Neues Suchportal für Diabetiker

2 Minuten

© Sandor Kacso - Fotolia
Neues Suchportal für Diabetiker

Das Institut für Innovatives Gesundheitsmanagement (IIGM) hat ein neues Suchportal für Pflegeeinrichtungen mit diabetologischer Fachkompetenz gestartet.

Mehr als ein Viertel der über 75-Jährigen ist von der Erkrankung Diabetes mellitus betroffen. Mit zunehmendem Alter wird die Bewältigung des Diabetes-Selbstmanagements immer schwieriger. Andauernd zu hohe Blutzuckerwerte verschlechtern die Alltagskompetenzen und schränken unnötig die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen ein. Akute Unterzuckerungen werden von älteren Betroffenen oft nicht rechtzeitig wahrgenommen.

Pflegeeinrichtungen mit diabetologischer Fachkompetenz bieten Diabetes-Patienten und ihren Angehörigen optimale Unterstützung in der täglichen Bewältigung ihrer Erkrankung. Sie tragen wesentlich dazu bei, Behandlungserfolge zu sichern, Pflegerisiken zu minimieren und präventiv Akutsituationen sowie das Fortschreiten von Folge- und Begleiterkrankungen zu vermeiden. Bisher war es für die Betroffenen nicht einfach, unter der Vielzahl von Anbietern eine für ihre spezifischen Bedürfnisse als Diabetes-Patient geeignete Pflegeeinrichtung zu finden.

Unterstützung für Betroffene und Angehörige

Mit dem neuen Suchportal „Pflegeeinrichtungen mit diabetologischer Fachkompetenz“ (www.iigm.de/suchportal) möchte die IIGM GmbH Betroffene und Angehörige dabei unterstützen, komfortabel eine geeignete Einrichtung in ihrer Nähe zu finden. Ein weiteres Ziel der IIGM GmbH ist es, mit dem Suchportal den Aufbau regionaler Diabetesversorgungsnetze zu fördern, indem relevante Professionen, wie Hausärzte, Diabetologen oder Podologen, diabetologisch kompetente Pflegepartner im Netz schneller auffinden.

Um als Pflegeeinrichtung gelistet werden zu können, müssen die Einrichtungen als Qualitätsanforderung mindestens eine Diabetes-Pflegefachkraft oder FoDiAl-geschultes Pflegefachpersonal nachweisen können. Beide Qualifikationen verpflichten zur regelmäßigen Fortbildung zu Diabetesthemen.

Über das Institut für Innovatives Gesundheitsmanagement (IIGM) GmbH

Das IIGM ist ein wissenschaftlich orientierter Bildungsträger mit über zehnjähriger Erfahrung in der diabetologischen Qualifizierung von Pflegefachkräften. In Kooperation mit dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) hat das IIGM bundesweit über 800 Pflegefachkräfte ausgebildet. Das IIGM trägt mit Projekten der Versorgungsforschung und mit Konzepten zur Qualitätssicherung, wie der Zertifizierung zum Diabetes-Schwerpunktpflegedienst, zur nachhaltigen Qualitätsentwicklung bei.

Das IIGM engagiert sich in diabetologisch orientierten Pflegeinitiativen und steht in verschiedenen Arbeitsgruppen und Netzwerken im regen Austausch mit praktischen Akteuren der Diabetesversorgung. Seit 2013 hat das IIGM sein Fortbildungsangebot rund um Diabetes mellitus ausgeweitet und arbeitet seither mit Anerkennung der Deutschen Diabetes Gesellschaft als erste Diabetes-Pflege-Akademie in Deutschland.


Quelle: Pressemitteilung des Instituts für Innovatives Gesundheitsmanagement (IIGM) GmbH

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Forschungsprojekt untersucht Dipeptide bei Diabetes: Bieten Eiweißbausteine Schutz vor Gefäß- und Nierenschäden?
Die beiden Forschenden Professorin Dr. Verena Peters und Professor Dr. Claus P. Schmitt stehen in weißen Laborkitteln vor einem Computer-Bildschirm und betrachten gemeinsam die Darstellung einer mikroskopischen Zellaufnahme; Prof. Schmidt zeigt auf den Monitor, während Prof. Peters die Maus bedient.

3 Minuten

Medikamente zum Abnehmen: Adipositas-Gesellschaft fordert klare Kriterien für Versorgung und Abrechnung
Die Debatte um die Medikamente zum Abnehmen aus der Gruppe der GLP-1-Rezeptor-Agonisten braucht laut Deutscher Adipositas-Gesellschaft mehr als ein Fokus auf die Kostenfrage: Die Fachgesellschaft fordert evidenzbasierte Kriterien, multimodale Therapien und einen verlässlichen Zugang für klar definierte Patientengruppen. Zugleich drängt sie auf den Ausbau des DMP Adipositas.
Medikamente zum Abnehmen: Adipositas-Gesellschaft fordert klare Kriterien für Versorgung und Abrechnung | Foto: Andreas Prott – stock.adobe.com

2 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • Am Mittwoch um 19 Uhr findet das nächste Community-MeetUp via Teams statt. Alle sind herzlich eingeladen! Alle Infos findet ihr hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-august-2026/

  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße