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SOFA-TALK – MEET THE EXPERT #2
3 Minuten

Im ersten Teil ging es um HbA1c-Zielwerte und Pumpentherapie.
Autofahren – nur mit „stabilem“ Blutzucker…
Diabetes und Autofahren kann unter Umständen ein heikles Thema sein: Wer eine Hypoglykämiewahrnehmungsstörung hat, darf von der Bundesanstalt für Straßenwesen aus nicht Auto fahren. Wer eine stramme Blutzuckereinstellung führt, muss sich klar machen, dass „Blutzuckerwerte unter 50 mg/dl (2,8 mmol/l) als hohes Verkehrsrisiko zu sehen sind“, erklärte Professor Dr. Stephan Jacob im Interview auf dem Odeonsplatz in München am Rande der Aktion „Gesünder unter 7“.
Die Bundesanstalt für Straßenwesen sagt: „Die Gefährdung der Verkehrssicherheit geht beim Diabetes mellitus in erster Linie vom Auftreten einer Hypoglykämie mit Kontrollverlust, Verhaltensstörungen oder Bewusstseinsbeeinträchtigungen aus“, und weiter: „Die Kompetenz im Umgang mit der Erkrankung sowie das Verantwortungsbewusstsein der Patienten sind wesentliche Grundlagen für die Fahreignung.“ Arzt und Patient sind wohl gefordert, um eine realistische Einschätzung zu geben, ob der Blutzucker stabil eingestellt ist. Wie das in der Realität aussieht, könnt ihr selbst am besten beurteilen. Verantwortungsbewusstsein und Hypo-Helfer (Traubenzucker, Saft) sollten in jedem Fall im Auto mitfahren. Zum Thema Diabetes und Autofahren hat Sandra vor kurzem einen schönen Bericht geschrieben.
Blutzuckereinstellung beim Sport
Was passiert im Körper beim Sport und welche Tipps gibt es für die Einstellung beim Sport? Gibt es eine Faustregel, die sich jeder Sportneuling mit Diabetes merken kann? So viel sei vorweg verraten: Nein, gibt es nicht – aber dafür eine schöne Erklärung und einen hilfreichen Lösungsansatz.
Wem das zu schnell ging, hier nochmal ein Bild zur Veranschaulichung.

Eine Entwicklung stellt Jacob in der letzten Zeit fest: „Wir haben immer mehr Typ-1-Diabetiker, die durch Übergewicht und Inaktivität einen Doppeldiabetes haben. D.h. die haben noch eine Insulinresistenz dazu. Und die wiederum sprechen natürlich besonders gut auf Bewegung an.“ Also: Wenn man Typ-1-Diabetes hat, ist man nicht automatisch vor Typ-2-Diabetes geschützt. Niemand sollte sich also von starken Blutzuckerschwankungen vor, bei und nach dem Sport von Bewegung abhalten lassen. Auch wenn die Schwankungen, verständlicherweise, wahnsinnig doof, nervig und demotivierend sind.
Technik in der Diabetestherapie
So viel zur Biologie des Menschen. Kommen wir nun zu einem Thema, welches für mich als technikaffinen Menschen und für viele interessierte Diabetiker sehr spannend ist: Was erwartet uns an technischen Weiterentwicklungen in der Diabetestherapie als Nächstes?
„Es gibt größere Euphorie für das automatische Pankreas, also dass man Pumpe und CGM miteinander verbinden kann“, erzählte Jacob. Eine Vorstellung auf dem EASD-Kongress (Kongress der europäischen Diabetes-Gesellschaft) lässt hoffen, dass man dort weiterkommt, so Jacob weiter.
„Mit der kontinuierlichen Glukosemessung haben wir schon ein tolles System zur Verfügung“, aber Ärzte und Patienten müssen nun lernen, damit richtig umzugehen, sagte Jacob.
Es gäbe wohl Ansätze dafür, dass Wearables eine Rolle spielen könnten, die ihre Informationen über Bewegung und Belastung an ein System senden, durch das dann die Insulindosis mittels Algorithmus berechnet werden kann. „Um so dann die Blutzuckerkontrolle ziemlich automatisch laufen zu lassen“, aber diese Dinge sind noch in weiter Ferne. Jacob ist etwas skeptisch, ich aber bin hoffnungsvoll und optimistisch.

Wie seht ihr das? Wann können wir uns auf diese neue Technik freuen?
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uho1 postete ein Update vor 6 Tagen, 9 Stunden
@calvin240
Ich hätte eine Frage zum
Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.
- lena-schmidt antwortete vor 1 Woche
Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staatsexamen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena
jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
Wir freuen uns auf Euch! 🙂Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im September – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 8. September! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






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