Prävention anpassen: Krebs-Risiko durch Diabetes erhöht

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Prävention anpassen: Krebs-Risiko durch Diabetes erhöht | Foto: Studio Romantic - stock.adobe.com
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Prävention anpassen: Krebs-Risiko durch Diabetes erhöht

Bei Diabetes ist das Krebs-Risiko erhöht und Krebs-Erkrankungen verdrängen mehr und mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen als häufigste Todesursache. Dabei sind insbesondere für Menschen mit Typ-2-Diabetes ein paar Dinge bezüglich der Prävention zu beachten.

Noch vor wenigen Jahrzehnten standen bei Menschen mit Diabetes vor allem der Herzinfarkt, der Schlaganfall und „mikrovaskuläre“ Komplikationen, bei denen die kleinen Blutgefäße betroffen sind, im Zentrum der Prognose.

Durch verbesserte Therapien mit modernen Medikamenten zum Senken der Blutzuckerwerte (Antidiabetika) und zum Behandeln von Störungen des Fettstoffwechsels (Lipid-Senker), mit strukturierten Schulungsprogrammen und engmaschigerer Betreuung hat sich die Situation deutlich verändert. Die Lebenserwartung vieler Menschen mit Diabetes nähert sich diesbezüglich inzwischen der Allgemeinbevölkerung an.

Das Fallbeispiel: Krebs rechtzeitig entdeckt

Der 45-jährige Johannes H. hat seit vielen Jahren einen Typ-2-Diabetes und Übergewicht. Er stellte sich zur Routine-Kontrolle bei seinem Hausarzt vor. Der HbA1c-Wert war stabil, Blutdruck und Fettwerte waren gut kontrolliert. Auffällig war jedoch ein „ungewollter“ Gewichtsverlust von etwa sieben Kilogramm innerhalb eines halben Jahres.

Die weiterführende Diagnostik ergab schließlich einen Dickdarm-Krebs im Frühstadium. Nach operativer Therapie und strukturierter Nachsorge ist er bis heute Krebs-frei. Gleichzeitig konnte er durch konsequente Lebensstil-Änderungen eine weitere Gewichtsreduktion von rund acht Prozent erreichen, was sich positiv auf seinen Stoffwechsel auswirkte. Das Rauchen hat er auch eingestellt.

Gleichzeitig wird dadurch eine andere Erkrankungsgruppe sichtbarer: die Krebs-Erkrankungen. Laut Prof. Dr. Hans Scherübl, Berlin, übertreffen bei 35- bis 70-jährigen Menschen in Ländern mit hohem Durchschnitts-Einkommen die Todesfälle durch Krebs diejenigen aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen um mehr als das Doppelte.

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  • kety22 postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag

    Hallo zusammen, ich bin eine Dia-Mama und wollte fragen, was isst ihr abends oder kocht abends für eure Dia-Kids, damit der Wert nicht so hoch steigt und dann nachts nicht in die Unterzuckerung fällt? Oder habt ihr generell irgendwelche Tipps gegen nächtliche Unterzuckerung?

    • Hallo!
      Ich habe für mich festgestellt, dass Proteine am Anfang vom Abendessen helfen (Käse, Ei…) dann steigt der Blutzucker beim Essen nicht so schnell. Außerdem geht der Zucker später noch etwas hoch wegen den Proteinen. Das hilft etwas gegen Unterzucker.
      Allerdings habe ich kaum noch Unterzucker seit ich meine Insulinpumpe habe.
      Vielleicht hilft das etwas – viel Glück

  • katrin-kraatz schrieb einen neuen Beitrag vor 2 Wochen, 1 Tag

    Diabetes-Anker-Podcast | Extra: Gürtelrose bei Diabetes – Risiken, Symptome und Vorbeugung im Überblick In dieser Podcast-Sonderfolge geht es um Gürtelrose bei Diabetes. Dr. Katrin Kraatz spricht mit Diabetologe Dr. Dietrich Tews über Risiken, Symptome u …

  • mr postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.

    • Hallo mr,

      Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.

      Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.

      Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.

      Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?