Druckfrisch: unsere Themen im April

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Druckfrisch: unsere Themen im April

Teststreifen-Schwarzmarkt, Zuckeralternativen und vieles mehr – Chefredakteur Prof. Dr. Thomas Haak gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, das an diesem Freitag erscheint.

Liebe Diabetes-Journal-Leser,

viele von Ihnen kennen das Diabetes-Journal seit Jahren als Zeitschrift, die Sie aktuell und verständlich über Wissenswertes rund um das Thema Diabetes informiert. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, Aktuelles rund um die Diabetestherapie und eine gehörige Portion von Themen zur Gesundheitspolitik sind fester Bestandteil des Journals.

In der Redaktion haben wir lange diskutiert, ob es auch die Aufgabe des Diabetes-Journals ist, diesmal ein dermaßen heißes Eisen anzupacken – und gemeinsam sind wir zu dem Schluss gekommen: Ja, auch das gehört zu einer guten Zeitschrift und damit zu unserem Selbstverständnis.

Über welches heiße Eisen spreche ich? Es geht um den dunklen Onlinemarkt der Blutzuckerteststreifen. Auf den bekannten Verkaufsportalen des Internets tummeln sich mehrere tausend private Anbieter, die wiederum jährlich eine siebenstellige Zahl an Blutzuckerteststreifen zum Verkauf anbieten.

Prof. Dr. Heiko Burchert von der Fachhochschule Bielefeld hat diesen Markt einmal genauer analysiert. Dabei sind erstaunliche Dinge zum Vorschein gekommen. Viele Fragen wurden gestellt, doch die Antworten hierauf bleiben Spekulation. Es geht in diesem Beitrag nicht darum, Schuld zuzuweisen oder die Anbieter solcher Teststreifen allesamt zu kriminalisieren.

Doch eines soll das „Heiße Eisen“, das wir hier anfassen, sicherlich: Es soll zum Nachdenken anregen. In dieser Ausgabe stellen wir die Frage: „Wer steckt möglicherweise hinter den Anbietern von Blutzuckerteststreifen?“ Und in der nächsten Ausgabe werden wir uns dem Thema widmen: „Wer sind die Käufer?“ Übrigens: Auch der „Blickwinkel“ von Dr. Katrin Kraatz befasst sich mit dem Thema (Seite 42).

Überhaupt ist das gesamte Internet ein heißes Eisen – nicht erst seit den jüngsten Spionage-Affären sollte es jedem klar sein, dass man mit persönlichen Daten im Internet nicht sorglos umgehen darf. Welche Gefahren hinter der allzu sorglosen Preisgabe persönlicher Daten lauern, erläutern wir ebenfalls in dieser Ausgabe.

Trotzdem dürfen Sie sich wie gewohnt auch auf die Kernkompetenz des Diabetes-Journals verlassen, nämlich aktuelle Informationen rund um das Thema Diabetes.

Prof. Dr. Thomas Haak, Chefredakteur

Artikel dieser Ausgabe online lesen
Abonnenten des Diabetes-Journals können die Zeitschriften-Beiträge ab Erscheinungstermin auch hier online lesen:

Das sind die Schwerpunkt-Themen der April-Ausgabe:

(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)



Die Schilddrüse: klein, aber oho …
Die Schilddrüse ist zwar recht klein – sie bildet aber Hormone, ohne die keine Zelle im menschlichen Körper wachsen und gedeihen kann. Arbeitet die Schilddrüse nicht mehr richtig, stellen sich rasch gesundheitliche Probleme ein – auch in Wechselwirkung mit dem Diabetes. Im aktuellen Titelthema erfahren Sie alles, was Sie zum Thema Schilddrüse und Diabetes wissen müssen.


Durchleuchtet: Online-Schwarzmarkt mit Blutzuckerteststreifen
Im Internet hat sich ein reger Handel mit Blutzuckerteststreifen etabliert. Welches Ausmaß hat dieser? Und welche Möglichkeiten und Gefahren bringt das Ersteigern von Teststreifen mit sich? Dies hat nun eine Studie beleuchtet, deren Ergebnisse wir Ihnen präsentieren.


Für mehr Solidarität: die Diabetes-Kampagne „Blutsbrüder“
Die Diabetes-Kampagne „Wir sind Blutsbrüder“ will allen, die täglich Insulin spritzen und Blutzucker messen, zu mehr Aufmerksamkeit und Akzeptanz verhelfen. Jeweils ein Nichtdiabetiker und ein Diabetiker sollen Brüder werden. Wir stellen Ihnen die Aktion vor.


Gesundheitsdaten im Netz: Aufpassen!
Den Diabetes muss man auch online nicht verstecken; trotzdem sollten Sie mit persönlichen Angaben im Internet sorgsam umgehen – gerade mit Gesundheitsdaten. Unser Rechts-Experte Oliver Ebert sagen Ihnen, was Sie über Internet- und Datenschutzrecht wissen sollten.


Zuckerfrei: Süßen mit Alternativen
Wer es gern etwas süßer mag, aber nicht zu viel Zucker zu sich nehmen möchte, der kann auswählen aus vielen verschiedenen Süßstoffen – ob flüssig, granuliert oder in Tablettenform. Sind diese auch gesund? Wir haben die Fakten für Sie zusammengetragen.


Sonderheft: Diabetes-Technologie
Der April-Ausgabe liegt ein Sonderheft bei, rund um das spannende Thema Diabetes-Technologie. Mit Berichten von den Veranstaltungen DiaTec und T1Day, auf denen die neuesten Innovationen und Projekte vorgestellt und diskutiert wurden. Auf 16 Seiten bringen wir Sie auf den neuesten Stand!

So erhalten Sie das neue Diabetes-Journal
Die aktuelle Ausgabe des Diabetes-Journals bekommen Sie im Kirchheim-Shop, als ePaper sowie an Kiosken auf Flughäfen und Bahnhöfen.

Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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  • Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.

    • Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.

      Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:

      Freestyle Libre 3 bzw. 3+
      Dexcom G7
      Dexcom G6 (noch)
      Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
      Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
      Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
      Accu-Chek Smartguide CGM
      Medtrum Touchcare Nano CGM

      Ich würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
      Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo,
    ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
    Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
    Thomas55

  • sayuri postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    Hi, ich bin zum ersten Mal hier, um mich für meinen Freund mit Diabetes Typ 1 mit anderen auszutauschen zu können. Er versteht nicht alles auf Deutsch, daher schreibe ich hier. Etwa vor einem Jahr wurde ihm der Diabetes diagnostiziert und macht noch viele neue Erfahrungen, hat aber auch Schwierigkeiten, z.B. die Menge von Insulin besser abzuschätzen. Er überlegt sich, mal die Patch-Pad am Arm auszuprobieren. Kann jemand uns etwas über eingene Erfahrungen damit erzählen? Ich wäre sehr dankbar!🤗🙏
    Liebe Grüße
    Sayuri

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