Regeln und Leitfäden bei Hypo- und Hyperglykämien (Podcast)

2 Minuten

Community-Beitrag
Regeln und Leitfäden bei Hypo- und Hyperglykämien (Podcast)

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Der regelkonforme Podcast geht in die zweite Runde!

In der Podcast-Episode 16 haben wir, Katharina und Lisa, über Regeln gesprochen, die einem im Leben mit Diabetes begegnen. Und davon gibt es eine Menge. So viele, dass heute Teil zwei erscheint.

Im ersten Teil sprachen wir bereits über Regeln rund um das Blutzuckermessen und Insulininjizieren. Heute haben wir uns die Hypo- und Hyperglykämie vorgeknöpft. Auch hier gibt es vieles zu beachten, doch das ist manchmal gar nicht so leicht.

Hypoglykämien

Gerade im unterversorgten Kopf ist es manchmal schwer, einen klaren Gedanken zu fassen. Hier und da leiden dann die Regeln, die man sonst auswendig herunterbeten kann. Das haben auch wir festgestellt.

Im Podcast nehmen wir uns ein Infoblatt von diabetesDE vor und schauen ganz genau hin. Wie alltags- und praxistauglich ist so ein Leitfaden?

Hyperglykämien

Auch bei Hyperglykämien ist es wichtig, sich an Vorgaben zu halten, damit die Situation nicht aus dem Ruder läuft. Wie gut man sich daran halten kann und was der Wutbolus und Autofahren damit zu tun haben? Eine ganze Menge!

Wichtig ist auf jeden Fall, dass man gerade bei einer Ketoazidose gewissenhaft handelt. Dafür gibt es spezielle Anleitungen wie diese von diabetes-online.de, die im Podcast erwähnt wird.

Noch lange nicht am Ende

Mit Sicherheit haben wir noch immer nicht alle Regeln aufgezählt. Erzählt uns doch, was ihr nach der Diagnose oder im Leben mit Diabetes gelernt und erfahren habt! An welche Regeln haltet ihr euch und in welchen Situationen ist es für euch eher schwierig, diese umzusetzen? Gibt es in euren Augen vielleicht sogar Regeln, die gar unnötig sind?


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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 4 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße