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Dr. Gerhard-W. Schmeisl

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Dr. med. Gerhard-W. Schmeisl (Bad Kissingen) ist Internist sowie Facharzt für Diabetologie, Angiologie und Sozialmedizin und hat jahrzehntelange praktische Erfahrung in der Behandlung und Schulung von Menschen mit Diabetes in Praxis und Klinik. Er schreibt in der Diabetes-Anker-Rubrik „Medizin verstehen“ (vormals Diabetes-Kurs) über die Diabetes-Therapie und alles, was sonst noch mit dem Diabetes zusammenhängt.

177 Beiträge von Dr. Gerhard-W. Schmeisl

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Alkohol bei Diabetes? Ja, aber …
Gesund und gefährlichLautDie Gesamtsterblichkeit sank um 25 Prozent, die des Todes durch einen Schlaganfall um 57 Prozent; besonders gut schnitten Weintrinker ab! Aber: Der regelmäßige Alkoholkonsum birgt bei Diabetikern einige spezielle Gefahren in sich; und der unregelmäßige, jedoch exzessive Alkoholkonsum kann sogar lebensgefährlich sein – gerade bei Insulintherapie!Das geschiet beim AlkoholabbauAlkohol wird in erster Linie …

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Die Insulinpumpentherapie
Mitte der 1970er Jahre war der Beginn der Insulinpumpentherapie; zunächst wurden nur Typ-1-Diabetiker mit einer kontinuierlichen Insulinzufuhr über einen Perfusor (Spritzenpumpe) in die Vene behandelt. Es folgte die Versorgung mit Insulin subkutan (unter die Haut) über batteriebetriebene Pumpen, in die eine kleine Spritze mit Insulin eingelegt war.Vom Rucksack zum handlichen ModellDer Vorteil war eine gleichmäßigere …

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Überprüfen Sie Ihre Injektions-Gewohnheiten!
Das Patienten-BeispielDauerhaft dieselbe Spritz-Stelle führen zu GeschwülstenAls Frau Löwenbarth vom Hausarzt zum Diabetologen geschickt wird, bemerkt dessen Diabetesberaterin sofort die fast "monströsen Schwellungen" rechts und links des Bauchnabels. Dies sind Fettgeschwülste,Darüber hinaus hatte Frau Löwenbarth wegen ihres Übergewichtes (102 kg/168 cm Größe) mit einer 12-mm-Nadel auch am Oberschenkel gespritzt – und damit wahrscheinlich öfter in …

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Diabetes und Sauna? Na klar!
Ob Sauna oder Dampfbad – beides kann herrlich entspannend sein. Außerdem härtet das Saunieren ab, ist gut für die Haut – und hat wohl schon der finnischen Lauf-Legende Paavo Nurmi zum Olympiasieg verholfen. Was bei Diabetes zu beachten ist, lesen Sie hier.

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Die richtige Basalrate finden und überprüfen
Insulin und Typ-1-Diabetes: Von Mensch zu Mensch ist der Insulinbedarf unterschiedlich. Auch die Lebensumstände wechseln; also ist es ab und an erforderlich, seine Insulintherapie zu überprüfen – hinsichtlich der Dosis und der Verteilung des Mahlzeiten- und des Basalinsulins.

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Insulintherapie im Alter
Immer mehr ältere Menschen mit Diabetes brauchen Insulin. Ob sie es sich selbst spritzen können oder Hilfe benötigen, ist individuell sehr unterschiedlich. Wer nach einer passenden Insulintherapie für sich oder auch einen Angehörigen sucht, findet hier gute Entscheidungshilfen.

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Eine Wunde am Fuß – was nun?
Ist eine gravierende Wunde am Fuß entstanden, muss alles getan werden, damit sie heilt und eine drohende Amputation verhindert wird. Eine sorgfältige Wundbehandlung ist sehr wichtig, und es gibt verschiedene Verfahren, die die Heilung unterstützen.

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Kümmern Sie sich um Ihre Füße!
Falsche Fußpflege führt oft zu kleinen Verletzungen, die sich entzünden – und unter Umständen sehr schwer abheilen. Pflegen Sie deshalb Ihre Füße richtig: Es ist gar nicht so schwer, und es gibt Experten, die Ihnen helfen.

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Wenn das Warnsignal Schmerz fehlt
Schmerzen sind nützlich, sie warnen uns: Hier ist etwas nicht in Ordnung! Sind die Nerven an den Füßen geschädigt, bleibt das Warnsignal aus, und aus einer kleinen Verletzung kann ein großes Problem werden. Es lohnt sich, rechtzeitig zu handeln.

5 Minuten

Hormone aus dem Darm: Schlüssel für eine gute Therapie
Mit der Entdeckung des "Inkretinprinzips" und den daraus entwickelten Medikamenten hat sich die Behandlung des Typ-2-Diabetes grundlegend gewandelt. Warum das so ist, erfahren Sie im Diabetes-Kurs.
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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße