Immer schön geschmeidig bleiben!

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© sylvibechle – AdobeStock
Immer schön geschmeidig bleiben!

Es stürmt, die letzten Blätter fallen, und es wird immer kälter: Jetzt ist Herbst, und der Winter kommt bald. Unsere Haut mag weder raue Winde noch Kälte, deshalb sollten wir sie gut pflegen, um sie vor den Einflüssen des unfreundlichen Wetters zu schützen.

Kälte mindert die Blutzufuhr in der Haut, und so wird in der kalten Jahreszeit die Haut schlechter mit Nährstoffen versorgt, trocknet aus und neigt verstärkt dazu, gereizt zu reagieren. Die Talgdrüsen produzieren kaum noch Fett – und das schon ab 8 °C. Die Haut wird durchlässiger für äußere Einflüsse.

Diabetiker haben ohnehin oft trockene und tendenziell empfindliche Haut. Betroffen sind gern Areale im Bereich von Füßen, Beinen, Armen und Gesicht. Wer täglich pflegt, kann unangenehmem Juckreiz, Irritationen und Ekzemen vorbeugen. Das gilt übrigens für Frauen und Männer. Niemand muss sich mit trockener Haut abfinden!

Ein Tropfen Öl hilft

Die Haut braucht nun Feuchtigkeit und ihre tägliche Ration Fett. Das Multitalent Öl kann hier Gutes tun, schützen, nähren und pflegen. Nebeneffekt: Pflegende Öle werden gut vertragen, da auf Konservierungsmittel und Emulgatoren verzichtet wird – zum Beispiel bei Produkten von Weleda, frei oder Kneipp. Täglich ein bis zwei Tropfen mit der Tagescreme mischen – fertig.

Den Körper am besten nach der Dusche eincremen. Parfum- und konservierungsstofffreie Körperlotionen oder -schäume mit Urea, z. B. von Eubos, Eucerin oder Allpresan, sind ideal. Ein paar Tropfen Öl können auch mit der Körperlotion gemischt und aufgetragen werden.

Reinigen für gesunde Haut

Auch wer kein Make-up benutzt, sollte vor dem Schlafengehen sein Gesicht säubern, denn auf der Haut bildet sich eine unsichtbare Schicht aus Hautschuppen und Schmutzpartikeln. Nach der Reinigung atmet sie regelrecht auf und kann sich von sämtlichen äußeren Einflüssen erholen. Poren werden gereinigt, was ein Verstopfen und die Entstehung von Pickeln und Mitessern reduziert.

Trockene und empfindliche Haut lässt sich prima mit Reinigungsmilch säubern (Augen schützen!). Für normale, fettige und Mischhaut eignen sich zum Beispiel Gel, Fluid oder ein Schaum. Das Wasser sollte dabei weder zu warm noch zu kalt sein – am besten verträgt die Haut jetzt lauwarmes Wasser.


von Kirsten Metternich | nfg
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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 4 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße