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Prävention anpassen: Krebs-Risiko durch Diabetes erhöht
4 Minuten

Bei Diabetes ist das Krebs-Risiko erhöht und Krebs-Erkrankungen verdrängen mehr und mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen als häufigste Todesursache. Dabei sind insbesondere für Menschen mit Typ-2-Diabetes ein paar Dinge bezüglich der Prävention zu beachten.
Noch vor wenigen Jahrzehnten standen bei Menschen mit Diabetes vor allem der Herzinfarkt, der Schlaganfall und „mikrovaskuläre“ Komplikationen, bei denen die kleinen Blutgefäße betroffen sind, im Zentrum der Prognose.
Durch verbesserte Therapien mit modernen Medikamenten zum Senken der Blutzuckerwerte (Antidiabetika) und zum Behandeln von Störungen des Fettstoffwechsels (Lipid-Senker), mit strukturierten Schulungsprogrammen und engmaschigerer Betreuung hat sich die Situation deutlich verändert. Die Lebenserwartung vieler Menschen mit Diabetes nähert sich diesbezüglich inzwischen der Allgemeinbevölkerung an.
Das Fallbeispiel: Krebs rechtzeitig entdeckt
Der 45-jährige Johannes H. hat seit vielen Jahren einen Typ-2-Diabetes und Übergewicht. Er stellte sich zur Routine-Kontrolle bei seinem Hausarzt vor. Der HbA1c-Wert war stabil, Blutdruck und Fettwerte waren gut kontrolliert. Auffällig war jedoch ein „ungewollter“ Gewichtsverlust von etwa sieben Kilogramm innerhalb eines halben Jahres.
Die weiterführende Diagnostik ergab schließlich einen Dickdarm-Krebs im Frühstadium. Nach operativer Therapie und strukturierter Nachsorge ist er bis heute Krebs-frei. Gleichzeitig konnte er durch konsequente Lebensstil-Änderungen eine weitere Gewichtsreduktion von rund acht Prozent erreichen, was sich positiv auf seinen Stoffwechsel auswirkte. Das Rauchen hat er auch eingestellt.
Gleichzeitig wird dadurch eine andere Erkrankungsgruppe sichtbarer: die Krebs-Erkrankungen. Laut Prof. Dr. Hans Scherübl, Berlin, übertreffen bei 35- bis 70-jährigen Menschen in Ländern mit hohem Durchschnitts-Einkommen die Todesfälle durch Krebs diejenigen aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um mehr als das Doppelte.
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thomas55 postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Wochen, 2 Tagen
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?- ole-t1 antwortete vor 2 Wochen
Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße
lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 1 Monat
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