man nur mit aktueller OS-Version kaufen und wenn die nicht freigegeben ist, kann man theoretisch gar kein Smartphone sicher für Sensor oder AID-System verwenden. So war z. B. iOS 26 lange Zeit nicht auf den Listen, aber iPhones nur mit iOS 26 erhältlich. Die Listen verlieren damit zeitweise ihren eigentlichen Nutzen. Intervenieren können Anwender/Kunden mit Beschwerden bei den Hotlines.
@ole-t1: Danke Ole für deine Rückmeldung.
@schorschlinger: Danke für deine Rückmeldung. Beschwerden bringen einen da leider auch nicht weiter….