Druckfrisch: unsere Themen im März

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© Mike Fuchs
Druckfrisch: unsere Themen im März

Chefredakteur Günter Nuber gibt Ihnen einen Einblick in die Themen der aktuellen Ausgabe des Diabetes-Journals, das am Freitag (26. Februar 2021) erscheint .

Liebe Diabetes-Journal-Leserinnen und -Leser,

lassen wir den Frühling herein hinter unsere Mauern! Kälte und Schnee hatten wir reichlich wie lange nicht, stimmt̓̓̓̓’s? Noch schöner wäre es freilich, sich rauszusetzen in die Frühlingssonne – zum Nachbarn in den Garten, auf die ersten Stühle vor dem Straßencafé, auf eine Bierbank am Fluss (mit Bewirtung!). Auch in den noch zugigen Biergarten meiner Fußball­kneipe würde ich mich setzen, in die Laube des lieben Winzerstübchens … und sogar, trotz Sonne, hinein in meinen Lieblings-Thailänder! Wenn, ja wenn nur endlich DAS VIRUS weit genug eingedämmt wäre, sodass vieles wieder geöffnet hätte! Wir werden sehen. Müssen.

Viel zu wenige Menschen bedenken, dass unser Herz, unser Gehirn, unsere Blutgefäße und Nerven gefährlich beeinträchtigt werden können – durch über lange Zeit erhöhte Blutzuckerwerte. Aber eine häufige Reaktion ist doch: „Dia­betes? Ach so, Du hast Zucker …“ – und schnell wird das Thema gewechselt. Undenkbar, fiele statt des Wortes Diabetes z. B. das Wort Krebs, nicht? Und doch ist die Lebenserwartung von Menschen mit Diabetes etwa 6 Jahre geringer als die von Menschen ohne Diabetes, das Risiko für frühzeitigen Tod bis zu 2,6-fach höher (Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2021). Im Titelthema beleuchten wir die wichtigen Diabetesfolgen inklusive des Tabuthemas sexuelle Funktionsstörung.

„Beide Beine mussten amputiert werden“, sagt Prof. Andreas Fritsche (Tübingen) über einen seiner Patienten, der mit Geschwüren an den Füßen lange nicht zum Arzt ging – aus Angst vor „Corona“. Das Ganze kein Einzelfall, schätzt Fritsche. Eine der gravierenden Folgen der Pandemie ist in meinen Augen, dass Menschen wichtige Behandlungstermine nicht wahrnehmen. Lesen Sie dazu unsere Recherche in der Rubrik „Gesundheitspolitik“.

Menschen mit Diabetes vernetzen, Eltern Soforthilfe bieten, Kindern auch, gesundheitspolitische Interessen vertreten, die Qualität der Versorgung sichern und verbessern: Dies u. v. m. machen die Diabetes-Selbsthilfeverbände Deutschlands seit Jahrzehnten. Sie, liebe Leserinnen und Leser, merken schon an der Mehrzahl, dass es mehrere davon gibt – bundesweit tätige Verbände allein vier, auf die Bundesländer bezogen reden wir von Hunderten Gruppen. Kollegin Angela Monecke hat Aktuell für Sie viele Namen und Adressen gesammelt. Wir bitten um die Nachsicht derjenigen, die nicht aufgeführt sind.

Ihr Günter Nuber
Diabetes-Journal-Chefredakteur

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Das sind die Schwerpunkt-Themen der März-Ausgabe:

(Klicken Sie auf einen Punkt in der Liste, um mehr darüber zu erfahren.)



Diabetes und seine Folgen

Die potenziellen Folgeerkrankungen des Diabetes sind mannigfaltig und zu Recht gefürchtet. Trotzdem wird nicht immer ausreichend darüber gesprochen und aufgeklärt – nicht so in unserem Schwerpunkt.



T1Day – lebendig und intensiv

Auch wenn er coronabedingt dieses Jahr rein virtuell stattfand, wurde der T1Day sehr gut angenommen: Die Teilnehmer waren aktiv dabei, hörten Vorträge und nahmen an t-Camps teil.



Kaffee – gesunder Genuss

Er mache süchtig, schade dem Herzen und trockne aus: Über Kaffee gibt es nach wie vor viele Mythen und falsche Annahmen. Im Diabetes-Kurs räumt Dr. Gerhard-W. Schmeisl damit auf.



Melli und ich: Grenzerfahrung

Manchmal stoßen wir an unsere Grenzen und benötigen Hilfe. Davon zu berichten weiß auch Nina, Protagonistin unserer Diabetes-Kurzgeschichtenreihe.



Bewerbungen: zu viel der Ehrlichkeit?

Kann das Arbeitsamt Leistungen kürzen, weil man in Bewerbungen angeblich zu offen mit seinem Diabetes umgeht? Unser Rechts-Experte Oliver Ebert gibt eine Einordnung.



Vitamine auffüllen

Je abwechslungsreicher Sie Ihre Lebensmittel auswählen, desto reichhaltiger wird der Körper mit Vitaminen versorgt. Wir haben für Sie praktische Tipps und leckere Rezepte, mit denen Sie Ihr tägliches Vitaminkonto füllen können.


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Kirchheim-Verlag, Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 14, 55130 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-journal.de

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Ähnliche Beiträge

Darauf ist zu achten: Sicher mit dem Insulinpen umgehen

Mit dem Insulinpen sein Insulin zu spritzen, klingt zunächst erst einmal einfach. Aber es gibt ein paar Dinge zu beachten, damit die Therapie gut funktioniert. Diabetesberaterin Regine Werk erklärt, worauf es ankommt.
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Faschingszeit: Gute Vorsätze – mit kurzer Pause

Der Februar ist da – und mit ihm die Zeit, in der viele Menschen mit einer gewissen Skepsis auf ihre individuellen Neujahrs-Vorsätze schauen. Hält die Motivation noch oder hat sich der Alltag mit seinen kleinen Versuchungen wieder durchgesetzt – insbesondere bezüglich der nun anstehenden Faschingszeit? Gerade für Menschen mit Diabetes sind gute Vorsätze ein zentraler Baustein ihrer Therapie.
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  • Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

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