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Der Herbst ist da – Zeit für die jährliche Grippe-Impfung!
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Menschen mit Diabetes gelten aufgrund ihrer chronischen Erkrankung als Risikogruppe, deshalb wird ihnen empfohlen, sich einmal im Jahr gegen Grippe impfen zu lassen. Nun gibt es leider eine möglicherweise sogar wachsende Zahl von Menschen, die Impfungen generell skeptisch gegenüberstehen. Und nachdem sich im Jahr 2009 das für die Schweinegrippe verantwortliche Virus H1N1 als deutlich harmloser entpuppt hatte, als zu Beginn der Pandemie vermutet, scheinen sich auch an der Grippe-Impfung die Geister zu scheiden: „Alles nur eine Erfindung der Pharmaindustrie“, hört man dann, oder: „Ich lasse mich nicht impfen, mein Körper kommt auch so mit einer Grippe klar.“

Fieberschübe, bleischwere Glieder, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit
Mein Körper musste bislang ein einziges Mal mit einer echten Grippe klarkommen – nicht mit einem gewöhnlichen grippalen Infekt, sondern einer handfesten Influenza. Sie fing ganz plötzlich an mit heftigen Fieberschüben und Schweißausbrüchen, die sich mit Schüttelfrost abwechselten. Ich fühlte mich so matt und krank wie noch nie zuvor. Husten oder Schnupfen hatte ich kaum, aber bleischwere Glieder und Kopfschmerzen. Meine Augen reagierten so empfindlich auf Licht, dass ich nicht einmal mehr auf den Bildschirm meines Rechners schauen konnte, ohne dass mir der Kopf dröhnte. Nicht einmal an Arbeiten auf Sparflamme war zu denken – und das will bei mir als freiberuflicher Heimarbeiterin wirklich etwas heißen. Es gelang mir so gerade noch, im Internet zu recherchieren, ob meine Symptome eher für eine Grippe oder für eine gewöhnliche Erkältung sprechen. Hier findet man einen dieser Tests. Dann dämmerte ich vor mich hin, bis die Grippe irgendwann vorüber war.
21.300 Influenza-bedingte Todesfälle in der Saison 2014/2015?
Eine solche Erkrankung möchte ich nie wieder erleben. Zumal sie nicht immer so glimpflich ausgeht wie bei mir in jenem Jahr: In der vergangenen Grippesaison 2015/2016 gab es nach Angaben des Robert Koch-Institus (RKI) rund 16.000 Krankenhauseinweisungen infolge der Grippe. In der Saison 2014/2015 war die Zahl der Influenza-bedingten Todesfälle mit geschätzten 21.300 sehr hoch. Man sollte eine Grippe in meinen Augen also nicht auf die leichte Schulter nehmen – zumal, wenn man eine chronische Erkrankung wie Diabetes im Gepäck hat. Als mich seinerzeit die Grippe erwischt hatte, hatte ich noch keinen Diabetes, und ich bin froh darüber. Denn was die Influenzaviren mit meinen Blutzuckerwerten angestellt hätten, mag ich mir kaum vorstellen.
Viele kennen den Unterschied zwischen Erkältung und Grippe nicht
Trotzdem finden sich in diversen Diabetesgruppen bei Facebook auf die Frage „Grippe-Impfung – ja oder nein?“ immer wieder Kommentare von Diabetikern, die nichts von der Impfung halten. Bei vielen von ihnen erkennt man schnell, dass ihre Verfasser den Unterschied zwischen einer Grippe und einer Erkältung (auch „grippaler Infekt“ genannt) gar nicht kennen und deshalb die Gefahren einer echten Influenza unterschätzen. Deshalb möchte ich die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale hier einmal zusammenfassen – und dann jedem Diabetiker raten, sich gegen Grippe impfen zu lassen. Ich bin dieses Jahr wieder dabei – ein Piks in den Oberarm, und die Grippe lässt mich für diesen Herbst und Winter in Ruhe.

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stephanie-haack postete ein Update vor 6 Tagen, 14 Stunden
Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂
Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/
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tako111 postete ein Update vor 6 Tagen, 16 Stunden
Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.
Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.
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katrin-kraatz antwortete vor 6 Tagen, 14 Stunden
Für die Augenproblematik konnte bisher keine Kausalität gezeigt werden. Hier sind weitere Studien zu erwarten, deren Ergebnisse abzuwarten sind. Außerdem ist es ein sehr seltenes Ereignis. Details sind zum Beispiel zu finden im Deutschen Ärzteblatt unter https://www.aerzteblatt.de/themen/augenheilkunde/therapie-mit-glp-1-rezeptor-agonisten-okulaere-komplikationen-sind-selten-aber-visusbedrohend-e345aa92-a4f7-4f40-8146-b2967b577504.
Wir bemühen uns, mit unseren Beiträgen ausgewogen über die Ausgaben des Diabetes-Ankers hinweg alle Menschen mit Diabetes zu informieren – mal mehr über den einen, mal mehr über den anderen Typ und auch weitere Diabetestypen. Medikamente finden ebenfalls über die Ausgaben hinweg ausgewogen ihren Raum im Heft.
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moira postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo! Ich fahre in den Ferien nach Paris und möchte gerne auf den Eiffelturm steigen. Mein Mann macht sich deshalb große Sorgen, weil die Treppe schon sehr lang ist.
War jemand schon mal dort und hat den einen oder anderen Tipp?

