- Aus der Community
It’s Showtime: Daphne kommt ins Radio
3 Minuten
Das Interesse für Diabetes-Warnhunde in Österreich ist groß. So rief mich letzte Woche Lydia Gallo Gau an und fragte nach einem Interview über meinen Diabetes-Warnhund Daphne. In ihrer Radiosendung, der „Viecherei“, dreht sich alles um die lieben Haustiere. Fragen der Haltung und der Pflege werden genauso besprochen wie Probleme, die sich zwangsläufig im Umgang mit Tieren ergeben.
Daphne schön aufgehübscht, so kann das Radio kommen
Lydia und ihr Kameramann Ralf besuchten uns zu Hause. Ich selbst war natürlich schon ein bisschen aufgeregt. Daphne wurde am Vortag schön gestriegelt und ihre Assistenzhunde-Kenndecke frisch gewaschen. Aber alle Aufregung war umsonst. Ganz locker redeten wir über meinen Alltag mit Daphne und wie sie mir im täglichen Leben zur Seite steht.
Eine große Entscheidung für alle Beteiligten
Meine Entscheidung für meinen Diabetes-Warnhund war rückblickend betrachtet ein großer Schritt. Zum einen musste ich mein Umfeld auf Daphne vorbereiten. Und da gab es teilweise große Abwehr! Meine liebe Schwiegermama ist zum Beispiel allergisch auf Hundehaare und da bestand große Abwehr und Angst. Auch unser täglicher Lebensrhythmus musste an meine süße Begleiterin angepasst werden.

Es stellte sich die Frage: Wie wird meine kleine Tochter Emilia auf Daphne reagieren? Seit gut einem halben Jahr lebt Daphne jetzt bei uns. Und alles hat sich perfekt eingependelt. Jeden Morgen gehe ich zusammen mit Daphne und meiner kleinen Tochter auf einen meiner großen Spaziergänge – entweder auf einen der vielen Spielplätze oder in den Wald. Die beiden sind in der Zwischenzeit zu einem unschlagbaren Team zusammengewachsen!
Daphne allein zu Haus
Am Nachmittag, wenn ich an einigen Tagen meine Sportkurse gebe, muss ich Daphne ein paar Stunden allein zu Hause lassen. Sobald meine Tochter nächstes Jahr in den Kindergarten geht, muss ich mir beruflich eine neue Stelle suchen. Und auch da versuche ich, Daphne zu integrieren. Denn die Aufgabe von Daphne ist es, auf mich aufzupassen und mich frühzeitig vor Unterzuckerungen zu warnen. Da wäre es toll, wenn ich sie im Beruf mit einbinden könnte.
Ein Diabetes-Warnhund: großer finanzieller Aufwand

Zusätzlich darf auch der finanzielle Aspekt von Daphne nicht unerwähnt bleiben. Daphne war mit € 25.000,00 eine sehr kostspielige Anschaffung. Mit zusätzlicher Unterstützung durch einige Spender brachte ich das Geld auf. Doch Daphne kostet trotzdem regelmäßig weiter – Futter und Tierarztkosten darf man nicht unterschätzen. Die Kosten belaufen sich im Monat auf ungefähr € 200,00.
Abwägen der Vor- und Nachteile

Wer sich überlegt, einen Diabetes-Warnhund anzuschaffen, sollte nicht nur den Zweck des Hundes als Anzeiger seines Blutzuckers im Hinterkopf haben. Es braucht auch ganz viel Tierliebe, denn unsere Daphne braucht sehr viel Aufmerksamkeit durch Kuscheln und das Einbezogensein in die Familie. Sie motiviert mich zur täglichen Bewegung genauso, wie sie mich indirekt dazu motiviert, besser auf meine Blutzuckerwerte zu schauen. Sicher, es gibt seit kurzem noch modernere Techniken wie das FreeStyle Libre, die uns die Entscheidungen im täglichen Zuckeralltag vereinfachen helfen. Die Entscheidung, ob ein Hund oder eine Maschine zur Unterstützung des Diabetes herbeigezogen wird, bleibt eine individuelle. Ich selbst habe sie bis heute jedoch noch an keinem Tag bereut!
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schubidu postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes-Technik vor 5 Tagen, 13 Stunden
Hallo zusammen,
ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus! -
stephanie-haack postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 3 Wochen, 6 Tagen
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.
@calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!
@uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
Liebe Grüße