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Mein neuer Begleiter – die Brille
2 Minuten

Alljährliche Augenarztuntersuchung
Einmal jährlich sollte jeder Diabetiker zum Augenarzt. Bei mir war es am 13. Januar soweit. Freitag, der 13. Na prima! Ich bin nicht abergläubisch, aber trotzdem war mir etwas mulmig, da ich mir sicher war, dass meine Augen schlechter geworden sind.
Meine Mutter fuhr mit mir zum Arzt, der in dem Diabetes-Zentrum hier vor Ort seine Praxis hat, da ich nach der Untersuchung mit den Augentropfen nicht fahren darf. Wir kamen an und ich kam gleich dran. Der Arzt war schon etwas älter und arbeitete allein. Keine Sprechstundenhilfe oder so. Ein wenig merkwürdig war der, aber er soll gut sein. Nachdem ich alle Untersuchungen hinter mir hatte, schrieb er handschriftlich (ähm, okay?!) einen Brief für meine Diabetologin. Sein Fazit: Alles in Ordnung, aber nächstes Jahr würde ich eine Brille brauchen.
Brille? Fielmann!
Eine Woche später ging ich zu einem Optiker, da ich in der Schule ziemliche Kopf- und Augenschmerzen beim Abschreiben von Tafel und Beamer bekam, trotz dessen, dass ich in der ersten Reihe sitze.
Nach dem Sehtest kam das Fazit der netten Dame: eine kleine Sehschwäche. Ich brauche also doch eine Brille!

Am nächsten Tag ging ich dann mit meinem Freund ein Brillengestell aussuchen, da ich mich alleine nicht entscheiden konnte. Es wurde eine hübsche Blaue mit dickem Rand.

Diabetes oder Gene?!
Meine Befürchtung, dass die Sehschwäche vom schlecht behandelten Diabetes meinerseits kommt oder das in den Genen liegt, kann mir keiner bestätigen. Egal, ich habe nun meine Brille, die mich genau wie mein FreeStyle Libre, mein mylife Omnipod und meine Dia-Sau an sich tagtäglich begleitet (auch wenn ich sie noch sehr oft einfach irgendwo hinlege und dann vergesse 😉 ).

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lena-schmidt postete ein Update vor 3 Wochen, 6 Tagen
Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im August – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 12. August! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]
thomas55 postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 1 Monat, 3 Wochen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?





Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße