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Die Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung unterstützen Erklärung zur Patienten-Beteiligung
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Das Forum Gesundheitsforschung hat eine Erklärung zur Beteiligung von Patientinnen und Patienten veröffentlicht und fordert, diese zum Standard der patientenorientierten Gesundheitsforschung zu machen. Die Zentren für Gesundheitsforschung in Deutschland unterstützen diese Erklärung, heißt es in einer Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).
Im Forum Gesundheitsforschung erarbeiteten 20 Expert:innen zusammen mit Patientenvertreter:innen einen Fahrplan, um patientenorientierte Gesundheitsforschung in Deutschland zu stärken und weiterzuentwickeln. Zu den Ergebnissen des bislang einmaligen Diskurses hat das Forum nun eine Erklärung veröffentlicht, an der auch die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) mitgearbeitet haben.
Aktive Beteiligung von Patienten birgt Chancen für medizinische Forschung
Das Papier erörtert die Ziele der aktiven Beteiligung von Patientinnen und Patienten sowie die Chancen, die sich für die medizinische Forschung daraus ergeben. Dabei legt es den Fokus auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit der Forschenden mit den Patient:innen und zeigt auf, wie diese gestärkt werden kann. Ziel ist es, die Gesundheitsforschung gemeinsam so zu gestalten, dass sie von den individuellen Erfahrungen der Patient:innen profitiert. Der Austausch mit Patient:innen kann dabei helfen, die Forschung an ihren Bedürfnissen auszurichten. Zudem können Patient:innen mit ihrem persönlichen Erfahrungsschatz den Transfer der Ergebnisse in die Praxis unterstützen sowie die Transparenz und Akzeptanz von Forschung in der Gesellschaft erhöhen. Das Forum Gesundheitsforschung fordert, die Beteiligung von Patient:innen am Forschungsprozess als Standard zu etablieren.
Kulturwandel und strukturelle Änderungen erforderlich
Eine aktive Beteiligung von Patient:innen wird zunehmend von Forschungsförderern und Patient:innenverbänden gefordert. In Deutschland ist die Patient:innenpartizipation in einigen Forschungsbereichen bereits gelebte Praxis, andere haben erst in den vergangenen Jahren begonnen, Beteiligungsmöglichkeiten zu entwickeln und umzusetzen. Damit Patient:innenbeteiligung gelingen kann, erfordert es einen Kulturwandel bei allen Akteur:innen sowie strukturelle Änderungen auf vielen Ebenen. Das aktuelle Papier des Forums Gesundheitsforschung benennt diese konkret, etwa die Kompetenzen der Forschenden und Patient:innen für Beteiligungsformate zu stärken, Patient:innenbeteiligung kontinuierlich und langfristig in den Forschungsprozess zu integrieren oder ausreichende finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung zu stellen.
Maßnahmen der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung
Um Patient:innen in Deutschland besser in den Forschungsprozess einzubeziehen, werden die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung folgende Maßnahmen umsetzen:
- Patient:innen werden in Beiräte der DZG eingebunden, um mit dem Management Forschungsstrategien und ausrichtungen zu besprechen.
- Patient:innen werden gezielt über die datenreiche Forschung informiert und sinnvoll in den Forschungsprozess eingebunden.
- Vorschläge und Wünsche von Patient:innen werden aufgenommen, zum Beispiel die Einrichtung von übergeordneten Studiensuchportalen.
- Es werden Formate entwickelt, in denen junge Wissenschaftler:innen die Perspektive der Patient:innen kennenlernen.
DZG stellen Informationen zur Patient:innenbeteiligung im Internet bereit
Auf der Internetseite der DZGgibt es ab sofort ausführliche Informationen und Hintergründe rund um das Thema Patient:innenbeteiligung. Forschende und Patient:innen geben Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen und erzählen wie sie und die Wissenschaft von der Zusammenarbeit profitieren. Zudem erhalten Interessierte Informationen darüber, wie sie sich konkret an der Forschung in den DZG beteiligen können.
Über das Forum Gesundheitsforschung
Das Forum Gesundheitsforschung soll eine organisationsübergreifende Abstimmung zwischen den Akteur:innen der biomedizinischen Forschung in Deutschland ermöglichen, damit Patient:innen künftig schneller von neuen Forschungsergebnissen profitieren. Dem Forum gehören die fachlichen Spitzenvertreter:innen der deutschen Forschungsorganisationen auf dem Gebiet der Gesundheitsforschung sowie der Gesundheitswirtschaft an, so auch die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Das Forum Gesundheitsforschung konstituierte sich 2015 auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Über die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung
Die bislang sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) initiiert, um Volkskrankheiten wie Krebs, Diabetes, Lungenerkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen und Infektionskrankheiten besser zu verstehen, zu behandeln und ihnen vorzubeugen. Innerhalb der DZG arbeiten Grundlagenforscher:innen und Kliniker:innen gemeinsam daran, wissenschaftliche Ergebnisse schneller zu den Patient:innen zu bringen.
In ganz Deutschland beteiligen sich 90 Forschungseinrichtungen (Hochschulen, Universitätsklinika und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) an den DZG. Einige DZG sind darüber hinaus mit weiteren externen Partnerinstitutionen vernetzt.
Die DZG werden zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent von denjenigen Bundesländern gefördert, in denen ihre Mitgliedseinrichtungen ihren Sitz haben.
Quelle: Deutsche Zentren für Gesundheitsforschung (DZG) | Redaktion
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Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomas





