Palmbuschbinden – ein bunter Strauß für alle Diabetiker zum Frühlingsbeginn!

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Palmbuschbinden – ein bunter Strauß für alle Diabetiker zum Frühlingsbeginn!

Palmbusch III

Letzten Freitag war ich mit meiner Tochter zum Palmzweigbinden. Der Palmzweig steht von jeher für neues Leben und Neuanfang. Eine Palme wächst immer aufrecht und gerade und wird daher im christlichen Glauben schon seit langem als Lebensbaum verehrt. Die Palmzweige sollen an den Einzug von Jesus in Jerusalem erinnern, wo Palmzweige seinen Weg säumten. Da in unseren Breitengraden jedoch keine Palmen wachsen, greift man einfach auf Frühlings-Zweige zurück. Ich habe deshalb ein paar Palmkätzchen, Wacholder, Buchsbaumzweige, Thuja und Tannengrün zu einem bunten Strauß zusammengebunden. Und dabei habe ich mir die Frage gestellt:

Gehe ich als Diabetikerin auch immer so aufrecht durchs bunte Leben?

Die ersten Monate des neuen Jahres hatte ich schon zwei Hypoglykämien mit Fremdhilfe überstanden und meine Werte über 250 mg/dl (13,9 mmol/l) möchte ich nicht aufzählen. Doch gab es da auch unzählige positive Momente mit meinem süßen Begleiter. Ein schönes Erlebnis hatte ich letzte Woche, als ich meine Tochter beobachtete, wie sie das erste Mal allein einen von meinen Blutzuckerteststreifen in mein Messgerät schob. Eine feinmotorische Meisterleistung!

Palmbusch I

Oder wir haben unsere erste größere Bergwanderung auf die Arzler Alm dieses Jahr unternommen. Meine Blutzuckerwerte passten auf dieser Tour wunderbar und ich erlebte auch keine Hypoglykämien. Anfang März waren wir in der Steiermark und ich habe mir unter unzähligen süßen Vierbeinern meinen zukünftigen Begleiter – Diabeteswarnhund Daphne – ausgewählt. Und ich spüre, wie die Tage länger werden und wie das Sonnenlicht mir neue Energie schenkt. Abgesehen von diesen kleineren Tiefschlägen mit meinem Diabetes erscheint mir der Palmsonntag mit seinen grünen Zweigen und bunten Bändern daher wie ein Siegeszug gegen den Winter und ein Willkommensgruß an den Frühling. Jeder Diabetiker von uns hat seine individuellen Probleme mit seinem Diabetes. Das Leben zusammen mit unserem süßen Begleiter ist oft unsicher, unvollkommen, immer im Fluss und nie vollendet. Anders ausgedrückt: Unser Leben ist eine Baustelle mit vielen verschiedenen Utensilien. Und ein perfektes Haus zu bauen, benötigt oft Ausdauer und Geduld. Packen wir´s also an!!!

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  • kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 2 Tagen

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  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?