- Behandlung
Broschüre „Cholesterin wirksam senken“
2 Minuten

Eine langjährige Diabeteserkrankung schädigt die Gefäße und erhöht deutlich das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall. Um ernsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen, sollten die Betroffenen erhöhte Blutfettwerte wirksam senken. Das gilt vor allem für LDL-Cholesterin, das bei Typ-2-Diabetes besonders gefäßschädigend wirkt.
Patienten mit Diabetes haben ein zwei- bis viermal höheres Risiko für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung als Menschen ohne Diabetes, bei Frauen ist das Risiko sogar sechsmal höher. Die Hauptursache hierfür ist Atherosklerose, eine Verkalkung der Gefäße. Studienergebnissen zufolge ist diese bei Diabetespatienten im Durchschnitt viel stärker ausgeprägt und schreitet schneller voran als bei Stoffwechselgesunden.
Besonders gefährdet sind Menschen mit Diabetes vom Typ 2, dem so genannten Altersdiabetes. Bei ihnen kommen zur Diabeteserkrankung meist weitere Faktoren in Form eines metabolischen Syndroms hinzu: Übergewicht, schlechte Blutfettwerte und Bluthochdruck. Der erhöhte Blutzucker ist es also nicht allein, vielmehr verstärken sich diese Zivilisationserkrankungen gegenseitig in ihrer Wirkung und steigern so das Risiko für eine Atherosklerose ganz erheblich.
Blutfettwerte senken – Ablagerungen verhindern
Hauptaugenmerk sollten die Patienten ihrem LDL-Cholesterinwert schenken: Ist zu viel freies LDL-Cholesterin im Blut, lagert es sich an den Gefäßwänden ab, verengt und verhärtet sie. Bei Typ-2-Diabetes ist der LDL-Cholesterinspiegel zwar oftmals nur wenig erhöht. Da das LDL-Cholesterin hier aber in Form kleiner, besonders gefäßschädigender Partikel vorliegt, ist es dennoch gefährlich und muss konsequent gesenkt werden.
Über eine gesunde Ernährung, Nichtrauchen und viel Bewegung klappt das nur begrenzt – anders als bei den Triglyceriden, die ebenfalls zu den gefäßschädigenden Blutfetten zählen. Um ihr hohes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall zu reduzieren, brauchen Patienten mit Diabetes daher zusätzlich Medikamente, die den LDL-Cholesterinwert auf ein möglichst niedriges Niveau bringen.
Weiterführende Informationen zum Zusammenhang zwischen Cholesterin und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie praktische Tipps für einen gesunden Lebensstil enthält die Broschüre „Cholesterin wirksam senken“. Sie ist kostenfrei und kann postalisch oder über das Internet beim Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz angefordert werden: BGV e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn; www.bgv-cholesterin-senken.de.
Quelle: Pressemitteilung des Bundesverbands für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz e.V.
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lena-schmidt postete ein Update vor 3 Tagen, 5 Stunden
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thomas55 postete ein Update vor 1 Monat
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße