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Druckfrisch: unsere Themen im Januar
3 Minuten
Chefredakteurin Dr. Katrin Kraatz gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, die am Freitag (06. Januar 2023) erschienen ist.
Liebe Leser und Leserinnen,
wieder einmal steht eine neue Jahreszahl auf der Titelseite: Das Jahr 2023 hat begonnen. Können wir voll Zuversicht hineinblicken? Wird es eher ein weiteres Jahr der Kriege, Hungersnöte und Naturkatastrophen? Keiner weiß es genau. Deshalb lassen Sie uns gemeinsam weiter alles dafür tun, dass das neue Jahr ein so friedliches wie möglich wird, dass möglichst kein Mensch zu wenig zu trinken und zu essen hat und dass wir der Natur das wiedergeben, was sie braucht. Ich weiß, dass wir vieles davon nicht allein in der Hand haben. Aber wenn jeder auch in diesem Jahr so viel beiträgt, wie ihm oder ihr möglich ist, können wir gemeinsam viel erreichen.
Das fängt bei unserem Ernährungsverhalten an. Vegane Drinks aus Hafer, Soja, Mandel und anderen Rohstoffen erfreuen sich als Alternative zu Kuhmilch immer größerer Beliebtheit. Haben Sie diese Drinks auch schon probiert? Es ist ein anderes Geschmacks-Erlebnis als Kuhmilch, ganz klar. Aus persönlicher Erfahrung kann ich aber sagen: Ich finde sie lecker. Natürlich gibt es Sorten, die auch ich nicht mag – ich habe sie einfach durchprobiert und „meine“ Sorten gefunden. Vielleicht finden auch Sie „Ihre“ Sorten!
Einen sehr persönlichen Nutzen bieten Schuhe und andere Hilfsmittel, um die Füße von Menschen mit Diabetes zu schützen. Denn bei ihnen können wegen Nerven- und Durchblutungs-Störungen an den Füßen schnell Wunden entstehen, die schlecht heilen. Um dann Amputationen zu verhindern – die zum einen viel persönliches Leid verursachen, zum anderen aber auch für die Allgemeinheit hohe Kosten verursachen –, gibt es speziell angefertigte „Fuß-Bekleidung“.
Keine schweren Folgeerkrankungen hat Ottilie Fritsch. Sie lebt bereits 56 Jahre mit Diabetes und hat dafür im November 2022 die Mehnert-Medaille erhalten. Ihr Start ins Leben mit der Autoimmun-Krankheit war nicht einfach, aber mit starkem Willen und Einsatz ist sie ihren Weg gegangen. Heute ist sie noch voll im Berufsleben engagiert und außerdem begeisterte Großmutter.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie positiv in den weiteren Verlauf des neuen Jahres einsteigen – vielleicht finden Sie hier ein paar Anstöße!
Herzliche Grüße,
Ihre
Dr. Katrin Kraatz,
Chefredakteurin
Das sind die Schwerpunkt-Themen der Januar-Ausgabe:
(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)
Sensible Sprache
Wie erfolgreich es Menschen mit Diabetes gelingt, ihre Stoffwechselstörung zu managen, ist auch davon abhängig, wie über ihre Erkrankung gesprochen wird. Das Positionspapier „Sprache und Diabetes – Language Matters“ hilft dabei.
Zeigt her Eure Schuh …
Wunden am Fuß stellen bei Menschen mit Diabetes ein großes Risiko dar. Wer eine Wunde am Fuß hatte oder hat, benötigt besondere Schuhe oder andere Hilfsmittel. Welche das im Einzelfall sind, hängt von der aktuellen Situation am Fuß ab.
Die Nieren im Blick behalten
Die Nieren erfüllen wichtige Aufgaben im Körper. Deshalb ist wichtig, dass sie gut funktionieren. Durch Diabetes können sie aber ihre Funktionsfähigkeit verlieren. Wie man vorbeugt, testet und behandelt, verrät der „Diabeteskurs“.
Alles geschafft – auch mit Diabetes
Ottilie Fritsch lebt seit 56 Jahren mit Diabetes – obwohl ihr bei Diagnose nur ein kurzes Leben prophezeit wurde. Im Jahr 2022 erhielt sie die Mehnert-Medaille für ihr Leben mit Diabetes.
Nutzen bewerten mit Balance
Nicht das Neue, sondern nur das Bessere ist Feind des Guten. Dieses Prinzip soll seit 2011 auch in Deutschland die Preisgestaltung für Arzneimittel leiten. Doch der AMNOG-Prozess mit seiner frühen Nutzenbewertung hat Schwächen, gerade für die Diabetologie. Die jetzt verabschiedete Reform wird daran nichts ändern.
Vegane Kuhmilch-Alternativen
Bestimmt sind Ihnen auch schon Produkte wie Mandel-, Hafer- oder Sojadrinks ins Auge gefallen. Wir erklären Ihnen, worauf Sie bei veganen Milch-Alternativen achten sollten und welche sinnvoll sein können. Denn im Hinblick auf ihre Nährwerte gibt es Unterschiede, je nachdem, woraus sie hergestellt sind.
Redaktion Diabetes-Journal
Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 1 Monat
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 1 Monat
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 4 Wochen, 1 Tag
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße