- Allgemein
Druckfrisch: unsere Themen im Februar
3 Minuten
Chefredakteur Günter Nuber gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, das am Freitag (29. Januar 2021) erscheint .
Liebe Diabetes-Journal-Leserinnen und -Leser,
wahre Pioniere der Medizin entdeckten im Jahr 1921 das Insulin. Und im Jahr 1922 wurde Insulin erstmals erfolgreich bei einem Menschen mit Diabetes eingesetzt. Diese beiden großartigen Jubiläen, jeweils 100 Jahre, begleiten uns in den Jahren 2021 und 2022. Wie aber sah die Therapie des (Typ-1-)Diabetes vor der Insulin-Ära aus? Aussichtslos! Wer Diabetes hatte, war todgeweiht … und bekam welches Medikament, welche Linderung?
Titelthema: Diabetes alternativ behandeln? Alte und aktuelle Alternativen in der Diabetes-Therapie…
Im Titelthema geht es um Alternativen zu Diabetes-Medikamenten und -Wirkstoffen: Gibt es überhaupt Alternativen, wenn ja, welche … und nur bei Typ-2-Diabetes? Und: Wie behalf man sich in der Vor-Insulin-Ära? Redaktionsmitglied Dr. Viktor Jörgens kennt sich wie sonst keiner aus mit Diabetes-Geschichte. Im Titelthema schreibt er, dass praktisch alle Koryphäen der damaligen Medizin das Opium anpriesen. Wie kam es dazu?
Den Blutzuckerspiegel beeinflusst Opium wenig, dieser wurde vor 100 Jahren auch gar nicht gemessen, da viel zu viel Blut benötigt wurde. Aber der Urinzucker war messbar – und parallel zur Opiumbehandlung wurde die extrem kohlenhydratarme Kost in der Diabetestherapie eingeführt: Diese wiederum führte bei den Patienten zu weniger Urinzuckerausscheidung! Ein Scheinzusammenhang also? Andererseits: Wer Typ-1-Diabetes hatte, der hatte quälenden Durst, Schmerzen, war extrem abgemagert, hatte Todesangst. Dies alles vermochte Opium wohl schon zu lindern, verbesserte also die Lebensqualität.
Auch im Titelthema: aktuelle Einschätzungen zu Zimt, Knoblauch, Bittergurke und mehr … als mögliche heutige Alternativen zu „oralen Antidiabetika“, Insulin etc.
Kostenlose FFP2-Masken, Klinikbesuche in Corona-Zeiten, ein starker Song über Diabetes und vieles mehr!
Um kostenlose FFP2-Masken geht es in der Gesundheitspolitik. Und Chefredakteurs-Kollege Prof. Thomas Haak schildert, warum Patienten derzeit ihre Kliniktermine absagen … und warum sie dies doppelt überlegen sollten! „Zucker ist Liebe“, singt Isabel Lotz (Titelseite!) mit ihrer Band. Seit 1980 hat sie Typ-1-Diabetes. Das Video und der Song sind eindringlich und machen sehr nachdenklich. Die Story dazu haben wir für Sie in „Lebensecht“.
Heute gibt es Insulin, Wirkstoffe und Therapien, die ganz verschieden wirken. In einer Pandemie sind wir sogar in der Lage, innerhalb weniger Monate Impfstoffe zu entwickeln. Die Pioniere der Insulinentdeckung hätten ihre Freude gehabt, nicht?
Ihnen einen schönen Februar,
Günter Nuber
Diabetes-Journal-Chefredakteur
Das sind die Schwerpunkt-Themen der Februar-Ausgabe:
(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)
Diabetes alternativ behandeln?
Bevor Insulin zur Verfügung stand, wurde Diabetes mitunter abenteuerlich behandelt, etwa mit Opium. Wie sieht es heute aus mit alternativen Therapien, z. B. mit Zimt und Hanf-Erzeugnissen? Wir zeigen frühere Ansätze und ordnen aktuelle ein.
DDG rät: Impfen bei Diabetes!
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft rät Erwachsenen mit Diabetes, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen. Speziell jene mit hohem Risiko für einen schweren Verlauf sollten möglichst nicht warten.
Wert gleich – Gefühl anders
„Ist es nicht abgefahren, wie unterschiedlich mein Körper auf ein und denselben Wert reagieren kann?“, fragt Martina Trommer in „diabetes and the city“. Sie beschreibt aus eigener Erfahrung, wie verschieden man sich bei gleichen Glukosewerten fühlen kann.
Song über das Leben mit Diabetes
Als Isabel Lotz (Titelbild) mit 10 Jahren Typ-1-Diabetes bekam, war es für sie nicht einfach: Die strikte Therapie und Vorwürfe, wenn es mit den Werten mal nicht so gut lief, setzten ihr zu. Diese Erfahrungen hat sie in dem starken Song „Zucker ist Liebe“ verarbeitet.
Kostenlose Masken nur bei Typ-2-Diabetes?
Eine Verordnung sieht die kostenlose Abgabe von FFP2-Masken bei Diabetes Typ 2 vor – nicht aber bei Typ 1. Bleibt das so? Wir haben nachgefragt …
Die Corona-Kilos wieder loswerden
Haben Sie zugelegt in den letzten Monaten? Damit sind Sie nicht allein, das Corona-Jahr 2020 hat bei vielen für einige zusätzliche Pfunde gesorgt. Wir geben Ihnen Tipps, wie Sie es schaffen, wieder abzunehmen und so auch das Wohlbefinden zu steigern.
Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Ähnliche Beiträge
- Technik
8 Minuten
- Behandlung
17 Minuten
Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.
Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.
über deinen Diabetes?
Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.
-
anseaticids postete ein Update vor 2 Tagen, 22 Stunden
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747 -
stephanie-bagehorn postete ein Update vor 5 Tagen, 21 Stunden
Passend zu den kommenden Osterferien: Ein Backtipp für die ganze Familie: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/wenn-diabetes-mit-im-osternest-liegt-gemeinsames-backen-mit-den-kindern/
Wenn Diabetes mit im Osternest liegt: gemeinsames Backen mit den Kindern – Diabetes-Anker
Ostern steht vor der Tür und im Gepäck sind viele süße Versuchungen. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, wie zu starke Blutzucker-Anstiege bei Diabetes durch süßes Gebäck vermieden werden können. Selbst zu backen – erst recht gemeinsam mit den … Read more
-
othenbuehler postete ein Update vor 6 Tagen, 13 Stunden
Viele Menschen mit Typ-1-Diabetes berichten, dass sich ihr Insulinbedarf im Verlauf des Menstruationszyklus verändert – oft deutlich spürbar, aber bisher kaum systematisch erfasst.
Genau hier setzt die TIMES-Studie an. Wir möchten besser verstehen, wie sich der Zyklus auf Glukosewerte und Insulinbedarf auswirkt – und wie Betroffene damit im Alltag umgehen.
👉 Wen suchen wir?
Personen mit Typ-1-Diabetes (18–40 Jahre), wohnhaft in Deutschland, mit regelmässigem Menstruationszyklus und Nutzung eines automatisierten Insulinabgabesystems.👉 Was bedeutet die Teilnahme?
Dauer: 6 Monate, bequem alles von zu Hause aus
Erfassung von Insulin-, Zyklus- und Aktivitätsdaten
Als Dankeschön: Clue-Abo (1 Jahr), Garmin-Uhr (zum Behalten) + Aufwandsentschädigung (siehe Flyer)Mit eurer Teilnahme helft ihr, Diabetes-Technologien zukünftig besser an zyklusbedingte Veränderungen anzupassen 💙
Mehr Infos im Flyer 👇





