#BSLounge-Podcast: „Hypos“ beim Hausputz (Podcast)

2 Minuten

Community-Beitrag
#BSLounge-Podcast: „Hypos“ beim Hausputz (Podcast)

Es ist mal wieder „Hypo“-Alarm in der #BSLounge. Und weil dieses Thema immer noch nicht ausdiskutiert ist, haben Ramona und Katharina eine weitere Podcast-Episode zum Thema Unterzuckerungen aufgenommen.

Eigentlich wollte Katharina nur vorbildlich einen angemessenen Spritz-Ess-Abstand (kurz: SEA) einhalten, doch aus irgendeinem Grund landete sie dadurch in einer fiesen Unterzuckerung. Genau dieser Moment war der Auslöser für sie, im Gespräch mit Ramona mal nachzufragen, ob ihr solche und ähnliche Situationen bekannt vorkommen. Diese Alltagssituationen, die immer wieder zu Hypoglykämien führen, egal, wie lange man schon Diabetes hat.

Putzen und Einkaufen als „Hypo“-Auslöser

Ganz weit vorne dabei als „Hypo“-Garant ist da der Hausputz. Kaum sind die Gummihandschuhe angezogen und der Lappen in die Hand genommen, rauscht der Blutzucker in den Keller. Und nach einer Unterzuckerung dann die Motivation zu finden, direkt weiterzuputzen, ist gar nicht so leicht.

Gar nicht so leicht ist das mit der „Hypo“-Verhinderung aber auch beispielsweise beim Shoppen oder bei dem durchaus ernsten Thema Alkoholkonsum.

Während Ramona und Katharina über die verschiedensten Momente nachdachten, kam dann noch das Thema „Hypo“-Helfer auf den Tisch. Wie ist das, wenn man mitten im Supermarkt – quasi an der Quelle vieler „Hypo“-Helfer – unterzuckert? Wird dann zwischendurch etwas aus dem Regal genommen und schon einmal verspeist? Wie die beiden das handhaben, erzählen sie in der aktuellen Episode!

Anmerkung der Redaktion: Wichtig! Katharina spricht davon, dass sie nicht weiß, wie lange nach dem Alkoholkonsum die Insulinempfindlichkeit bzw. das „Hypo“-Risiko gesteigert ist. Die Insulinempfindlichkeit steigt durch den Alkohol nicht, sondern die Leber arbeitet erst das Gift (Alkohol) weg, bevor sie wieder in der Lage ist, Glukose freizusetzen – wegen dieses fehlenden Schutzes durch die Glukosefreisetzung aus der Leber steigt das Risiko.


Wir freuen uns immer über neue Abonennt*innen und Kommentare zu dem #BSLounge-Podcast. Ihr findet aktuelle Folgen zum Beispiel hier auf unserer Seite oder beim Streaming-Anbieter eurer Wahl wie Spotify oder iTunes und auch bei YouTube!


von Ramona Stanek und Katharina Weirauch

Ramona war Autorin in der Blood Sugar Lounge und hat dort aus dem Leben mit Diabetes berichtet. Hier findet ihr alle Beiträge aus dieser Zeit:

Mit einem Herz aus Kuchen und Nerven aus Zuckerwatte kaut Katharina so lange auf ihren Gefühlen und Gedanken herum, bis alles zu zäh ist, um es unausgesprochen wieder loswerden zu können. Darum erzählt sie seit 2015 auf verschiedenen Kanälen von ihrem Leben mit Diabetes Typ 1 und Depressionen. Auch beruflich hat Katharina als Social-Media- und Community-Managerin häufig mit Diabetes zu tun. Ab jetzt auch als Autorin für den Diabetes-Anker.

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Diabetes-Medikamente: Welche Nebenwirkungen auftreten können
Diabetes-Medikamente helfen dabei, den Blutzucker zu senken und das Risiko für Folgeerkrankungen zu reduzieren. Viele moderne Wirkstoffe schützen zusätzlich Herz und Nieren oder unterstützen beim Abnehmen. Dennoch können – wie bei allen Medikamenten – Nebenwirkung en auftreten.
Ein erschöpft wirkender älterer Mann liegt mit einer Decke auf einem Sofa und hält sich die Stirn. Auf dem Tisch stehen ein Glas Wasser und eine Medikamentenpackung.

3 Minuten

Diabetes-Anker-Podcast: Moderne Diabetes-Medikamente im Überblick – mit Dr. Jens Kröger
Der Diabetes-Anker-Podcast geht nach der kurzen Sommerpause heute in eine neue Staffel! In deren ersten Folge spricht Stephanie Haack mit Dr. Jens Kröger über die medikamentöse Diabetes-Therapie. Der Hamburger Diabetologe und Vorstandvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe gibt einen Überblick über moderne Medikamente, wie sie wirken und für wen sie geeignet sind.  
Diabetes-Anker-Podcast: Moderne Diabetes-Medikamente im Überblick – mit Dr. Jens Kröger | Foto: Dirk Deckbar / MedTriX

3 Minuten

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂