Raus aus der Sonne!

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Raus aus der Sonne!

Manche Arzneimittel machen die Haut lichtempfindlich, darunter einige blutzucker- und blutdrucksenkende Medikamente. Ob Ihre Arzneimittel dazugehören, erfahren Sie über den Beipackzettel oder Ihren behandelnden Arzt.

Einige häufig eingenommenen Arzneimittel machen die Haut lichtempfindlich und können unangenehme Verbrennungen hervorrufen. Betroffene Patienten sollten deshalb unbedingt die Sonne meiden. Zu den in Frage kommenden Präparaten gehören unter anderem neben einigen Antibiotika und blutdrucksenkenden Diuretika auch manche Diabetesmittel. “Diese Medikamente enthalten Substanzen, die zusammen mit dem UV-Licht der Sonne auf der Haut reagieren können”, erklärt Britta Ginnow, Arzneimittelexpertin vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). “Das kann dann zu starken, schmerzhaften Hautrötungen oder Blasen führen, die an einen Sonnenbrand erinnern.

Die Haut nicht der Sonne aussetzen

Gehen Sie kein Risiko ein und setzen Sie Ihre Haut während der Dauer der Einnahme am besten gar nicht groß der Sonne aus. Ob Ihr Medikament die Haut lichtempfindlich machen kann, erfahren Sie in der Packungsbeilage. Fragen Sie aber bitte unbedingt auch noch einmal bei Ihrem Arzt nach, gerade wenn Sie in den Sommerurlaub fahren möchten. Auch der Apotheker kann Ihnen wertvolle Tipps geben, wie Sie unangenehme Nebenwirkungen durch Sonnenlicht vermeiden können”, so Ginnow.

UV-feste Kleidung und hoher Lichtschutzfaktor

Britta Ginnow rät allen betroffenen Patienten: “Schützen Sie Ihre Haut indem Sie lange UV-feste Kleidung tragen, Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor auftragen und sich möglichst im Schatten aufhalten. Das gilt übrigens für alle Hauttypen, denn die Reaktion von Licht und Medikamenten tritt bei Menschen mit hellerer sowie mit dunklerer Haut gleichermaßen auf. Denken Sie bitte auch daran, dass Sie hinter gewöhnlichem Fensterglas nicht vor der Sonne geschützt sind. Das liegt daran, dass die beschriebenen Hautreaktionen in aller Regel durch langwelliges UV-A-Licht ausgelöst werden und dieses ungehindert durch die Scheiben zu Ihnen gelangt.”

HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder -behandlung. Sie können keinen Arztbesuch ersetzen.


Quelle: Bundesverband der Pharmaezutischen Industrie (BPI)

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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße