Diabetes-Medikamente: Welche Nebenwirkungen auftreten können

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Ein erschöpft wirkender älterer Mann liegt mit einer Decke auf einem Sofa und hält sich die Stirn. Auf dem Tisch stehen ein Glas Wasser und eine Medikamentenpackung.
Foto: Xenia – stock.adobe.com
Diabetes-Medikamente: Welche Nebenwirkungen auftreten können

Diabetes-Medikamente helfen dabei, den Blutzucker zu senken und das Risiko für Folgeerkrankungen zu reduzieren. Viele moderne Wirkstoffe schützen zusätzlich Herz und Nieren oder unterstützen beim Abnehmen. Dennoch können – wie bei allen Medikamenten – Nebenwirkungen auftreten.

Geht es um Diabetes-Medikamente, ist die gute Nachricht: Die meisten Menschen vertragen ihre Therapie gut. Wer die möglichen Nebenwirkungen kennt, kann Beschwerden einordnen und mit dem Behandlungs-Team die passende Therapie finden.

Nebenwirkungen von Diabetes- Medikamenten

  1. Die meisten Menschen vertragen ihre Therapie gut.
  2. Mögliche Nebenwirkungen sind meist abhängig vom Wirkmechanismus und unterscheiden sich deshalb zwischen den Wirkstoffen.
  3. Viele Beschwerden sind vorübergehend oder lassen sich durch ein Anpassen der Dosis vermeiden.

Metformin

Metformin ist das am häufigsten eingesetzte Medikament bei Menschen mit Typ-2-Diabetes und gilt als Standard zu Beginn der medikamentösen Therapie. Die häufigsten Nebenwirkungen betreffen den Magen-Darm-Trakt. Vor allem zu Beginn der Behandlung können Übelkeit, Durchfall, Blähungen, Bauchschmerzen oder ein metallischer Geschmack im Mund auftreten. Durch ein langsames Erhöhen der Dosis lassen sich diese Beschwerden oft verringern.

Bei einer langfristigen Einnahme kann es zu einem Vitamin-B12-Mangel kommen, was bei längerer Therapie regelmäßig kontrolliert werden sollte. Eine seltene, aber schwerwiegende Komplikation ist die Laktatazidose, eine massive Übersäuerung des Körpers, die heute aufgrund klarer Sicherheitsvorgaben jedoch nur noch sehr selten beobachtet wird.

Mehr zum Thema: „Wunderdroge Metformin“? Eine Einordnung der Deutschen Herzstiftung

Zudem kann es zu einer Gewichtszunahme von etwa ein bis zwei Kilogramm, manchmal auch mehr, kommen. Aus diesen Gründen werden Sulfonylharnstoffe heute nicht mehr routinemäßig eingesetzt.

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  • Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂

  • lena-schmidt postete ein Update vor 1 Monat

    Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 4 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas