Kein Luxus: der Besuch beim Podologen/medizinischen Fußpfleger

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Kein Luxus: der Besuch beim Podologen/medizinischen Fußpfleger

Fußpflege ist wichtig – gerade für Menschen mit Diabetes. Leicht können jedoch durch Nagelknipser und Nagelschere Verletzungen entstehen, die sich entzünden oder schwer abheilen. Aber es gibt Experten, die bei der Fußpflege helfen können: Podologen (medizinische Fußpfleger).

Sind durch den Diabetes die Nerven an den Füßen geschädigt, kann es sein, dass Betroffene nicht mehr spüren können, wenn sie sich an den Füßen verletzt haben. Auch Menschen mit einer Sehbehinderung oder Problemen mit den Händen (z. B. durch das Parkinson-Syndrom) können die Fußpflege oft nicht mehr allein bewältigen. Leicht können dann durch Nagelschere und Nagelknipser Verletzungen entstehen.

Gerade dann ist es kein Luxus, zur medizinischen Fußpflege zu gehen! Medizinische Fußpfleger (Podologen) sind speziell dafür ausgebildet, auch die Füße von Kranken fachgerecht zu pflegen und Probleme schon sehr frühzeitig zu erkennen. Die medizinische Fußpflege ist dann eine Sicherheitsmaßnahme – das sagt auch Diabetologe Dr. Gerhard-W. Schmeisl aus Bad Kissingen.

Was machen Podologen/medizinische Fußpfleger?

Im Mittelalter war der Bader auch ein Fußpfleger: Der Bader kümmerte sich nicht nur um die Frisur seiner Kunden und zog Zähne, sondern behandelte auch Haut- und Nagelveränderungen.

Lange war es schwierig, einen Fußpfleger zu finden, der auch über spezielle Kenntnisse verfügte, zum Beispiel über die Füße von Menschen mit Diabetes. Das änderte sich im Jahr 2002: Das Podologengesetz trat in Kraft und die Berufsbezeichnungen “Podologe” und “Medizinischer Fußpfleger” waren von jetzt an geschützt. Das bedeutet: Podologe oder medizinischer Fußpfleger darf sich nur nennen, wer eine zweijährige – oder als gleichwertig anerkannte – Ausbildung nachweisen kann. Die Ausbildung umfasst mittlerweile eine zweijährige Ausbildung und eine staatliche Prüfung.

Der “Zentralverband der Podologen und Fußpfleger Deutschlands” schreibt über die Tätigkeit eines Podologen:

“Der Podologe zählt zu den Medizinal-Fachberufen. Er unterstützt den Dermatologen und Orthopäden bei seiner Tätigkeit und arbeitet eng mit angrenzenden Berufen zusammen. Er nimmt somit eine nicht zu unterschätzende Stellung in der Fußgesundheit ein.

Der Podologe führt selbständig fußpflegerische Behandlungsmaßnahmen durch und erkennt eigenständig pathologische Veränderungen am Fuß, die ärztliche Behandlung erfordern. Er gilt gleichzeitig als Mittler zwischen Patient, Arzt, Orthopädieschuhmacher oder auch Krankengymnast.

(…)

Der Podologe entfernt nicht mehr nur schmerzende Hühneraugen, störende Schwielen und deformierte Fußnägel. Er tritt auch als Berater auf, er gibt Tipps über die richtige Pflege der Füße und Beine, besitzt Kenntnisse und Erfahrungen über Medikamente (Salben), Verbandmaterialien, Entlastungsmöglichkeiten, Badezusätze. Darüber hinaus ist er in der Lage so genannte Risikopatienten wie Diabetiker, Bluter und Rheumatiker fachgerecht zu behandeln.”

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  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂