Schuhe kaufen – und zwar richtig

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Schuhe kaufen – und zwar richtig

Schuhe schützen unsere Füße: vor Druck, Nässe, Verletzungen und vielem mehr. Und sie werden oft lange an einem Tag getragen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass sie wirklich gut passen. Hinweise und Tipps, wobei darauf zu achten ist, und Informationen, was bei nicht gut passenden Schuhen passieren kann, bietet diese Übersicht.

Laut Zahlen von Statista wird 2022 jede Person, die in Deutschland lebt, im Durchschnitt voraussichtlich 3,05 Paar Schuhe gekauft haben – etwa 42 Prozent davon online – und dafür insgesamt etwa 115 Euro ausgeben. Schuhe erfüllen heute verschiedene Funktionen: Sie sind für viele Menschen neben der Kleidung ein wichtiges modisches Accessoire.

Manche “Schuhmode” konterkariert dabei den ursprünglichen Zweck von Schuhen. Unsere Vorfahren stellten Schuhe her, um die nackten Füße vor Hitze, Kälte oder Nässe zu schützen. Durch Höhlenzeichnungen weiß man, dass Menschen sich dafür Blätter, Gräser oder Tierhäute um die Füße wickelten. Die ältesten in Europa erhaltenen Schuhe sind ungefähr 5300 Jahre alt und gehörten Ötzi, dem Steinzeitmann, der als Gletscher-Mumie Berühmtheit erlangt hat. Er trug einen raffiniert konstruierten Schuh aus Bärenleder. Zwischen Innen- und Außenschuh sorgte eine Heupolsterung dafür, dass Ötzi warme Füße hatte und sich keine Blasen lief. Er wusste also schon: Ein wirksamer Schutz der Füße ist überlebensnotwendig.

Füße haben viele Aufgaben

Die Füße erfüllen normalerweise in unserem Lebensalltag von morgens bis abends unbemerkt sehr unterschiedliche Funktionen. Auf ihnen stehen wir im wahrsten Sinn des Wortes mitten im Leben: Die Füße sind das Fundament unseres Bewegungsapparats und sorgen dafür, dass wir aufrecht stehen und Balance halten können. Dies geht in der Regel auch auf nur einem Fuß. Bei der Fortbewegung vermitteln gesunde Füße einen sicheren Bodenkontakt, auch wenn der Untergrund, auf dem wir gehen, laufen oder rennen, sehr uneben ist. Gleichzeitig müssen sie bei jedem Schritt unser Körpergewicht abfedern.

Jeder menschliche Fuß besteht aus 26 einzelnen Knochen, die über 33 Gelenke untereinander verbunden sind, 20 Muskeln mit ihren Sehnen, die an den Knochen ansetzen, und 114 Bändern, die alles zusammenhalten. An manchen Stellen sind Fettpolster (wie an Ferse, Groß- und Kleinzehenballen) vorhanden, die zusätzlich als “Stoßdämpfer” wirken. Alle diese Bestandteile werden über Blutgefäße und Nerven versorgt und von belastbarer Haut umschlossen. Manche bezeichnen unsere Füße deshalb als biomechanische Wunderwerke, die das “Menschsein” mit ausmachen.

Füße sind sehr unterschiedlich und keine Spiegelbilder

Jeder Fuß kann in drei Abschnitte unterteilt werden: die Fußwurzel, den Mittelfuß und die Zehen. Der Mittelfuß ist normalerweise wie eine Kuppel mit einem Quergewölbe und einem Längsgewölbe aufgespannt. Diese Gewölbe entstehen durch den Zug von Muskeln, Sehnen und Bändern an den Knochen und sind somit keine starren Gebilde wie ein fest fixierter Dachstuhl, sondern können sich an die Erfordernisse beim Stehen und Gehen anpassen. Der linke Fuß eines Menschen ist auch nicht immer das identische Spiegelbild seines rechten Fußes; die Füße einer Person können unterschiedlich lang sein.

Wenn ein Mensch steht, können die Länge und die Breite seiner Füße genau gemessen werden; dies wird als statische Fußgröße bezeichnet. Beim Gehen verlängert und verbreitert sich durch das Abflachen des Mittelfußgewölbes der Fuß, was als dynamische Fußgröße bezeichnet wird. Die Zehen schieben sich dabei nach vorne und benötigen somit in den Schuhen mehr Platz.

Nach einem ganzen Tag auf den Füßen sind sie abends etwas länger und breiter als morgens nach der Nachtruhe, in der die Füße entlastet werden. Diese ganz “normalen” Veränderungen der Füße müssen beim Kauf von “passenden” Schuhen berücksichtigt werden.

Schuhweite ist entscheidend

Jeder Mensch kennt in der Regel seine persönliche Schuhgröße. Mit der Schuhgröße wird immer die Schuhlänge bezeichnet. Für einen guten Sitz des Schuhs am Fuß ist aber vor allem die Schuhweite entscheidend. Der Fuß ist im Schuh nicht “festgenagelt”, sondern rutscht bei jedem Schritt immer etwas hin und her. Um Scheuer- und Druckstellen an den Füßen zu verhindern, insbesondere an der Ferse und den Zehen, muss der Schuh am Übergang von der Fußwurzel zum Mittelfuß – dem Fußrücken, Fußspann oder Fußrist – durch eine passende Schnürung oder durch einen Klettverschluss gut fixiert werden. Dafür ist die passende Schuhweite entscheidend. Die erforderliche Schuhweite ist von der jeweiligen Fußbreite und Fußhöhe abhängig.

Schuhe gibt es nicht nur in verschiedenen Längen, also Schuhgrößen. Die meisten Schuh-Hersteller bieten Schuhe mit einer definierten Schuhlänge auch immer in unterschiedlichen Schuhweiten an. Die Schuhweiten werden mit den Buchstaben E (für sehr schmale Füße) bis M (für extra breite Füße) markiert. Die Schuhweite bezieht sich immer auf das Volumen des Schuhs im Vorfußbereich, denn im Bereich des Großzehenballens und des Kleinzehenballens ist ein Fuß in der Regel am breitesten. An dieser Stelle muss der Schuh passend sein.

Beim Schuhkauf Veränderungen über den Tag berücksichtigen

Damit Schuhe die verschiedenen Funktionen der Füße unterstützen können, aber gleichzeitig keine Druck- oder Scheuerstellen an den Füßen verursachen, müssen beim Schuhkauf die oben beschriebenen normalen Veränderungen der Füße im Tagesverlauf berücksichtigt werden. Nicht passende Schuhe – wenn sie also zu kurz oder zu lang, zu eng oder zu breit sind – schädigen auf Dauer die Füße. Schäden an den Füßen können sich im weiteren Verlauf auf den gesamten Bewegungsapparat negativ auswirken. Die Tipps zum Schuhkauf auf der rechten Seite richten sich zunächst an Menschen, die keine krankhaften Veränderungen an den Füßen wie eine diabetische Neuropathie, eine arterielle Durchblutungsstörung (bei der der Blutfluss vom Herzen zu den Zehen beeinträchtigt ist) oder eine Fehlstellung der Zehen (z. B. eine Ballenzehe bzw. einen Hallux valgus) haben.

Schuhe wegen Feuchtigkeit regelmäßig wechseln

Gesunde Füße schwitzen, das ist ganz normal. Leder hat die Eigenschaft, Feuchtigkeit zu speichern und nach außen abzugeben; dieser Vorgang benötigt aber Zeit. Wenn Lederschuhe einen ganzen Tag getragen wurden, sollten sie 24 Stunden Zeit bekommen, um den gespeicherten Schweiß wieder abgeben zu können. Ansonsten werden Lederschuhe zu “Feuchtekammern”, in denen Keime (z. B. Pilze) gut gedeihen können. Somit sollten Lederschuhe täglich gewechselt werden, um vollständig austrocknen zu können.

Dies gilt natürlich auch für Obermaterialien an Schuhen, die aus anderen Geweben bestehen und mit einer speziellen Membran kombiniert sind (z. B. Goretex, eine mikroporöse Membran, die winddicht, wasserdicht, aber Wasserdampf-durchlässig ist). Auch solche Schuhe müssen zum sicheren Austrocknen täglich gewechselt werden. Schuhe aus Obermaterialien, die völlig Wasser-undurchlässig sind (z. B. Gummistiefel oder Moonboots), sollten nur stundenweise getragen werden. Durch das Wechseln von Strümpfen aus Wasser-speichernden Materialien wie Wolle kann die Tragedauer verlängert werden.

Sind “Diabetikersocken” sinnvoll?

Verschiedene Hersteller preisen ihre Socken und Strümpfe für die Füße von Menschen mit Diabetes mellitus mit folgenden Eigenschaften an: druckfreier Tragekomfort, perfekte Regulation der Feuchtigkeit und optimale Pflege-Eigenschaften. Zum Schutz der Füße ist es sicher sinnvoll, Socken oder Strümpfe in Schuhen zu tragen. Die Socken bzw. Strümpfe müssen natürlich im Bereich der Zehen und der Ferse genügend Platz bieten und dürfen nicht einengen. Im Zehenbereich müssen die Nähte so gearbeitet und angeordnet sein, dass sie nicht scheuern. Auch darf der Bund am Unterschenkel nicht einschnüren. Diese Eigenschaften erfüllen natürlich auch Produkte, die nicht mit der speziellen Werbebotschaft “für Diabetiker geeignet” versehen sind. Was auf jeden Fall erforderlich und sinnvoll ist: Socken oder Strümpfe müssen täglich gewechselt werden.

Tipps zum Schuhkauf für Menschen, die keine krankhaften Veränderungen an den Füßen haben

1. Ausmessen der Füße

Beide Füße sollen sowohl in der Länge als auch in der Breite und Höhe ausgemessen werden, um die benötigte Schuhgröße und Schuhweite festlegen zu können.

Korrekte Schuhlänge

Die Innenlänge der Schuhe muss etwa daumenbreit länger sein als die Fußlänge. Dieser zusätzliche Platz vor den Zehen wird als Zugabe bezeichnet und besteht aus dem Schubraum (bei jedem Schritt können die Zehen in diesen Raum hineinrutschen) und dem Zuwachsraum (Verlängerung des Fußes im Tagesverlauf). Diese Schuh-Innenlänge darf nicht unterschritten werden, um ein Stauchen der Zehen zu verhindern.

3. Korrekte Schuhweite

Bei einer zu geringen Schuhweite werden Fußteile durch den Schuh gedrückt. Bei einer zu großen Schuhweite rutscht der Fuß in die Zugabe, sodass an der Ferse Platz entsteht und der Schuh schlappt. Dadurch können Scheuerstellen im Fersenbereich entstehen.

4. Absatz ja oder nein?

Die menschlichen Füße mit ihren Eigenschaften könnten auf und mit unebenen Naturböden problemlos zurechtkommen. Die meisten Menschen in unserem Kulturkreis sind dies aber nicht mehr gewohnt, denn wer läuft heute im Alltag noch barfuß? Die Böden, auf denen wir uns im Alltag bewegen, sind in der Regel eben und hart. Deshalb ist es empfehlenswert, Schuhe mit flachen und mittleren Absatzhöhen im Wechsel zu tragen. Schuhe mit einem besonders hohen Absatz (High Heels) sollten, wenn überhaupt, nur sehr kurze Zeit getragen werden, da sie die Füße auf unnatürliche Weise belasten und zu Druckspitzen an den Groß- bzw. Kleinzehenballen führen.

5. Zeitpunkt für den Schuhkauf

Da sich die Füße im Laufe des Tages ausdehnen, sollten Schuhe am besten nachmittags gekauft werden. Wenn das Obermaterial der Schuhe aus Leder besteht, sollte noch folgender Aspekt bedacht werden: Leder dehnt sich bei Erwärmung (durch die Füße) und Beanspruchung aus und zieht sich beim Erkalten wieder zusammen. Lederschuhe, die den gesamten Tag getragen werden sollen, sollten deshalb am besten morgens gekauft werden. Schuhe, die nur abends getragen werden, sollten abends gekauft werden.

Menschen mit Diabetes, bei denen eine diabetische Neuropathie an den Füßen besteht oder die eine arterielle Durchblutungsstörung oder beides zusammen haben, müssen besonders gut auf ihre Füße aufpassen bzw. aufpassen lassen. Um auch geringste Verletzungen an den Füßen verhindern zu können, müssen sie besonders auf wirklich gut passende Schuhe achten. Sie sollten sich darum beim Kauf von neuen Schuhen in entsprechenden Fachgeschäften gut beraten lassen und die oben genannten Tipps genau beachten. Denn der häufigste Grund für eine (unnötige) Verletzung an den Füßen von Menschen mit Diabetes mellitus ist das Tragen von zu engen Schuhen.


von Dr. Martin Lederle

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Erschienen in: Diabetes-Journal, 2023; 72 (1) Seite 14-17

 

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  • Huhu, ich bin Marina und 23 Jahre alt, studiere in Marburg, habe schon etwas länger Typ 1 Diabetes und würde mich total über persönlichen Austausch mit anderen jungen Menschen/Studis… freuen, vielleicht auch mal ein Treffen organisieren oder so 🙂 Schreibt mir gerne, wenn ihr auch Lust habt!

  • Liebe Leute, ich habe zwei neue Erfahrungen mach dürfen, die Ursächliche nicht so schön, woraus die 2. Erfahrung (notwendig gut) resultiert!

    Ich bin kein Liebhaber von Zahnärzten und meine dort geführte Gesundheitsakte ist mit einem riesigen “A” für Angspatient gezeichnet. Ende letzten Jahres ist mir beim letzten verbleibenden Weisheitszahn (nie Schmerzen gemacht) größeres Teil abgebrochen, ZA meint, da geht er nicht bei, weil Zahn quer liegt, allso OP, und danach könnte man sich über Zahnersatz unterhalten … ich natürlich in Schockstarre gefallen, – gleich am selben Tag bei OP-Zahnarzt Termin gemacht, vor Weihnachten nix mehr möglich, gleich Anfang Januar Termin bekommen, Röntgenbild lag dem Chirugen bereits vor. Vieles wurde besprochen, auch der Zahnersatz, wobei der Chirug gleich meinte, dass ausser WZ wohl 3 weitere Zähne raus müssten. Schock nr. 2! Ich wollte mir aber noch 2Meinung einholen und fand Dank guten Rat von Bekannten, einen anderen Zahnarzt, dem ich mein Leid und Angst ausführlich schildern konnte und der auch zum erstenmal die Diabetes in Spiel brachte … kurz um ein bisher bestes aufklärendes Gespräch, wie weit Diabetes auch auf die Zahne und Zahnfleisch gehen kann. Bei mir Fazit Paradontites. (die 1. unschöne Erfahrung). Der Weisheits- und daneben liegende Zahn sind inzwischen raus, – war super gute und schmerzfreie OP, danach keinerlei Schmerzen, durfte allerdings auch Antibiotika nehmen. Die 2. Erfahrung: ich konnte meine Insulindosies halbieren, – bei 10 Tg. Antbiotika, und nun 15 ohne Medizin noch anhaltend niedrige Insulinmenge, mit steigender festen Nahrungsaufnahme.

    Heute bei Diabetologen bestätigt, das Diabetiker besonders auf Ihre Zähne und Zahlfleich achten sollten. Da frage ich mich warum der Zahnarzt da nicht im Vorsorgekatalog von DMP aufgenommen ist.

    LG Wolfgang

  • Hallo ihr Lieben….Mein Name ist Laila…Ich bin neu hier…Ich wurde seit 2017 mit Diabetes 2 diagnostiziert.Da bekam ich den Diabetes durch laufen ohne Medies in den Griff.Das ging so bis Januar 2025.Ich weiss heute nochicht warum…aber ich hatte 2024 den Diabetes total ignoriert und fröhlich darauf losgegessen.Mitte 2025 ging ich Sport machen und gehen nach dem Essen.Und nahm immer megr ab.Htte einen Hb1C Wert von 8…Da ich abnahm, dachte ich, das der Wert besser ist…Bis Januar 2025…Da hatte ich einen HbA1C Wert von 14,8…Also Krankenhaus und Humalog 100 zu den Malzeiten spritzen…Und Toujeo 6 EI am Morgen…Irgendwann merkte ich, das mich kein Krankenhaus einstellen konnte.Die Insulineinheiten wurden immer weniger.Konnte kein Korrekturspritzen megr vornehmen.Zum Schluss gin ich nach 5 Mon. mit 2 Insulineinheiten in den Hypo…Lange Rede …kurzer Sinn.Ich ging dann auf Metformin…Also Siofor 500…Ich war bei vielen Diabethologen….Die haben mich als Typ 1 behandelt.Mit Metformin ging es mir besser.Meine letzte Diaethologin möchte, das ich wieder spritze.Ich komme mit ihr garnicht zurecht.Mein HbA1C liegt jetztbei 6,5…Mein Problem ist mein Gewicht.Ich wiege ungefähr 48 Kilo bei 160 m…Ich bräuchte dringend Austausch…Habe so viele Fragen…Bin auch psychisch total am Ende. Achso…Ja ich habe seit 1991 eine chronisch kalfizierende Pankreatitis…Und eine exokrine Pankreasinsuffizienz…Also daurch den Diabetes 3c.Wer möchte sich gerne mit mir austauschen?An Michael Bender:” Ich habe Deine Geschichte gelesen . Würde mich auch gerne mit Dir austauschen, da Du ja auch eine längere Zeit Metformin eingenommen hast.” Ich bin für jeden, mit dem ich mich hier austauschen kann, sehr dankbar. dankbar..Bitte meldet Euch…!!!

    • Hallo Leila, ich bin Suzana und auch in dieser Gruppe. Meine Geschichte kannst du etwas weiter unten lesen.
      Es ist sicher schwer aus der Ferne Ratschläge zugeben, dennoch: ich habe mich lange gegen Insulinspritzen gewehrt aber dann eingesehen, dass es besser ist. Wenn die Pankreas nicht mehr genug produziert ist es mit Medikamenten nicht zu machen. Als ich nach langer Zeit Metformin abgesetzt habe, habe ich erst gemerkt, welche Nebenwirkungen ich damit hatte.
      Ja auch ich muss aufpassen nicht in den unterzucker zu kommen bei Sport und Bewegung aber damit habe ich mich inzwischen arrangiert. Traubensaft ist mein bester Freund.
      Ganz wichtig ist aber ein DiabetologIn wo du dich gut aufgehoben fühlst und die Fragen zwischendurch beantwortet.
      Weiterhin viel Kraft und gute Wegbegleiter!

    • @suzana: Ich danke Dir für die Nachricht.Könnten wir uns weiterhin austauschen?Es wäre so wichtig für mich.Vielleicht auch privat? Gebe mir bitte Bescheid…Ich kenne mich hier leider nicht so gut aus…Wäre echt super…😊

    • Hallo Leila, auch von mir ein herzliches willkommen. Auch meine Geschichte liest du im weiteren Verlauf.
      Zur “chronisch kalfizierende Pankreatitis” kann ich nix sagen, da ist immer das Gespräch mit dem Arzt/Diabetologen vorzuziehen, wie in allen Gesundheitsfragen. Was sagen Ärzte dazu, auch wg. der NICHTzunahme an Gewicht. Wenn ich mit einem Arzt nicht kann, oder dieser mir nicht ausreichende Infos gibt, schaue ich mich nach einem anderen Arzt/Diabetologen um, das ist Dein Recht, es geht um Deine Gesundheit!
      Sollte mit der Nichtzunahme noch mehr dahinter Stecken, vielleicht
      auch mal einen Psychologen in Deine Überlegung ziehen. Oder eine auf dich zugeschnittene Diabetes Schulung o.Ä., auch hier sollte Dich ein guter Diabetologe aufklären können.

      Soweit was mir im Moment einfällt. Lass es Dir gut gehen.

      Gruss Wolfgang

    • Hey Laila, du kannst mir gerne hier im Typ 3c Bereich oder via PN schreiben. Ich bin gerade zwar etwas gesundheitlich angeschlagen, versuche aber, so gut es geht zu antworten.

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