- Aus der Community
Empathie: ohne Wenn und Aber!
2 Minuten
Empathie und Solidarität sollten gerade unter Menschen mit derselben chronischen Erkrankung selbstverständlich sein. Doch Tine vermisst beides bei so manchen Mitmenschen mit Diabetes, wenn diese nicht anerkennen wollen, dass es bei anderen mit dem Diabetesmanagement nicht immer so rund läuft wie bei ihnen selbst.
Ich habe das Glück, während meiner Zeit mit Diabetes bereits viele Menschen getroffen zu haben, die ebenfalls mit dem großen D leben. Das hat mir von Anfang an Selbstbewusstsein im Umgang mit der Krankheit gegeben. Auch konnte ich schnell Verständnis dafür entwickeln, wie unterschiedlich das Leben mit Diabetes sein kann. Das hat mir dabei geholfen, mich innerhalb der Diabeteswelt solidarisch mit meinen Mitmenschen zu zeigen.
Es hat maßgeblich meine Arbeit in diesem Bereich beeinflusst, immer die bestmögliche Versorgung und Freiheit für Menschen mit Diabetes zu fordern. Immer wieder stoße ich allerdings auch auf Menschen mit Diabetes, die irgendwie so gar nicht einsehen wollen, wie wichtig Empathie und Solidarität generell sind, auch beispielsweise während der Pandemie. Es ist allerdings höchste Zeit, dass wir kollektiv mehr Empathie an den Tag legen und endlich solidarischer miteinander sind!
Zuhören und anerkennen – eigentlich gar nicht so schwer …
Versteht mich nicht falsch: Ich freue mich von Herzen für jede Person mit Diabetes, für die der Diabetes in keiner Weise das Leben zu beeinflussen scheint, egal ob draußen Pandemie ist oder nicht. Es gibt diese Personen wirklich. Die, für die der Diabetes nie ein großes Problem darstellt, dargestellt hat, darstellen wird.
Ich wünschte manchmal, ich wäre auch eine dieser Personen, deren Blutzucker nie von hormonellen Schwankungen berührt wird, die keinerlei Probleme mit Diabetes-Geräten und der Finanzierung dieser haben, die durch den Diabetes nie Ausgrenzung oder Diskriminierung erfahren, für die der Diabetes nie im Weg gestanden hat und bei denen sich der Diabetes nicht auf die mentale Gesundheit auswirkt. Immer wieder treffe ich diese Menschen, und ich freue mich wirklich für sie.
Weniger freut mich, dass diese Menschen oft nicht anerkennen wollen, dass es bei anderen mit Diabetes nicht immer so rund läuft wie bei ihnen selbst. Sie können irgendwie nicht verstehen, dass wir alle unterschiedlich sind, der Diabetes bei jedem von uns ganz verschieden funktioniert und sich auf vielfältige Weisen auf unser Leben auswirkt. Selten fragen sie nach oder hören zu. Selten sagen sie: „Ich weiß nicht, wie das ist, aber es tut mir leid, dass du das so erlebst.“ Obwohl es das Simpelste ist, was wir als Menschen tun können.
Das „A“ in Empathie und Solidarität steht nicht für „Aber“. Es steht nicht dafür, dass immer nur der eigene Weg der einzige Weg ist. Was wir in unserer Gesellschaft brauchen, heute mehr denn je, sind Empathie und Solidarität, egal zu welchem Thema.
Eure Tine
Blood Sugar Lounge
und schreibt regelmäßig an dieser Stelle über ihr Leben mit Diabetes in Berlin.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2020; 69 (8) Seite 53
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anseaticids postete ein Update vor 6 Tagen, 6 Stunden
Wenn eine Diabetesdiagnose in eine Familie kommt, steht oft erst einmal alles Kopf.
Besonders für Kinder bedeutet sie eine enorme Veränderung und für Eltern die tägliche Sorge: „Wird mein Kind in der Kita oder Schule gut begleitet? Ist es sicher? Kann es trotz Diabetes unbeschwert Kind sein?“
Genau aus diesen Fragen heraus ist Hanseatic Kids entstanden: ein Herzensprojekt, das Kindern mit Diabetes im Alltag Sicherheit gibt und Familien entlastet.
Wir möchten dafür sorgen, dass kein Kind aufgrund seines Diabetes auf Ausflüge, Spielzeiten oder Schulaktivitäten verzichten muss. Unsere Begleiterinnen und Begleiter sind speziell geschult und unterstützen
individuell: beim Blutzuckermanagement, in Notfallsituationen, im Unterricht oder auf dem Pausenhof.So können Kinder lernen, wachsen und
selbstständig werden und Eltern wissen, dass ihr Kind gut aufgehoben ist.
Unsere Mission ist einfach:✔ Kindern Sicherheit geben
✔ Familien den Alltag erleichtern
✔ Kita- und Schulteams entlasten
✔ und vor allem: jedes Kind dabei unterstützen, frei und unbeschwert aufzuwachsen, trotz Diabetes.Gerade in den ersten Wochen nach der Diagnose oder wenn Unsicherheiten bestehen, sind wir an der Seite der Familien. Gemeinsam mit Eltern, Lehrkräften und Fachpersonal schaffen wir ein Umfeld, in dem Kinder sich wohlfühlen und ohne Angst lernen können.
Dieses Projekt ist für uns mehr als Arbeit, es ist eine Herzensangelegenheit. Jedes Kind hat das Recht auf Teilhabe, Freude und Freiheit. Wir möchten dazu beitragen, dass dies Wirklichkeit wird.
Wer mehr über unsere Arbeit erfahren oder Unterstützung anfragen möchte, kann sich jederzeit melden:
📧 moin@hanseatic-kids.de
📞 040 851 59 747 -
stephanie-bagehorn postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Passend zu den kommenden Osterferien: Ein Backtipp für die ganze Familie: https://diabetes-anker.de/eltern-und-kind/wenn-diabetes-mit-im-osternest-liegt-gemeinsames-backen-mit-den-kindern/
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othenbuehler postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen
Viele Menschen mit Typ-1-Diabetes berichten, dass sich ihr Insulinbedarf im Verlauf des Menstruationszyklus verändert – oft deutlich spürbar, aber bisher kaum systematisch erfasst.
Genau hier setzt die TIMES-Studie an. Wir möchten besser verstehen, wie sich der Zyklus auf Glukosewerte und Insulinbedarf auswirkt – und wie Betroffene damit im Alltag umgehen.
👉 Wen suchen wir?
Personen mit Typ-1-Diabetes (18–40 Jahre), wohnhaft in Deutschland, mit regelmässigem Menstruationszyklus und Nutzung eines automatisierten Insulinabgabesystems.👉 Was bedeutet die Teilnahme?
Dauer: 6 Monate, bequem alles von zu Hause aus
Erfassung von Insulin-, Zyklus- und Aktivitätsdaten
Als Dankeschön: Clue-Abo (1 Jahr), Garmin-Uhr (zum Behalten) + Aufwandsentschädigung (siehe Flyer)Mit eurer Teilnahme helft ihr, Diabetes-Technologien zukünftig besser an zyklusbedingte Veränderungen anzupassen 💙
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