- Behandlung
Ja zur Veränderung – Optimierung der Therapie des Typ 2 Diabetes
2 Minuten
Schätzungsweise 6,7 Millionen Menschen in Deutschland haben Typ 2 Diabetes.¹ In vielen Fällen lassen sich die Blutzuckerwerte anfangs mit regelmäßigem Sport und einer Ernährungsumstellung – bei Bedarf auch unterstützt von Metformin – erfolgreich in den Griff bekommen.
Wenn dies nicht ausreicht, empfehlen internationale und nationale Therapieleitlinien bei Typ 2 Diabetes auch den Einsatz von GLP-1 Rezeptor-Agonisten.² ³ GLP-1 ist eines von mehreren Darmhormonen, das die Insulinfreisetzung aus der Bauchspeicheldrüse fördert. GLP-1 Rezeptor-Agonisten werden ins Unterhautfettgewebe gespritzt, verteilen sich im Körper und sorgen dafür, dass Insulin genau dann frei gesetzt wird, wenn es benötigt wird.⁴ So können Menschen mit Typ 2 Diabetes leichter Langzeitblutzuckerwerte im Normbereich erreichen. GLP-1 Rezeptor-Agonisten können außerdem das Hungergefühl vermindern, die Magenentleerung verlangsamen und dadurch länger satt halten. Somit können sie helfen, das Körpergewicht zu reduzieren.
Langfristige Kontrolle des Blutzuckers ist A und O
Durch die Diabetesbehandlung sollte der Blutzucker in den individuell vereinbarten Zielbereich gesenkt werden. Die Hürden, die die Diabetes-Erkrankung mit sich bringt, z. B. ein erhöhtes Risiko für Unterzuckerungen oder eine Gewichtszunahme, stellen Betroffene aber auch Ärzte immer wieder vor Herausforderungen. Ziel einer modernen Diabetestherapie sollte es deshalb sein, gemeinsam mit dem Arzt eine Diabetesbehandlung auszuwählen, die sich gut in den Alltag integrieren lässt und auf den individuellen Lebensrhythmus abgestimmt ist.
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2015; 64 (11) Seite 13
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moira postete ein Update vor 1 Woche
Ich hatte am letzten Wochenende viel Spaß mit Bluetooth: meine Pumpe und mein Handy wollten sich 1Stunde lang nicht koppeln – bis mein Mann auf die Idee kam es könnte an den 3 Bluetooth Controllern liegen mit denen gerade im selben Raum gespielt wurde. Mit genug Abstand klappte alles wieder hervorragend. 🙄
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bloodychaos postete ein Update vor 2 Wochen
Hat noch jemand Probleme mit dem Dexcom G7? Nachdem ich letztes Jahr im Sommer über drei Monate massive Probleme mit dem G7 hatte bin ich zum G6 zurückgewechselt. Jetzt zum Jahreswechsel bzw. jetzt Ende Februar wollte ich dem G7 mal wieder eine Change geben. Ich war davon ausgegangen, dass die Produktionsprobleme inzwischen behoben sind. Aber spätestens am dritten Tag habe ich massive Abweichungen von 50 – 70 mg/dL. Setzstellenunabhängig. Meine aktuellen G7 wurden im Dezember 2025 produziert. Also sollten die bekannten Probleme längst behoben worden sein. Zuerst lief es die ersten Monate von 2025 mit dem G7 super, aber im Frühjahr 2025 fingen dann die Probleme an und seitdem läuft der G7 nicht mehr bei mir, obwohl alle sagen, dass die Probleme längst behoben seien und der Sensor so toll funktioniert. Ich habe echt Angst. Mir schlägt das sehr auf die Psyche. Zumal ich die TSlim nutze, die nur mit Dexcom kompatibel ist und selbst wenn ich zur Ypsopump wechsel ist da der Druck, dass es mit dem Libre3 funktionieren MUSS. Ich verstehe nicht, warum der G7 bei allen so super läuft, nur ich bin die Komische, bei der er nicht funktioniert.
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ole-t1 antwortete vor 1 Woche, 5 Tagen
Kleine Ergänzung zum MeetUp von gestern.
Wenn ein “klassischer” Pumpenbetrieb ohne AID/Loop eine Option ist, dann tut sich eine breite Auswahl an CGM auf, die momentan auf dem deutschen Markt verfügbar sind:
Freestyle Libre 3 bzw. 3+
Dexcom G7
Dexcom G6 (noch)
Medtronic Guardian 4 (nur mit Medtronic-Pumpe)
Medtronic Simplera (nur mit Medtronic-Pumpe oder -Smartpen)
Eversense (implantiert für 1/2 Jahr, wird oft bei Pflasterallergien genutzt)
Accu-Chek Smartguide CGM
Medtrum Touchcare Nano CGMIch würde schätzen, dass die Reihenfolge ungefähr den Verbreitungsgrad widerspiegelt. Von Medtrum würde ich mir z.B. keinen grandiosen Kundenservice erhoffen. Aber wer weiß…?
Mag sein, dass ich etwas vergessen habe, aber die wichtigesten müssten dabei sein.
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen
Hallo,
ich habe zur Zeit die Medtronic Minimed 670G mit Libre als Sensor. Ich überlege, auf die 780G als AID mit dem Simplera umzusteigen. Hat jemand Erfahrung mit diesem Sensor? Wie sieht es mit der Verfügbarkeit aus? In der Vergangenheit wurden Neukunden der 780G nicht mit dem Simplera beliefert sondern nur Kunden, die die 780G schon länger nutzen. Das hat sich nach Aussagen von Medtronic-Mitarbeitern beim T1day heute genau umgekehrt. Mein Doc hat das vestätigt. Für mich als neuer Bezieher der 780G gut, für die Bestandskunden schlecht.
Danke vorab und bleibt gesund (von unserem Typ 1 lassen wir uns das Leben dank Technik nicht vermiesen!)
Thomas55
