Mit Typ-1-Diabetes im Krankenhaus in Frankreich

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Mit Typ-1-Diabetes im Krankenhaus in Frankreich

Eigentlich sollte es eine spannende Kursfahrt nach Strasbourg in Frankreich werden, bei der als Höhepunkt der Besuch des Europaparlaments geplant war. Mein Körper entschied sich aber für eine andere Tagesplanung: vom Parlament ins Krankenhaus.

Nachdem es mir kurz nach der Ankunft im Parlament zunehmend schlechter ging, kam ich zunächst auf die interne Krankenstation. Dort erbrach ich mich. Hinzu kam, dass meine Ketonwerte erhöht waren – und ich somit ein Fall war fürs nächstgelegene Krankenhaus.

Im Video erzähle ich euch von meiner Erfahrung, im Ausland ins Krankenhaus zu müssen, und erkläre, warum erhöhte Ketonwerte nicht immer mit hohen Blutzuckerwerten zusammenhängen müssen. Schaut jetzt rein:

Im Krankenhaus in Frankreich


Auch in Deutschland ist das Wissen über Diabetes in Krankenhäusern nicht immer sehr ausgeprägt. Diese Erfahrung musste Toni machen: Wenn das Pflegepersonal mehr Ahnung als die Ärztin hat.

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  • thomas55 postete ein Update vor 1 Woche

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 3 Wochen, 2 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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