Diabetes-Anker-Podcast: Welche Adipositas-Therapie eignet sich für wen, Herr Prof. Blüher?

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Diabetes-Anker-Podcast mit Prof. Dr. Matthias Blüher – Adipositas | Foto: Dirk Michael Deckbar
Foto: Dirk Michael Deckbar
Diabetes-Anker-Podcast: Welche Adipositas-Therapie eignet sich für wen, Herr Prof. Blüher?

Der Diabetologe und Forscher Prof. Dr. Matthias Blüher ist einer der renommiertesten Experten für die Erforschung und Behandlung von Adipositas (starkes Übergewicht). Im Diabetes-Anker-Podcast haben wir mit ihm über das Krankheitsbild und die Therapie-Möglichkeiten gesprochen.

Adipositas ist der medizinische Fachbegriff für starkes Übergewicht und betrifft heutzutage viele Menschen in Deutschland – ganz egal, ob sie Diabetes haben oder nicht. Doch wie bedingen und beeinflussen sich Typ-2-Diabetes und Adipositas eigentlich gegenseitig? Und was, wenn beides zusammen auftritt? Welche Therapie-Optionen gibt es mittlerweile? Und wird Adipositas im Medizinbetrieb angemessen berücksichtigt?

Darüber sprechen wir in dieser Folge des Diabetes-Anker-Podcasts mit Professor Dr. med. Matthias Blüher. Der Leipziger Diabetologe und renommierte Adipositas-Experte erklärt, welche biologischen Mechanismen hinter Adipositas stecken, was die menschliche Evolution sowie unsere moderne Lebensweise damit zu tun haben und wieso es so schwer ist, die Erkrankung in den Griff zu bekommen. Er zeigt aber auch die guten Behandlungsmöglichkeiten auf, die uns heute zur Verfügung stehen – also auch medikamentöse und chirurgische Therapie-Ansätze.

Aktuelle Folge von Diabetes-Anker-Podcast mit Prof. Dr. Matthias Blüher hier anhören

Prof. Blüher ist Oberarzt am Universitätsklinikum Leipzig in der Klinik und Poliklinik für Endokrinologie. Er leitet außerdem die Adipositas Ambulanz für Erwachsene der Universitätsmedizin und er ist Professor für Klinische Adipositas Forschung an der Universität Leipzig. Seit 2019 ist er zudem Direktor des Helmholtz Instituts für Metabolismus-, Adipositas- und Gefäßforschung in Leipzig, einem Institut von Helmholtz Munich.

Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind krankhaftes Übergewicht, die Funktion und Verteilung des Fettgewebes sowie Zusammenhänge zwischen Adipositas, Typ-2-Diabetes und anderen kardio-metabolischen Erkrankungen.

Weiterführende Informationen 

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von Nicole Finkenauer und Redaktion Diabetes-Anker

Nicole Finkenauer ist Publizistin. Sie ist verantwortliche Redakteurin der diabetes zeitung, dem offiziellen Organ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Sie schreibt auch für den Diabetes-Anker und findet es toll, die beiden Welten (Fachpersonal und Betroffene) miteinander verknüpfen zu können. Zudem ist sie eine der Hosts des Diabetes-Anker-Podcasts – und freut sich immer über Ideen für Themen und Gäste!

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

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  • thomas55 postete ein Update vor 3 Tagen, 6 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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