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Dr. Gerhard-W. Schmeisl

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Dr. med. Gerhard-W. Schmeisl (Bad Kissingen) ist Internist sowie Facharzt für Diabetologie, Angiologie und Sozialmedizin und hat jahrzehntelange praktische Erfahrung in der Behandlung und Schulung von Menschen mit Diabetes in Praxis und Klinik. Er schreibt in der Diabetes-Anker-Rubrik „Medizin verstehen“ (vormals Diabetes-Kurs) über die Diabetes-Therapie und alles, was sonst noch mit dem Diabetes zusammenhängt.

177 Beiträge von Dr. Gerhard-W. Schmeisl

3 Minuten

Mit Hilfe der Niere den Blutzucker regulieren
Etwa 75 Prozent der ungefähr 8 Mio. diagnostizierten Diabetiker in Deutschland haben ein Risiko, diabetesspezifische Schäden an den großen und kleinen GefäßenBisher unbefriedigendDie bisherige medikamentöse Behandlung des Typ-2-Diabetes zeigt nicht immer befriedigende Ergebnisse; neue Therapiekonzepte sind willkommen – vor allem solche, die die vielen verschiedenen ErkrankungenNach den Daten der Studie DIGFokus auf die NiereIn dem …

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Nach Herzinfarkt trotzdem in Urlaub fliegen?
Infarktpatient Peters...Vor Flugreisen gilt es, gewisse Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und seineFluggäste immer älterDurch EU-weites Recht1.600 Notfälle an BordDie Anzahl der Notfälle liegt bei etwa 1 600 jährlich, mit etwa 5 bis 6 Notfällen, die tödlich enden.Bezüglich des oben geschilderten Falls unseres DiabetikersAußerhalb des Flugzeuges herrscht meist auch eine unwirkliche Temperatur von minus 56 °C. Die …

3 Minuten

Wo kein Blut hinkommt, kann nichts heilen!
Von den weltweit etwa 370 Millionen Menschen mit Diabetes erkranken statistisch 2 bis 10 Prozent an einem diabetischen GeschwürRisiko steigt mit AlterAb dem 50. Lebensjahr liegt das Risiko schon bei 5 bis 10 Prozent. Laut Statistik erkranken in Deutschland jedes Jahr etwa 100.000 bis 270.000 Diabetiker an einem Diabetischen Fußsyndrom. Eine Einteilung des Diabetischen Fußsyndroms …

5 Minuten

Wenn die Werte stark nach oben ausschlagen
Wenn der Blutzucker verrücktspielt, kann das bei Diabetikern auch eine Entgleisung nach oben bedeuten: Werte steigen stark, es droht eine „Ketoazidose“ – ein potentiell gefährlicher Zustand für Diabetiker.

3 Minuten

Im Auf und Ab der Werte Lösungen finden
Eine schlechte Blutzuckereinstellung oder starke Blutzuckerschwankungen sind für viele Menschen oft unerklärlich: für Typ-1- wie für Typ-2-Diabetiker. Wir nennen Ursachen – und geben Tipps für Lösungsansätze.

2 Minuten

Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Dosis-Berechnung!
Sie wollen mal wieder Ihre Blutzuckereinstellung bzw. Ihre Insulintherapie überprüfen? Wichtig ist, dass Sie zunächst Ihre Basalrate testenNach dem Essen: Blutzucker messen!Hierfür sollten Sie mehrfach nach dem EssenLiegt der Wert nach dem EssenPasst der Spritz-Ess-Abstand?Es ist auch sinnvoll, denInsulinempfindlichkeit ändert sichDie Insulinempfindlichkeit ist über den Tag verschieden. Meist ist der BE/KE-Faktor morgens am höchsten, mittags …

5 Minuten

Haben Sie morgens hohe Blutzuckerwerte?
Sind die Blutzuckerwerte jeden Morgen zu hoch, müssen Sie gezielt nach der Ursache forschen. Besonders wichtig ist zum Beispiel, schwere nächtliche Unterzuckerungen mit Gegenregulation und damit zu hohen Werten am Morgen zu entlarven, um sie in Zukunft zu vermeiden.

5 Minuten

Typ-1-Diabetes und Sport
Früher hieß es: Wer Diabetes hat, jung ist und schlank, hat einen Typ-1-Diabetes. Und wer älter ist und dick zum Diagnosezeitpunkt, hat einen Typ-2-Diabetes. Längst ist es aber so, dass auch viele Typ-1-Diabetiker übergewichtig sind, was an unserem Lebensstil liegt. Mehr Bewegung wäre ein Ansatz – mit vielen Besonderheiten.

2 Minuten

Fettstoffwechselstörungen bei Diabetes gegensteuern
Fettstoffwechselstörungen sind maßgeblich beteiligt am Entstehen von Arteriosklerose – damit von Herzinfarkt, Schlaganfall undInfarkt-Risiko bei DiabetesIhr Infarkt-Risiko ist 2- bis 3-fach höher als das der Allgemeinbevölkerung; auch Patienten mit leichter bis schwererDarüber hinaus wurde in einer Studie in Colorado (USA) bei Typ-1-Diabetikern Folgendes gefunden: 47 Prozent hatten eine Fettstoffwechselstörung – nur die Hälfte der Betroffenen …

2 Minuten

Eine unheilvolle Allianz
Fallbeispiel: Luftnot und SchwindelHöheres Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und NierenschädenWer einen Bluthochdruck hat, dessen Risiko für das Auftreten eines Herzinfarkts, Schlaganfalls sowie für Nierenerkrankungen ist erhöht. 70 bis 90 Prozent der Diabetiker haben häufiger auch einen Bluthochdruck, der vom Ausmaß der oft begleitenden NierenschädigungSchlüsselrolle: ÜbergewichtBei der Entwicklung des Bluthochdrucks spielt das Übergewicht bzw. das krankhafte …
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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße