Diabetes-Anker-Podcast: Was leisten Abnehmspritzen und worauf muss bei der Therapie geachtet werden, Herr Prof. Forst?

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Diabetes-Anker-Podcast: Was leisten Abnehmspritzen und worauf muss bei der Therapie geachtet werden, Herr. Prof. Forst? | Foto: zVg / MedTriX
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Diabetes-Anker-Podcast: Was leisten Abnehmspritzen und worauf muss bei der Therapie geachtet werden, Herr Prof. Forst?

Typ-2-Diabetes, Adipositas und Abnehmspritzen: Prof. Dr. Thomas Forst ordnet im Podcast-Gespräch ein, was die neuen Wirkstoffe medizinisch leisten, für wen die Therapie geeignet ist und worauf bei ihrer Anwendung sowie bezüglich Nebenwirkungen geachtet werden muss.

In dieser Folge des Diabetes-Anker-Podcasts spricht Moderatorin Stephanie Haack mit Prof. Dr. Thomas Forst über die medizinische Einordnung der sogenannten Abnehmspritzen. Der Internist und Endokrinologe hat 35 Jahren Erfahrung in der Diabetes- und Adipositas-Forschung.

Im Mittelpunkt steht die Frage, was diese Medikamente – ursprünglich zur Behandlung von Typ-2-Diabetes entwickelt – leisten können und für wen sie tatsächlich geeignet sind. Forst erläutert, warum Adipositas als chronische Erkrankung zu verstehen ist, welche Folgerisiken damit verbunden sind und wo die Grenzen zwischen medizinischer Indikation und kosmetischem Einsatz verlaufen.

Aktuelle Podcast-Folge mit Prod. Dr. Thomas Forst anhören

Thema sind außerdem Nebenwirkungen und die Frage der Kostenerstattung. Auch über weitere Entwicklungen wird gesprochen, eine orale Varianten der Wirkstoffe sollen in Deutschland in absehbarer Zeit verfügbar sein. Prof. Forst betont zudem, dass diese Medikamente eine gesündere Ernährung und mehr Bewegung nicht ersetzen. Denn insbesondere körperliche Aktivität spielt eine große Rolle, da unter der Therapie auch Muskelmasse verloren gehen kann.

Weiterführende Informationen 

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von Stephanie Haack und Redaktion Diabetes-Anker

Stephanie Haack ist Sozialwissenschaftlerin und Marketing-Expertin. Im Teenageralter wurde bei der Wahlberlinerin Typ-1-Diabetes diagnostiziert. Sie hat für mehrere gemeinnützige Institutionen und NGOs gearbeitet, seit 2024 ist sie Vorstandsmitglied bei diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und Projektmanagerin für den Diabetes-Anker.

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 2 Wochen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße