Schlaganfallprävention: DSG-Experten raten zur Grippeimpfung

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Schlaganfallprävention: DSG-Experten raten zur Grippeimpfung

Ob COVID-19 oder Influenzagrippe – viele Infektionskrankheiten erhöhen das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen des Gefäßsystems wie für einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt. Die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft empfiehlt daher Risikopatienten, sich jährlich gegen die Influenzagrippe impfen zu lassen.

Infektionen und andere akute Entzündungen können das Blutgerinnungssystem aktivieren. Sie erhöhen so das Risiko für Thrombosen und Embolien, die wiederum Schlaganfälle nach sich ziehen können.

„Bei einer Thrombose können kleine Blutgerinnsel über den normalen Blutfluss bis zum Gehirn gelangen und dort den Durchfluss von Blutgefäßen versperren. Infolgedessen wird das Gehirn nicht mehr ausreichend durchblutet und mit Sauerstoff versorgt, wodurch ein Schlaganfall ausgelöst werden kann“, erläutert Professor Dr. Armin Grau, 2. Vorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG). Aufgrund dieses Zusammenhangs sei das Risiko für einen Hirninfarkt nach einer Influenzagrippe oder nach anderen Infektionen erhöht.

DSG rät zur Grippe-Impfung – und dazu, weitere Risikofaktoren zu reduzieren

Das Schlaganfallrisiko ist vor allem nach akuten Infektionen der Atem- und der Harnwege erhöht. In den ersten drei Tagen nach einer Infektion ist es besonders hoch, danach sinkt das Risiko langsam wieder ab. Unter Umständen besteht sogar wochenlang ein erhöhtes Risiko für einen Hirninfarkt. „Infektionen und andere Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Rauchen wirken zusammen und erhöhen das Schlaganfallrisiko“, betont Grau, Direktor der Neurologischen Klinik am Klinikum der Stadt Ludwigshafen.

„In selteneren Fällen können aber auch bei jungen Menschen ohne Risikofaktoren Schlaganfälle nach einer Infektion auftreten.“ Der DSG-Experte empfiehlt Personen mit Gefäßrisikofaktoren sowie Patienten, die schon einmal einen Schlaganfall hatten, sich jährlich gegen die Influenzagrippe impfen zu lassen. Das würde auch den aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) entsprechen.

Darüber hinaus sei es empfehlenswert, die erwähnten Risikofaktoren für einen Schlaganfall möglichst zu senken. Mit ausreichender, regelmäßiger Bewegung und einer gesunden Ernährung kann einem Schlaganfall gezielt vorgebeugt werden. Zudem sollten Menschen mit Bluthochdruck diesen medikamentös richtig einstellen lassen und Raucher sich den Griff zur Zigarette abgewöhnen.


Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG)

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  • Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 4 Tagen, 12 Stunden

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße

  • lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
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