- Behandlung
Diabetes-Anker-Podcast: Erhöhtes Risiko für Typ-1-Diabetes – was gibt Familien Orientierung und Halt, Herr Prof. Hermanns?
Im Diabetes-Anker-Podcast geht es dieses Mal um die psychischen Folgen der Typ-1-Diabetes-Früherkennung. Prof. Dr. Norbert Hermanns erläutert, wie Familien auf einen positiven Befund für ein erhöhtes Risiko bei Kindern reagieren, welche Ängste entstehen und wie Schulungen, kindgerechte Aufklärung und psychologische Unterstützung helfen können.
In dieser Folge geht es um die psychischen Auswirkungen einer frühen Diagnose des Typ‑1‑Diabetes‑Risikos bei Kindern. Host Nicole Finkenauer spricht mit Prof. Dr. Norbert Hermanns darüber, wie Familien reagieren, wenn Inselautoantikörper entdeckt werden und dadurch klar ist, dass ein erhöhtes Erkrankungsrisiko besteht.
Der Psychologe und Leiter des Forschungsinstituts der Diabetes-Akademie Mergentheim (FIDAM) erklärt, warum diese Information sowohl entlasten als auch verunsichern kann, welche Ängste bei Eltern auftreten und wie unterschiedlich die Bewältigungsstrategien in Familien ausfallen.
Aktuelle Podcast-Folge mit Prof. Dr. Norbert Hermanns anhören
Eine gute Unterstützung bieten dabei laut Prof. Hermanns die Schulungsprogramme innerhalb der Früherkennungsstudie Fr1da. Diese vermitteln das nötige Wissen, geben Sicherheit und erleichtern den Umgang mit dieser Phase der Ungewissheit.
Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf der Frage, wie Kinder altersgerecht einbezogen werden können und welche Rolle Geschwisterkinder spielen. Abschließend geht es um das neue Medikament, das die Manifestation verzögern kann, sowie um die Bedeutung professioneller psychologischer Begleitung.
Weiterführende Informationen
- FR1DA-Studie/Früherkennung Typ-1-Diabetes in Deutschland
- Fr1DA-Infobroschüre für Eltern und Kinder
- Broschüre zur Schulung für Eltern von Kindern mit einem Frühstadium des Typ-1-Diabetes
- FR1DA-Studie, Kontakt und Hotline: E-Mail: diabetes.frueherkennung@helmholtz-munich.de; Hotline: 0800/464 88 35
- Pixi-Buch „Finn hat Diabetes“
- Website des Studienzentrums für Diabetes bei Kindern am Institut für Diabetesforschung
- Früherkennungsuntersuchung: Ein kleiner Piks und ein “Ja” für die Diabetes-Forschung
- Diabetes-Anker-Podcast mit Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler: „Typ-1-Diabetes früher erkennen und sogar aufhalten – ist das möglich, Frau Prof. Ziegler?“
- Schwerpunkt „Screenen und behandeln: Typ-1-Diabetes frühzeitig erkennen“ aus Diabetes-Anker 4/2026
- Diabetes-Dialog: Typ-1-Diabetes früh erkennen und gut mit der chronischen Erkrankung leben – mit Video-Aufzeichnung
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von Nicole Finkenauer und Redaktion Diabetes-Anker
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Woche
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 1 Monat
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße









