Aufklärungsinitiative mit neuen Ratgeber-Videos

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© Klinikum Stuttgart
Aufklärungsinitiative mit neuen Ratgeber-Videos

Im Rahmen von Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße? bieten die Initiatoren Informationen und Aufkläung über die Diabetische Neuropathie. Auf der Website der Aufklärungsinitiative stehen nun neue Ratgeber-Videos bereit.

Die Aufklärungsinitiative Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße? hat ihre Website mit neuen Experten-Videos zum Thema Diabetische Neuropathie erweitert. Darin gibt der Podologe Rolf Daßler Menschen mit Diabetes und Interessierten fachgerechte Tipps zum Selbst-Check der Füße und zur optimalen Fußpflege. Ein weiteres Highlight ist das neue Initiativen-Video, das über die bundesweite Informationstour der Aufklärungsinitiative berichtet und ihren Aktionsstand vorstellt.

Die Diabetologin Dr. Nadine Mattes und der Podologe Rolf Daßler vermitteln anschaulich, warum Menschen mit und ohne Diabetes auf ihre Füße “hören” sollten und wieso Beschwerden wie Kribbeln, Brennen, Taubheit oder Schmerzen in den Füßen ernst genommen werden müssen. Außerdem startet die Initiative einen eigenen YouTube-Kanal.

Neue Experten-Videos: Fußpflege-Tipps und Anleitung zum Selbst-Check der Füße

Menschen mit Diabetes sollten ihren Füßen mehr Beachtung schenken. Denn hier machen sich die Anzeichen der diabetischen Neuropathie, einer ernstzunehmenden aber nur wenig beachteten Nervenschädigung, zuerst bemerkbar. Unbehandelt kann sich aus dieser Folgeerkrankung des Diabetes das Diabetische Fußsyndrom entwickeln, auf das jährlich etwa 40.000 Amputationen zurückzuführen sind. “Um eine Neuropathie frühzeitig zu erkennen und schwerwiegenden Fußkomplikationen vorzubeugen, sollten Menschen mit Diabetes ihre Füße täglich inspizieren”, so Daßler.

Wie das geht, erklärt der Podologe im neuen Video “Selbst-Check“. Im zweiten neuen Video gibt Daßler Tipps zur richtigen Fußpflege. Dazu gehören die geeignete Temperatur und Dauer des Fußbades, die schonende Hornhautentfernung an den Füßen, das Feilen der Fußnägel, die Fußgymnastik und die Massage. “Die richtige Pflege ist deshalb so wichtig, weil die Füße bei Menschen mit Diabetes besonders trocken und anfällig für Wunden sind”, erklärt Daßler. Sie finden die beiden neuen Videos im Menüpunkt “Fuß-Check” auf der Webiste der Initiative.

Auf dem Portal können Sie sich auch das neue Initiativen-Video unter dem Menüpunkt “Mediathek” anschauen. Mit den neuen Video-Beiträgen erweitert die Aufklärungsinitiative ihr bestehendes Online-Angebot im Netz. Hier erfahren die Besucher viel Wissenswertes zur diabetischen Neuropathie, können ihre gewonnen Kenntnisse im interaktiven Quiz unter Beweis stellen und finden in der Video-Sprechstunde mit renommierten Diabetologen und Neurologen kompetente Antworten auf die wichtigsten Fragen zur diabetischen Neuropathie.

Die Aufklärungsinitiative jetzt auch bei YouTube

Eine weitere Neuerung: Alle Videos der Aufklärungsinitiative sind jetzt auch auf der Videoplattform YouTube online. Auf dem Kanal Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße? können sich die Besucher die Videos der Initiative ansehen, kommentieren oder mit Freunden teilen. Wer möchte, kann so seinen ganz eigenen Beitrag zur Aufklärung über die diabetische Neuropathie leisten, die für viele Menschen mit Diabetes nach wie vor eine große Unbekannte ist.

“Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?” – Die nächsten Tour-Daten 2016

Die Initiative klärt nun schon im vierten Jahr mit ihrer Aktions- und Informationstour auf Gesundheitsmessen über die diabetische Neuropathie auf. Interessierte finden die Termine zu den Tourstopps 2016 sowie weitere Informationen zur diabetischen Neuropathie unter www.hoerensieaufihrefuesse.de. Am Aktionsstand der Aufklärungsinitiative können die Besucher auf einem einzigartigen Barfuß-Parcours ihr Gespür in den Füßen testen. Eine kostenlose Fuß-Untersuchung vom Podologen gibt Aufschluss darüber, ob Anzeichen für eine Neuropathie bestehen.

Anhand der Messung des HbA1c-Wertes (Langzeitblutzucker) wird deutlich, ob ein unerkannter Diabetes oder ein erhöhtes Diabetes-Risiko vorliegt. Bei interessanten Vorträgen erfahren die Besucher Wissenswertes über die diabetische Neuropathie und erhalten wichtige Tipps zur Fußgesundheit. Bei individuellen Gesprächen werden Menschen mit Diabetes, ihre Angehörigen und Interessierte ausführlich beraten.

Über die Aufklärungsinitiative “Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?”

Mit der Aufklärungsinitiative Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße? informieren WÖRWAG Pharma und die Deutsche Diabetes-Stiftung (DDS) zusammen mit renommierten Experten über die diabetische Neuropathie, um Früherkennung und eine rechtzeitige adäquate Therapie zu fördern und Komplikationen, wie das Diabetische Fußsyndrom, zu verhindern. Weitere Informationen finden Interessierte im Internet unter www.hoerensieaufihrefuesse.de.


Quelle: Pressemitteilung der Aufklärungsinitiative “Diabetes! Hören Sie auf Ihre Füße?

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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 4 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße