Deutscher Gesundheitsbericht 2017

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Deutscher Gesundheitsbericht 2017

Der aktualisierte Deutsche Gesundheitsbericht Diabetes 2017 ist heute anlässlich des Weltdiabetestags erschienen und bietet eine umfassende Bestandsaufnahme rund um das Thema Diabetes mellitus in Deutschland.

Diabetes mellitus nimmt in Deutschland unverändert zu: Neben der großen Zahl der mehr als 6 Mio. Betroffenen gibt es etwa 300.000 Patienten jährlich mehr. Für das Gemeinwesen in Deutschland entstehen pro Jahr durch Diabetes und seine Folgekrankheiten Kosten von rund 35 Mrd. Euro. für Behandlung, Pflege, Arbeitsunfähigkeit und Frühverrentung – 80 Prozent davon durch schlecht eingestellten Diabetes.

Vor diesem Hintergrund kommt einer effizienten Strategie der Primärprävention des Diabetes und anderer chronischer Erkrankungen eine Schlüsselbedingung zu. Ein Paradigmenwechsel hin zu systemischen Faktoren, die den Rahmen für ein individuelles Verhalten bilden ist notwendig geworden. Davon würden nicht nur Diabetespatienten profitieren, posititv beeinflusst würden auch Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkankungen und einige Krebsarten.

Viel zu tun gibt es auch noch in der alltäglichen Versorgungspraxis über die Sektorengrenzen hinweg, vom Hausarzt über den Spezialisten bis in die Klinik sowie die Qualifizierung und Weiterbildung in den verschiedenen Berufen, die in der Versorgung der Betroffenen mit Diabetes arbeiten.

Der aktualisierte Gesundheitsbericht bietet in diesem Jahr neben bereits bekannten und vertrauten Themen auch Neues: Ergänzt wurden die Kapitel

  • Zuckerkonsum, Übergewicht und Typ-2-Diabetes“ von Prof. H.G. Joost, Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE), Potsdam und Dr. S. Gerlach, diabetesDE – deutsche Diabetes-Hilfe, Berlin.
  • „Aus der Schwerpunktpraxis – Anspruch und Realität“ von Dr. N. Scheper, Vorstandsvorsitzender des BVND, Marl.
  • „Tätigkeitsschwerpunkte einer Diabetesberaterin“ von Frau Dr. N. Haller, Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe.

Ziel des Gesundheitsberichtes ist es, die Diskussion und die Entwicklung in der Diabetologie mit dem voliegenden Gesundheitsbericht Diabetes weiterzubringen.

Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2017
Die aktualisierte Diabetes-Bestandsaufnahme gibt es unter www.kirchheim-shop.de zum Preis von 6,50 €. Oder kostenlos als pdf-Datei auf der Website der Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.

von Redaktion diabetes-online.de
Kirchheim-Verlag, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz,
Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0, Fax: (0 61 31) 9 60 70 90,
E-Mail: redaktion@diabetes-online.de

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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 4 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße