- Behandlung
Braucht man einen Diabtikerausweis?
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Ein Leser fragt, ob es sinnvoll ist, sich einen Diabetikerausweis zu beschaffen und diesen immer dabeizuhaben.
Die Frage: Ich bin erst vor kurzem zum Diabetiker (Typ 2) geworden und habe nun folgende Fragen: Sollte ich einen Diabetikerausweis haben? Und lohnt es sich überhaupt, einen Diabetikerausweis immer bei sich zu haben? Welcher von den vielen Ausweisen, die es wohl gibt, ist für mich empfehlenswert?
Prof. Petzoldt: Ja, es ist gut und für einen Notfall auch lohnend, wenn Sie, wie andere Diabetiker, für alle Fälle schriftliche Informationen über Ihren Diabetes und dessen Behandlung bei sich haben. Wenn man einen Diabetikerausweis oder einen anderen Hinweis auf seinen Diabetes besitzt, sollte man diesen auch immer dabeihaben, am besten dort, wo er im Notfall auch gesucht oder leicht gefunden wird, etwa bei den persönlichen Papieren.
Empfehlenswert ist daneben der Gesundheits-Pass Diabetes, in den Sie viel ausführlichere Hinweise zu Ihrem Diabetes, zu dessen Behandlung und zum Behandlungsverlauf eintragen können. Bitten Sie Ihren Arzt darum oder fragen Sie zum Beispiel in einer Diabetiker-Selbsthilfegruppe in Ihrer Umgebung, wo Sie solch einen Gesundheits-Pass Diabetes erhalten können.
von Prof. Dr. med. R. Petzoldt
ehem. Direktor des Diabeteszentrums am Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen in Bad Oeynhausen
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2013; 62 (12) Seite 42
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lena-schmidt postete ein Update vor 1 Tag, 10 Stunden
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
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thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße