Drei Schwangerschaften mit Diabetes

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Community-Beitrag
Drei Schwangerschaften mit Diabetes

Ich habe bereits zwei wundervolle Mädchen auf die Welt gebracht. Meine ältere Tochter ist 5 Jahre alt, meine jüngere 2. Im Januar 2021 erwarte ich mein nächstes Baby. Jede der Schwangerschaften hat sich anders auf meinen Diabetes ausgewirkt.

Schwangerschaften sind so individuell wie die Kinder, die geboren werden. Darum verhält sich auch der Diabetes nicht bei jeder Schwangerschaft gleich. Denn mit dem Körper verändert sich unter anderem auch der Insulinbedarf. So hatte ich zum Ende meiner ersten Schwangerschaft einen Insulinbedarf, der 10-mal höher war als vorher – ich brauchte pro Tag 500 Einheiten! Dazu kam ein Spritz-Ess-Abstand von 1 1/2 Stunden, um den niedrigen Blutzuckerzielbereich, der während einer Schwangerschaft angestrebt wird, einhalten zu können.

Dieses Mal ist alles ein wenig anders. Wie genau, erfahrt ihr im Video!

3 Schwangerschaften mit Diabetes – ein Vergleich!


Mehr Videos von Kathi zum Thema Schwangerschaft findet ihr hier:

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat, 1 Woche

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße