- Behandlung
Ketoazidose: manchmal auch bei normalen Messwerten
5 Minuten
Erstmals könnte für Menschen mit Typ-1-Diabetes bald zusätzlich zum Insulin ein „orales Antidiabetikum“ zugelassen werden. Vorteil könnten zum Beispiel deutlich weniger Schwankungen sein, ein Nachteil könnte ein erhöhtes Risiko für Ketoazidosen sein. Hiergegen muss man und kann man gut Vorkehrungen treffen, wie Redaktionsmitglied Prof. Thomas Danne beschreibt.
Peter (38 Jahre) hatte seit 25 Jahren Typ-1-Diabetes und eigentlich alles unter Kontrolle. Er hatte im Internet davon gelesen, dass eine Tablette, die sein Großvater zur Behandlung seines Typ-2-Diabetes bekommen hatte, ein „SGLT-2-Inhibitor“, in Studien auch bei Typ-1-Diabetes untersucht wird. Er ließ sich von seinem Großvater die Tabletten geben und war beeindruckt, dass er damit deutlich weniger Zuckerschwankungen hatte – auch wenn er deutlich öfter auf Toilette musste.
Eines Tages ging es ihm allerdings plötzlich schlecht. Ihm war übel, und er hatte Bauchschmerzen und einen trockenen Mund. Offenbar hatte er gestern Abend im Restaurant etwas Schlechtes gegessen, dachte er. Weil er keinen Appetit hatte, reduzierte er auch seine Insulindosis, zumal sein Zucker nur knapp über 250 mg/dl (13,9 mmol/l) war.
Kurze Zeit darauf musste er sich zum ersten Mal übergeben. Bald kam er nicht mehr aus dem Bett und rief seine Freundin an, die ihn sofort ins Krankenhaus brachte – dort die Diagnose: Ketoazidose!
Wichtig: rechtzeitig Ketone messen in Urin oder Blut
Die meisten Menschen mit Typ-1-Diabetes, die mit einer Ketoazidose ins Krankenhaus kommen, haben im entscheidenden Moment nicht daran gedacht: Die klassischen Zeichen Übelkeit, Bauchschmerzen, trockener Mund, vertiefte Atmung werden oft mit anderen Ursachen als Insulinmangel bei Diabetes in Verbindung gebracht.
Eine Schulung zur Ketoazidose findet zwar im Rahmen der Diabetesschulung zu Anfang der Diabetes-Erkrankung statt, Streifen zur Messung der Urin- oder Blutketonwerte sind auch meistens vorhanden, aber im entscheidenden Moment wird die Ketonbestimmung nicht oder zu spät durchgeführt. Wenn erst einmal Erbrechen eingesetzt hat, ist meistens ein Krankenhausaufenthalt unvermeidbar.
Wenn man aber bereits bei Übelkeit an die Ketonmessung denkt und bei erhöhten Ketonwerten (siehe folgenden Info-Kasten) die richtigen Schritte einleitet, lässt sich ein Krankenhausaufenthalt oft verhindern.
Stadien einer Ketoazidose.
Sind Ketone gefährlich?
Ketonkörper entstehen im Körper beim Abbau von Fett. Wenn der Körper eines Menschen mit Diabetes nicht genug Insulin zur Energieverwertung hat, kommt es zum Fettabbau. Biochemisch gesehen sind Ketonkörper Säuren. Weil der Körper für ein gutes Funktionieren ein bestimmtes Verhältnis zwischen Säuren und Basen benötigt, kann eine Übersäuerung des Körpers im Extremfall zum Tod führen.
Bei Menschen mit Diabetes ist daher die Ketonmessung wichtiger als eine rtCGM-/iscCGM- oder Blutzuckermessung, um einen gefährlichen Insulinmangel festzustellen. Auch Menschen ohne Diabetes können in Hungerphasen erhöhte Ketonwerte haben, kommen aber fast nie in eine Ketoazidose, weil sie ausreichend Insulin haben, so dass Ketonkörper verstoffwechselt werden können, ohne dass es zu einer gefährlichen Blutübersäuerung kommt.
Ketone im Blut oder Urin messen?
Früher wurde die Ketonmessung immer im Urin durchgeführt. Vorteil: Sie ist kostengünstiger als die Blutmessung und kann ohne zusätzliches Messgerät durchgeführt werden. Nachteil: Gegenüber der Blutmessung werden Änderungen der Ketonspiegel mit ca. zweistündiger Verzögerung festgestellt. Auch erfasst die Urinmessung (semiquantitativ) das Stoffwechselprodukt Azetoazetat, welches nur indirekt mit dem für die Ketoazidose relevanten Stoffwechselparameter (Betahydroxybutyrat) zusammenhängt.
So ändert sich das Verhältnis von Betahydroxybutyrat zu Azetoazetat am Beginn einer Ketoazidose von 1 : 1 zu 5 : 1, so dass eine Ketoazidose mit einer Urinmessung später erkannt wird. Bei erfolgreicher Behandlung der Ketoazidose wird Betahydroxybutyrat in Azetoazetat verwandelt, so dass die Urinketonwerte noch positiv sein können, obwohl die Ketoazidose mit normalen Betahydroxybutyratwerten längst verschwunden ist. Somit stimmen Blut- und Urinketonwerte nicht immer überein.
Die Urinketonmessung zeigt eine Ketoazidose später an und weist nur mit Verzögerung eine erfolgreiche Behandlung nach. Vor allem Insulinpumpenträger sollten Ketonkörper vorzugsweise im Blut bestimmen, weil das eine Echtzeiterfassung der relevanten Veränderungen der Ketonspiegel ermöglicht, denn durch ein Katheterproblem können die Betroffenen rasch in einen Insulinmangel kommen. Und durch eine Behandlung mit einem SGLT-2-Inhibitor haben sie zusätzlich ein erhöhtes Risiko für eine Ketoazidose.
SGLT-2-Hemmer: Ketoazidose trotz fast normalen Blutzuckers
SGLT-2-Hemmer sind bislang nicht zur Behandlung eines Typ-1-Diabetes zugelassen (siehe Diabeteskurs). Peter hatte die Behandlung ohne Verschreibung „off-label“ begonnen. Aus den bisherigen Erfahrungen der Studien zur Verwendung von SGLT-2-Hemmern weiß man, dass diese Medikamente zu einem Erhöhen der Ketonwerte führen und daher bei Auftreten weiterer Ketoazidoserisikofaktoren (wie Reduktion der Insulindosis, Krankheit, „Low-carb“-Diäten, körperlicher Belastung, Pumpenkatheterproblemen) schneller eine Ketoazidose entsteht.
Sollten SGLT-2-Hemmer einmal für die Behandlung des Typ-1-Diabetes erhältlich sein, wäre es wichtig, bereits vor einer solchen Behandlung über mindestens eine Woche Blutketone zu messen, damit man später den Behandlungseffekt eines SGLT-2-Hemmers zusätzlich zum Insulin beurteilen kann. Denn da diese Medikamentengruppe zu einer insulinunabhängigen Senkung der Glukosespiegel führt, kann ein erhöhter Glukosespiegel (z. B. über 250 mg/dl bzw. 13,9 mmol/l, siehe
„Der Ketoazidose vorbeugen durch Frühdiagnostik“
) nicht länger als Warnung vor einer drohenden Ketoazidose verwendet werden.

Mit einer zusätzlichen Einnahme von SGLT-2-Hemmern zum Insulin kann es zu einer sogenannten euglykämischen Ketoazidose kommen, also zu einer „verdeckten“ Ketoazidose bei normalen oder nur wenig erhöhten Glukosespiegeln – weil die Glukosespiegel durch eine Steigerung der Zuckerausscheidung durch den Urin insulinunabhängig gesenkt werden.
Zulassung für Typ-1-Diabetes?
Ende Januar 2019 gab das Komitee zur medikamentösen Behandlung von Menschen (CHMP) der europäischen Zulassungsbehörde EMA eine positive Bewertung hinsichtlich einer Zulassung des bislang nur zur Behandlung des Typ-2-Diabetes zugelassenen SGLT-2-Hemmers Dapagliflozin (Forxiga) auch als Zusatztherapie zur Insulinbehandlung Erwachsener mit Typ-1-Diabetes und einem Body-Mass-Index über 27 kg/m² ab.
Ende Februar wurde mit vergleichbarer Einschränkung auch der kombinierte SGLT-1/2-Hemmer Sotagliflozin (Zynquista) zur Zulassung empfohlen (siehe bit.ly/2SvFfjV, bit.ly/2S6zWaB und http://bit.ly/2EMLPsz
). Die Zulassung für Menschen mit Typ-1-Diabeets ist aber noch nicht erfolgt.
Vorteile nach Abwägung
Dies wäre ein wichtiger Schritt, da erstmals seit der Zulassung des Insulins zur Behandlung des Typ-1-Diabetes ein Medikament zur Ergänzung der Insulintherapie zugelassen werden könnte. Nach Einschätzung der Experten der Behörde ergeben sich für Menschen mit Typ-1-Diabetes Vorteile bei der Abwägung zwischen dem durch die Zusatzbehandlung beobachteten höheren Risiko für eine Ketoazidose und den möglichen positiven Behandlungseffekten, wie größere Zeit der Glukosewerte im Zielbereich, niedrigerer HbA1c-Wert ohne erhöhte Hypoglykämierate, Gewichtsabnahme sowie besseren Blutdruckwerten bei Bluthochdruck.
Die vom CHMP abgegebene Stellungnahme ist aber nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zur Zulassung von Forxiga und Zynquista für einzelne Patienten mit Typ-1-Diabetes. Die Stellungnahme des CHMP wird nun zur Entscheidung über eine EU-weite Genehmigung an die Europäische Kommission übermittelt.
Falls eine Genehmigung erteilt wird für das Inverkehrbringen durch die Kommission, werden Entscheidungen über Preis und Erstattung auf Ebene jedes Mitgliedstaats getroffen. Abzuwarten sind auch die Materialien, die zur Patienteninformation und Schulung bei einer Markteinführung vom Hersteller zur Verfügung gestellt werden, um eine größtmögliche Sicherheit der Behandlung sicherzustellen.
Peter im Krankenhaus
Glücklicherweise sagte Peter dem Klinikarzt bei der Aufnahme, er habe SGLT-2-Hemmer genommen und daher könnten seine Glukosespiegel trotz einer Entgleisung niedriger sein, weil diese Medikamente zu einer vermehrten Glukoseausscheidung mit dem Urin führen. Der Arzt führte bei einem Blutzucker von 180 mg/dl (10,0 mmol/l) eine „Blutgasanalyse“ durch, die eine ausgeprägte Blutübersäuerung zeigte.
Es wurde sofort veranlasst, dass Peter eine Infusion mit Insulin und Flüssigkeit über die Vene erhielt, damit die Ketone verstoffwechselt werden können. Die Blutübersäuerung besserte sich von Stunde zu Stunde, die Übelkeit wurde geringer, Peter fühlte sich am Abend wieder deutlich besser. Die Diabetesberaterin erklärte Peter für die Zukunft, wann immer etwas Außergewöhnliches auftrete (Übelkeit, ein Eingriff wie eine Zahnextraktion oder eine starke körperliche Belastung), eine Blutketonmessung durchführen solle.
Das „STICH“-Protokoll verfolgen
Wenn Peter in Zukunft eine Situation mit erhöhten Ketonwerten hat, soll er das „STICH“-Protokoll verfolgen:
- SToppen im Zweifel: den SGLT-2-Hemmer nicht nehmen, damit die Ketonbildung reduziert wird;
- Insulin: auch bei nicht deutlich erhöhtem Zucker braucht man Insulin, damit die erhöhten Ketone im Stoffwechsel „verbrannt“ werden;
- C(K)ohlenhydrate: 15 bis 30 g schnell resorbierbare Kohlenhydrate zum Insulin aufnehmen, auch wenn man wegen Übelkeit keinen richtigen Appetit hat – sonst sinkt der Blutzucker zu schnell;
- Hydratation: Flüssigkeitsaufnahme (300 bis 500 ml) pro Stunde.
Eine Kontrolle der Ketonwerte zeigt insbesondere bei der Blutketonmessung rasch an, ob die Maßnahmen Erfolg haben. Tritt Erbrechen auf oder gehen die Ketonwerte nicht herunter, soll Peter Kontakt mit dem Diabetes-Team aufnehmen oder den Notarzt rufen.
Da Peter mit diesem Medikament deutlich weniger Zuckerschwankungen hatte, wollte er darüber nach einer möglichen Zulassung über eine Wiederaufnahme der SGLT-2-Hemmer-Behandlung mit seinem Diabetologen sprechen.
- Wie eine Ketoazidose entsteht
- Der Ketoazidose vorbeugen durch Frühdiagnostik
- Ketoazidose: manchmal auch bei normalen Messwerten
- Gut geschult?
von Prof. Dr. med. Thomas Danne
Chefarzt Kinderkrankenhaus auf der Bult,
Janusz-Korczak-Allee 12, 30173 Hannover,
E-Mail: danne@hka.de
Erschienen in: Diabetes-Journal, 2019; 68 (4) Seite 28-32
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marina26 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Für alle Höhen und Tiefen vor 17 Stunden, 1 Minute
Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!
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wolfgang65 postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 1 Tag, 12 Stunden
Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!
Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.
Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.
LG Wolfgang
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laila postete ein Update in der Gruppe In der Gruppe:Diabetes Typ 3c vor 2 Tagen, 7 Stunden
Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!
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suzana antwortete vor 2 Tagen, 5 Stunden
Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter! -
laila antwortete vor 2 Tagen, 3 Stunden
@suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊
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wolfgang65 antwortete vor 1 Tag, 13 Stunden
Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.
Gruss Wolfgang
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michatype3 antwortete vor 1 Tag, 12 Stunden
Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.
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