“Prävention tut auch der Leber gut”

2 Minuten

© © Anna Baburkina - Fotolia
“Prävention tut auch der Leber gut”

Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung dienen auch der Lebergesundheit. Dass Alkohol der Leber schadet, ist bekannt. Doch nicht alle Getränke sind schädlich. Ein bestimmtes kann die Gesundheit der Leber sogar fördern.

Nicht nur Alkohol macht die Leber krank

Wenn es um Scherze geht, dann muss regelmäßig die Leber herhalten. Nicht selten heißt es: Sie wächst mit ihren Aufgaben. Damit ist dann meistens die Gewöhnung an einen steigenden Alkoholkonsum gemeint. Doch die Leber kann auch überlastet werden – aufgrund vielfältiger Ursachen. Richtig ist zwar, dass die Leber das wichtigste Organ für den Stoffwechsel und die Entgiftung im Körper ist und dass sie den Abbau von Arzneimitteln oder Alkohol befördert. Richtig ist aber auch, dass die Leber überlastet werden kann und dass sie bei Übergewicht, Bewegungsmangel und ungesunder Ernährung zunehmend mehr Fett einlagert.

Eine Fettleber kann nicht richtig arbeiten

“Bei einer Überforderung sinkt die Arbeitsfähigkeit der Leber. Sie wächst zu einer kranken Fettleber heran und kann sich sogar entzünden”, beschreibt Prof. Gerd Glaeske die Folgen falscher Verhaltensweisen. “Prävention tut daher auch der Leber gut”, betont der wissenschaftliche Leiter des “Länger besser leben.”-Instituts der Krankenkasse BKK24.

Was Sie aktiv für die Gesundheit Ihrer Leber tun können

Was aber kann die Leber entlasten? Verringert werden sollte der Verzehr von Kohlenhydraten aus vielen gesüßten Speisen, industriell hergestellten oder veränderten Nahrungsmitteln. Dies gilt auch für gesättigte Fettsäuren aus Wurstwaren, Butter und Milchprodukten. Außerdem sollte Alkohol nur in Maßen getrunken werden. Gleichzeitig hilft Bewegung in Form von Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen oder Nordic Walking Übergewicht abzubauen. Dies entlastet gleichzeitig das Herz-Kreislaufsystem und beugt Diabetes Typ 2 vor. Inzwischen ist bekannt, dass nicht alle Getränke die Leber belasten. So scheint zum Beispiel Kaffee einen positiven Effekt bei chronischen Lebererkrankungen zu haben. Er kann sogar zu einer Besserung beitragen. Dies sollte aber mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Aktuell leidet etwa jeder dritte Bundesbürger über 40 Jahren an einer Lebererkrankung. Bereits Kinder können an einer Fettleber leiden – die Folgen einer ungesunden Ernährung sind schon im frühen Alter zu erkennen.

Quelle:
Pressemitteilung der BKK24 vom 7.11.2017

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Diabetes und Augen: Netzhautschäden frühzeitig erkennen, Risiko senken und Sehvermögen schützen
Netzhautschäden zählen zu den häufigsten Diabetes-Folgen, bleiben jedoch oft über lange Zeit unbemerkt. Anlässlich des Tags der Netzhaut am 26. September informiert die DDG darüber, welche Warnzeichen man kennen sollten, wann Kontroll-Untersuchungen nötig sind und wie sich das Risiko senken lässt.
Diabetes und Augen: Netzhautschäden frühzeitig erkennen, Risiko senken und Sehvermögen schützen | Foto: Peakstock – stock.adobe.com

3 Minuten

Menschen mit Übergewicht: Vorurteile und Stigmatisierung in der ärztlichen Praxis
In der Gesellschaft sind Vorurteile und Stigmatisierung im Hinblick auf Menschen mit Übergewicht weit verbreitet. Auch im medizinischen Bereich können sie unbemerkt die Behandlung beeinflussen, etwa in der ärztlichen Praxis.
Eine Patientin im roten Oberteil spricht mit einem Arzt im weißen Kittel in einem Untersuchungszimmer. Auf dem Tisch liegen Unterlagen, daneben sind ein Anatomiemodell und medizinische Geräte zu sehen.

2 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 3 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 5 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 5 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂