Druckfrisch: unsere Themen im Januar

3 Minuten

© copyright
Druckfrisch: unsere Themen im Januar

Chefredakteur Prof. Dr. Thomas Haak gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, das am Mittwoch (30. Dezember 2020) erschienen ist.

Liebe Diabetes-Journal-Leserinnen und -Leser,

das Jahr 2021 ist noch sehr jung, und in den Zeiten des Lockdowns der vergangenen Wochen hatten viele Menschen Zeit, sich Gedanken zu machen, was sie besser machen können im neuen Jahr …

Damit meine ich nun nicht die guten Vorsätze, die sich bei vielen von uns jedes Jahr wiederholen: weniger und gesünder essen, sich mehr bewegen, ein paar Kilos abnehmen und so weiter und so fort. Vorsätze, die sich nach wenigen Wochen wieder in Rauch aufgelöst haben, leider, so wie jedes Jahr.

Viele Menschen überall auf der Welt haben sich zu Recht gefragt, ob wir in den vergangenen Jahrzehnten nicht doch allzu sorglos mit unserer Umwelt umgegangen sind. Energie verschwendet haben, den gesamten Globus wie einen Selbstbedienungsladen betrachtet und das Thema Müllvermeidung vollkommen außen vor gelassen haben: Ja, so sind wir oft mit unserer Umwelt umgegangen, tun es heute noch.

Können wir uns das auch zukünftig so leisten? Eher nicht. Das Schöne an uns Menschen ist, dass wir uns auch ändern können – manchmal freiwillig, manchmal gezwungen. Wenn wir erkennen, dass es so nicht weitergehen kann, hat jeder von uns die Möglichkeit, im Kleinen neu anzufangen. Wir müssen nur jeden Schritt und unser tägliches Handeln überdenken: Muss das alles wirklich so sein wie bisher? Oder gibt es Alternativen?

Auch große Unternehmen haben mehr den Umwelt-Gedanken in ihr Bewusstsein gerückt. In diesem Diabetes-Journal werden Sie ein Beispiel dafür finden, wie durch Vermeidung von Plastik- und Verpackungsmüll viel für die Umwelt getan werden kann. Aber noch mal: Jeder und jede von uns kann bei sich selbst damit anfangen, sorgfältiger mit unserer Umwelt umzugehen – daheim, am Arbeitsplatz, mit seiner/ihrer Art zu reisen. Gemeinsam können wir es schaffen, dass aus kleinen Dingen etwas Großes und Gutes wird.

Wir vom Diabetes-Journal freuen uns, Sie auch im Jahre 2021 wieder mit gut recherchierten und informativen Beiträgen rund um das Thema Diabetes zu versorgen und zu unterhalten, damit Dinge besser werden. Gehen wir es gemeinsam an. Prost Neujahr!

Herzlichst, Ihr Prof. Dr. Thomas Haak,
Diabetes-Journal-Chefredakteur

Artikel dieser Ausgabe online lesen
Abonnenten des Diabetes-Journals können die Zeitschriften-Beiträge ab Erscheinungstermin auch hier online lesen:
Im Kirchheim-Shop:

2 kostenfreie Probehefte Diabetes-Journal

Testen Sie das Diabetes-Journal kostenlos und unverbindlich und erhalten so Tipps, Hintergründe und Erfahrungsberichte – für ein aktives und gesundes Leben mit Diabetes.
zum Kirchheim-Shop

Das sind die Schwerpunkt-Themen der Januar-Ausgabe:

(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)



Von der Kindheit bis ins Alter

Für Menschen mit Typ-1-Diabetes hat jedes Alter seine eigenen Herausforderungen. Welche das sind und wie Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Ältere mit diesen Herausforderungen umgehen können, lesen Sie im Schwerpunkt.



Hohe Werte trotz Sport und Diät

Ernährung umgestellt, mehr bewegt – und trotzdem ist der Blutzucker noch zu hoch. Ist das der Zeitpunkt, mit Insulin zu beginnen bei Typ-2-Diabetes?



Corona: Geduldig bleiben!

Auch im Bundestag gibt es Menschen mit Typ-2-Diabetes – ist ja klar! Wir haben drei von ihnen befragt: Wie verhalten sie sich in der Pandemie? Und was wünschen die Abgeordneten den Menschen mit Diabetes für das Jahr 2021?



Starke Verbände

Auch im Corona-­Jahr 2020 haben sich die Diabetesverbände für ihre Mitglieder und alle anderen Menschen mit Dia­betes starkgemacht. Wie geht es 2021 weiter? Viele Verbände geben auf ihren Seiten einen Ausblick.



700 Kilometer mit dem Fahrrad

Gustav Kannwischer hat es schon wieder getan und eine lange Radtour gemacht – dieses Mal von Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) nach Berlin. Das ist anstrengend, hat aber seine Gründe …



Aufs Kleingedruckte achten

Auf Lebensmittel­verpackungen finden sich oft sehr viele Buchstaben. Wir sagen Ihnen, warum es sich lohnt, vor allem das Kleingedruckte zu lesen. Wie immer mit dabei: schöne Rezepte.


So erhalten Sie das neue Diabetes-Journal
Die aktuelle Ausgabe des Diabetes-Journals bekommen Sie im Kirchheim-Shop, als ePaper sowie an Kiosken auf Flughäfen und Bahnhöfen.


Redaktion Diabetes-Journal

Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Ähnliche Beiträge

Darauf ist zu achten: Sicher mit dem Insulinpen umgehen

Mit dem Insulinpen sein Insulin zu spritzen, klingt zunächst erst einmal einfach. Aber es gibt ein paar Dinge zu beachten, damit die Therapie gut funktioniert. Diabetesberaterin Regine Werk erklärt, worauf es ankommt.
Darauf ist zu achten: Sicher mit dem Insulinpen umgehen | Foto: Goffkein - stock.adobe.com

3 Minuten

Faschingszeit: Gute Vorsätze – mit kurzer Pause

Der Februar ist da – und mit ihm die Zeit, in der viele Menschen mit einer gewissen Skepsis auf ihre individuellen Neujahrs-Vorsätze schauen. Hält die Motivation noch oder hat sich der Alltag mit seinen kleinen Versuchungen wieder durchgesetzt – insbesondere bezüglich der nun anstehenden Faschingszeit? Gerade für Menschen mit Diabetes sind gute Vorsätze ein zentraler Baustein ihrer Therapie.
Faschingszeit: Gute Vorsätze – mit kurzer Pause | Foto: Petra Fischer – stock.adobe.com

2 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist das neue Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage

Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community

Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen

Community-Feed

  • Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

Verbände