Fitte Kinder, fitte Bauchspeicheldrüse

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Fitte Kinder, fitte Bauchspeicheldrüse

60 Minuten Sport täglich – diese Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation schaffen nur 26 Prozent der deutschen Kinder und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren. Dabei kann regelmäßige körperliche Aktivität u a. das Risiko für Übergewicht und Typ-2-Diabetes senken.

Verbessert regelmäßiger Sport Insulinsensitivität und Betazellfunktion?

Die Studien „TEENDIAB“ und „POGO“ des Instituts für Diabetesforschung am Helmholtz Zentrum München untersuchten den Einfluss körperlicher Aktivität auf den Gesundheitszustand von 234 nichtdiabetischen Kindern und Jugendlichen, bei denen bereits Typ-1-Diabetes oder Gestationsdiabetes in der Familie aufgetreten war. Die Fragestellung war, ob regelmäßiger Sport die Insulinsensitivität und die Betazellfunktion auch dann verbessern kann, wenn eine Prädisposition zum Typ-1-Diabetes und kein Übergewicht oder erhöhtes Risiko für Typ-2-Diabetes vorliegt.

Hierzu wurde die Aktivität der Kinder mindestens 5 Tage lang mit einem Bewegungsmessgerät aufgezeichnet und eingeteilt: geringe, mittlere und hohe körperliche Aktivität. Geschlecht und Alter hatten dabei einen großen Einfluss: Mädchen bewegten sich deutlich weniger als Jungen, und mit zunehmendem Alter nahm die Aktivität stetig ab.

Auch bei Typ-1-Diabetes ist Sport eine geeignete Präventivmaßnahme

Im oralen Glukosetoleranz-Test (oGTT) zeigten Kinder mit hoher körperlicher Aktivität deutlich niedrigere Glukose-, Insulin- und C-Peptid-Werte als Kinder, die sich nur sehr wenig sportlich betätigten. Auch die Insulinsensitivität, also die Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin, war besser bei Kindern, die sich viel bewegten. Es konnte somit erstmals gezeigt werden, dass Kinder mit hoher körperlicher Aktivität eine bessere Betazellfunktion aufweisen.

Daher sollte ein hohes Maß an körperlicher Aktivität als Präventivmaßnahme allen Kindern und Jugendlichen empfohlen werden, auch bei einer familiären Prädisposition für Typ-1-Diabetes.

Studienteilnahme

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  • Hallo zusammen,
    ich möchte im Herbst auf eine Patchpump umsteigen, daher würde mich interessieren, ob jemand mit der Nano touchcare Erfahrungen machen konnte. Lieben Dank für Rückmeldungen im Voraus!

    • Hey, ja ich nutze aktuell das Medtrum Nano System also CGM + Patchpumpe. Zuvor hatte ich das Omnipod Dash (war schon sehr gut) aber das Medtrum System ist eine ganz andere Welt (im positiven) der Automodus läuft und hält die Werte größtenteils stabil. Auch die Auto Bolus Abgabe (nur auswählen Frühstück, mittag, Abendessen oder snack) Damit brauchst du bei bis bis zu 90g Kolenhydrate nicht mehr den Bolusrechner verwenden, kannst du aber bei Bedarf trotzdem jederzeit. Es hat mein Leben verändert, auch dass du wenn du möchtest eine Schnittstelle (smartphone eine App für Cgm+Pumpe) funktioniert einwandfrei. Das einzige wo man aufpassen muss, man sollte den Sensor gelegentlich kalibrieren. Der Dexcom g7 war ohne kalibrieren etwas genauer, aber die Vorteile vom Medtrum überwiegen. Ich kann’s nur empfehlen. Viel Erfolg beim Einstieg! Melde dich gerne falls du noch konkrete Fragen hast. Erfahrung in der Praxis hab icb schon einige Monate hinter mir.

    • @calvin240: Super, dass du geantwortet hast. Ich hatte vor einiger Zeit die gleiche Frage. Auch ich werde diese Pumpe ab Herbst nutzen. Bin aber absoluter Pumpenneuling. Darf ich dich bei Bedarf anschreiben? Viele Grüße aus der schönen Rhön!

    • @uho1: klar kannst du gerne machen. Wenn du Allgemein Pumpenneuling bist (jeder hat andere Anforderungen) aber aus meiner Sicht ist eine Patchpumpe also auch das Medtrum Nano die innovativste Behandlungsmöglichkeit.
      Liebe Grüße

  • Jetzt schon vormerken: Das nächste virtuelle Community-MeetUp findet am 10. Juni statt. Wir freuen uns drauf! 🙂

    Alle Infos hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juni2026/

  • tako111 postete ein Update vor 3 Wochen, 4 Tagen

    Ich habe Ihr Heft 1-2/2026 leider erst jetzt in die Hände bekommen und war über den Bericht auf Seite 14 „Spritzen, aber kein Insulin“ schon verwundert. Zwar nennen Sie einige mögliche Nebenwirkungen der einzelnen Substanzen, jedoch fehlt ein Hinweis auf eine besonders schwerwiegende Komplikation: die Gefahr einer Schädigung des Sehnervs beziehungsweise anderer Augenstrukturen. Nach meinem Kenntnisstand kann diese Nebenwirkung unter Umständen nicht mehr reversibel sein.

    Ich würde mir wünschen, dass Sie bei künftigen Berichten auch auf solche Risiken eingehen und diese entsprechend berücksichtigen. Auffällig ist zudem, dass in Ihrem Heft häufig über Menschen mit Diabetes Typ 1 berichtet wird, während der Diabetes Typ 2 deutlich weniger Beachtung findet. Darüber hinaus entsteht der Eindruck, dass die entsprechenden Spritzenmedikamente bei Typ-2-Diabetes oftmals in einem überwiegend positiven Licht dargestellt werden, ja geradezu für den Typ 2 gegenüber beispielsweise Metformin, präferiert werden.

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