Diabetes-Anker-Podcast: Welche Diabetes-Typen gibt es noch – und wie lebt es sich mit Diabetes Typ 3c, Herr Dr. Kress?

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Diabetes-Anker-Podcast: Welche Diabetes-Typen gibt es noch – und wie lebt es sich mit dem Diabetes Typ 3c, Herr Dr. Kress? | Foto: DDG – Dirk Michael Deckbar/MedTriX
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Diabetes-Anker-Podcast: Welche Diabetes-Typen gibt es noch – und wie lebt es sich mit Diabetes Typ 3c, Herr Dr. Kress?

Diabetes Typ 3c entsteht durch Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse. Dr. Stephan Kress berichtet im Diabetes-Anker-Podcast über Ursachen und Therapien – und erklärt warum Selbsthilfegruppen wie die TEB für Betroffene so wichtig sind.

In dieser Folge des Diabetes Anker-Podcasts sprechen wir mit Dr. Stephan Kress. Der Diabetologe, Gastroenterologe und Ernährungsmediziner ist als leitender Oberarzt am Diabeteszentrum des Vinzentius-Krankenhauses Landau tätig. Zudem ist er im wissenschaftlichen Beirat der Selbsthilfegruppe „Tumore und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse“, kurz TEB. Die Gruppe hat ihren Sitz in Ludwigsburg in Baden-Württemberg, ist aber deutschlandweit mit Regionalgruppen aktiv. 

Im Fokus des Gesprächs steht der Typ-3c-Diabetes, auch pankreopriver Diabetes genannt, der durch Erkrankungen oder Operationen an der Bauchspeicheldrüse entsteht – etwa bei chronischer Pankreatitis oder nach einer Tumor-Entfernung.

Aktuelle Diabetes-Anker-Podcast-Folge mit Dr. Stephan Kress hier direkt anhören

Dr. Kress erklärt anschaulich, wie schwierig die Diagnose oft ist, welche Symptome Betroffene beachten sollten und welche Rolle Verdauungsenzyme, Insulintherapie und moderne CGM-Systeme dabei spielen. Er betont die besondere Herausforderung in der Behandlung und Schulung dieser Patientengruppe und hebt die wertvolle Arbeit von Selbsthilfegruppen wie der TEB hervor – besonders bei komplexen Krankheitsverläufen und seelischer Belastung.

Einblicke in Ernährungstipps, medikamentöse Therapieoptionen und die Bedeutung einer umfassenden Begleitung runden das Gespräch ab. Die nächste Folge mit einem persönlichen Erfahrungsbericht zum Typ-3c-Diabetes erscheint dann Anfang Mai 2025.

Weiterführende Informationen 

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von Nicole Finkenauer und Redaktion Diabetes-Anker

Nicole Finkenauer ist Publizistin. Sie ist verantwortliche Redakteurin der diabetes zeitung, dem offiziellen Organ der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Sie schreibt auch für den Diabetes-Anker und findet es toll, die beiden Welten (Fachpersonal und Betroffene) miteinander verknüpfen zu können. Zudem ist sie eine der Hosts des Diabetes-Anker-Podcasts – und freut sich immer über Ideen für Themen und Gäste!

Das Redaktionsteam des Diabetes-Ankers besteht aus erfahrenen Journalistinnen und Journalisten – teils mit medizinischem und naturwissenschaftlichem Hintergrund sowie selbst von Diabetes betroffen – die seit vielen Jahren zum Thema Diabetes publizieren.

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Tagen, 4 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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