Nach Herzinfarkt trotzdem in Urlaub fliegen?

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Nach Herzinfarkt trotzdem in Urlaub fliegen?
Infarktpatient Peters…

Vor Flugreisen gilt es, gewisse Sicherheitsvorkehrungen zu treffen und seine

Fluggäste immer älter

Durch EU-weites Recht

1.600 Notfälle an Bord

Die Anzahl der Notfälle liegt bei etwa 1 600 jährlich, mit etwa 5 bis 6 Notfällen, die tödlich enden.

Bezüglich des oben geschilderten Falls unseres Diabetikers

Außerhalb des Flugzeuges herrscht meist auch eine unwirkliche Temperatur von minus 56 °C. Die Flugzeugkabine selbst ist eine Art Druckkabine, der Druck darin entspricht einer Höhe von etwa 2.400 m über dem Meeresspiegel – vergleichbar einer Gebirgstour! Wie beim Bergsteigen in größerer Höhe besteht die Gefahr, dass durch den Sauerstoffmangel die Herzfrequenz steigt, was bei bekannter Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße (

Darf ich fliegen? Ja, wenn …

Ob ein Patient nach einem durchgemachten Herzinfarkt oder mit bekannter KHK in der Lage ist, eine Flugreise durchzuführen, kann anhand von folgenden Kriterien des

Ein Patient mit ständig hohen Blutdruckwerten über 200/120 mmHg ist nicht flugtauglich. Je nach bereits vorhandenen Folgeschäden kann also die Flugtauglichkeit eingeschränkt sein. Wenn darüber Zweifel bestehen, können Sie gemeinsam mit Ihrem Hausarzt den medizinischen Dienst der jeweiligen Fluggesellschaft konkret dazu befragen. Entsprechende Formulare

Durchfall und Reisen – Besonderheiten bei Diabetes

Spritzen, Kanülen und Katheter: Bescheinigung mitführen!

Diabetiker, die Insulin brauchen, sollten einen Teil der mitgenommenen Menge immer im Flugzeug mit sich führen: Im Frachtraum könnte es gefrieren, beschädigt werden oder insgesamt abhandenkommen! Führen Sie daher auch Pens und Insulinspritzen möglichst im Urlaub bei sich nahe am Körper. Spritzen, Kanülen, Katheter für die Pumpe: Damit es keine Missverständnisse bei den Kontrollen am Flughafen gibt, sollten Sie sich auch immer vor der Reise eine Bescheinigung holen!

Darin sollte Ihnen bestätigt werden, dass Sie Diabetiker sind und Insulin benötigen – dies gilt auch für eine Insulinpumpe; alles möglichst auf Englisch und/oder in der jeweiligen Landessprache. Denn manch Kontrolleur oder Zöllner an der Grenze reagiert beim Auffinden von Spritzen zunächst überempfindlich. Entsprechende Vordrucke gibt es bei den Fachgesellschaften und auch


Dr. Gerhard-W. Schmeisl, Bad Kissingen
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  • thomas55 postete ein Update vor 5 Tagen, 3 Stunden

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 5 Tagen, 20 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 6 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
    Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/

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