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Kolumne „Fernweh“: Reisen auf Knopfdruck
2 Minuten

Früher war Reisen anders. Analoger. Weniger planbar. Abenteuerlicher. Aber auch besser? Wie so oft im Leben lautet die Antwort: Jein. Heutzutage läuft alles digitaler und per Knopfdruck ab, was gerade das Reisen mit Diabetes einfacher machen kann, wie Susanne in der Kolumne „Fernweh“ berichtet.
Besser fand ich als Jugendliche und Studentin tatsächlich, nicht immer erreichbar zu sein. Man war unterwegs – ob allein oder mit Freunden, musste ohne Backup, ohne schnellen Draht nach Zuhause und ohne Online-Check klarkommen. Gleichzeitig fühlte man sich frei und schon früh sehr erwachsen. Das Selbstbewusstsein stieg mit jedem zurückgelegten Kilometer.
Analoge Reisen forderten auf positive Weise, machten den Kontakt zu Leuten vor Ort nötig und den Reiz von so manchen Reisen aus. Und es überraschte gleichzeitig immer wieder: Oha, die Unterkunft aus dem Lonely Planet gibt es gar nicht mehr. Ui, die von einem Passanten empfohlene Pizzeria war gar nicht so gut. Und huch, man kommt von hier nur mit dem Zug weiter? Alles
klar: Wo kauft man Tickets?
Autorin Susanne Löw und ihre Kolumne Fernweh
Susanne Löw ist freie Journalistin und lebt in Hamburg. Die gebürtige Bayerin hat seit dem Jahr 2002 Typ-1-Diabetes und ist seitdem erst recht gern unterwegs. Über ihre weltweiten Erfahrungen mit „Zucker im Gepäck“ berichtet sie im Diabetes-Anker-Podcast.
In der Kolumne Fernweh schreibt sie in jeder Diabetes-Anker-Ausgabe über ihre Reise-Leidenschaft uns alles, was dazugehört.

Auf der anderen Seite ist so manche Annehmlichkeit heutzutage beim Reisen natürlich praktisch und komfortabel: Die An- und Weiterreise kann schon vorab angeguckt und sogar gebucht werden, Online-Bewertungen geben Orientierung, wer wo wie zufrieden war und was die beliebtesten Touren sind. Wann und wo der nächste Bus genau abfährt, erfährt man heute vielerorts mit einem einfachen Blick ins Smartphone.
Als Mensch mit Diabetes profitiere ich auf Reisen ganz eindeutig vom Digitalen: Wo ist hier die nächstgelegene Apotheke? Wie heißt das Insulin im Reiseland? Wie sagt man in der Landessprache, dass man Diabetes hat? Eine medizinische Frage kann man auch mal unterwegs per Mail an die Arztpraxis schicken oder mit Gleichgesinnten über Messenger diskutieren. Daumen hoch, das erhöht das Sicherheitsgefühl!
Einen deutlichen Vorteil der digitalen Reise-Ära empfinde ich übrigens auch in der Zeit nach der Rückkehr: Mit Reisebekanntschaften lässt es sich so viel leichter Kontakt halten als früher. Regelmäßig mit dem Franzosen zu telefonieren, den man im Kloster in Nepal kennengelernt hat, ein bis zweimal im Jahr mit dem indischen Yoga-Lehrer einen Videocall abzuhalten, in dem er mir die saisonale Flora und Fauna um ihn herum zeigt – das weckt Reise-Erinnerungen und tut sehr gut gegen akutes Fernweh!
von Susanne Löw
Erschienen in: Diabetes-Anker, 2026; 75 (8/9) Seite 82
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mr postete ein Update vor 1 Tag, 5 Stunden
Hallo,
Ich bin neu hier.
Seit gut zwei Jahren Typ 1 Diabetikerin.
Ich würde mich gerne austauschenmulti postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Doppel-Diabetes vor 1 Woche, 3 Tagen
Hallo, hat hier noch jemand Doppeldiabetes (durch Corona verursacht oder warum auch immer)? Ich würde mich gerne austauschen.
olivers postete ein Update vor 2 Wochen, 1 Tag
Hallo Zusammen!
Ich bin ein T3er und freue mich Gleichbetroffene zwecks Erfahrungsaustausch zu finden. Bin im Frankfurter Raum, aber auch im Heidelberger Raum unterwegs.
Liebe Grüße
Oliver- gunnar83 antwortete vor 4 Tagen, 11 Stunden
Hey Oliver, kannst mich gerne mal anschreiben. Viele Grüße
Gunnar - olivers antwortete vor 4 Tagen, 8 Stunden
@gunnar83: hallo, aktuell im Frankfurter Raum. Wir können aber gerne mal ein Treffen organisieren, zwecks Austausch.
Viele Grüße
Oliver - brandt antwortete vor 2 Tagen, 6 Stunden
Hallo Oliver, auch ich bin Typ 3c und würde mich gern mit dir ein wenig per Mail mit dir austauschen, wenn du magst. Bin vor 15 Jahren mit Kausch-Whipple auf “Verdacht” operiert worden – war aber kein Krebs, sondern “nur” eine Pankreatitis (AIP), also eine Fehldiagnose (hätte keiner OP bedurft, also kein Diabetes als Folge).



