So beugen Sie Stürzen vor

< 1 minute

So beugen Sie Stürzen vor

Mit dem Alter nimmt sowohl das Risiko für Stürze zu als auch die Angst davor. Jeder kann aber selbst einiges dazu beitragen, um Stürze zu verhindern – sei es durch spezielles Training oder einfache Maßnahmen in der Wohnung.

Warum steigt mit dem Alter eigentlich das Risiko, zu stürzen? Gründe sind z. B. Muskelschwäche, eine eingeschränkte Körperbalance, verminderte Sehfähigkeit. Aber auch Umgebungsfaktoren können zu Stürzen führen – beispielsweise ein Teppich als Stolperfalle oder auch ein rutschiger Fußboden. Oft wird nicht bedacht, dass auch einige Medikamentengruppen (Schlafmittel, Neuroleptika, Antidepressiva) die Sturzgefahr erhöhen können.

Wer erst einmal gefallen ist, wird vorsichtiger – aber auch ängstlicher. Und wer sich vor einem Sturz fürchtet, bleibt künftig vielleicht lieber in der gewohnten Umgebung, geht weniger raus. In etwa 10 Prozent der Stürze entstehen Verletzungen, die behandelt werden müssen – häufig sind das Knochenbrüche (Oberarm, Unterarm, Becken, Hüfte).

Um Stürze vermeiden zu können, ist es wichtig, informiert zu sein. Ein umfangreiches Informationsangebot , das hilft, Stürzen vorzubeugen (Sturzprävention) finden Sie unter www.aktivinjedemalter.de. Experten haben hier alles Wissenswerte zusammengestellt – z. B. einen Selbsttest, Trainingsprogramme mit Videoanleitung und Tipps zur sicheren Gestaltung der Wohnung oder des Hauses .


von Nicole Finkenauer-Ganz
Diabetes-Journal, Kaiserstraße 41, 55116 Mainz, Tel.: (0 61 31) 9 60 70 0,
Fax: (0 61 31) 9 60 70 90, E-Mail: redaktion@diabetes-online.de

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Ähnliche Beiträge

Diabetes und Augen: Netzhautschäden frühzeitig erkennen, Risiko senken und Sehvermögen schützen
Netzhautschäden zählen zu den häufigsten Diabetes-Folgen, bleiben jedoch oft über lange Zeit unbemerkt. Anlässlich des Tags der Netzhaut am 26. September informiert die DDG darüber, welche Warnzeichen man kennen sollten, wann Kontroll-Untersuchungen nötig sind und wie sich das Risiko senken lässt.
Diabetes und Augen: Netzhautschäden frühzeitig erkennen, Risiko senken und Sehvermögen schützen | Foto: Peakstock – stock.adobe.com

3 Minuten

Menschen mit Übergewicht: Vorurteile und Stigmatisierung in der ärztlichen Praxis
In der Gesellschaft sind Vorurteile und Stigmatisierung im Hinblick auf Menschen mit Übergewicht weit verbreitet. Auch im medizinischen Bereich können sie unbemerkt die Behandlung beeinflussen, etwa in der ärztlichen Praxis.
Eine Patientin im roten Oberteil spricht mit einem Arzt im weißen Kittel in einem Untersuchungszimmer. Auf dem Tisch liegen Unterlagen, daneben sind ein Anatomiemodell und medizinische Geräte zu sehen.

2 Minuten

Diabetes-Anker-Newsletter

Alle wichtigen Infos und Events für Menschen mit Diabetes – kostenlos und direkt in deinem Postfach. Mit unserem Newsletter verpasst du nichts mehr.

Hinweise zum Datenschutz

Über uns

Geschichten, Gemeinschaft, Gesundheit: Der Diabetes-Anker ist ein umfassendes Angebot für alle Menschen mit Diabetes – live, gedruckt und digital. Der Diabetes-Anker und die Community sind immer da, wo du sie brauchst. Für alle Höhen und Tiefen.

Community-Frage
Mit wem redest du
über deinen Diabetes?

Die Antworten werden anonymisiert gesammelt und sind nicht mit dir oder deinem Profil verbunden. Achte darauf, dass deine Antwort auch keine Personenbezogenen Daten enthält.

Werde Teil unserer Community
Folge uns auf unseren Social-Media-Kanälen
Community-Feed
Zur Community
  • uho1 postete ein Update vor 1 Woche, 2 Tagen

    @calvin240
    Ich hätte eine Frage zum
    Bestellablauf und deinen Erfahrungen mit Medtrum. Könnte ich dich auch „privat“ anschreiben? Wenn du vielleicht meine Freundschaftsanfrage annimmst? Gruß Ute

  • 123novesia postete ein Update vor 1 Woche, 4 Tagen

    Bin neu hier. Typ2. Meine Werte verschlechtern sich obwohl ich nicht anders esse und mehr Bewegung eingebaut habe. Denke Stress ist hier das Hauptthema. Pflegebedürftige Mutter und Sohn steht im Stastsexsmen. Habe seit Jahren auch Depressionen und Panikattacken. Bin verzweifelt.

    • Liebe @123novesia, willkommen in unserer Community. Es tut mir sehr leid zu lesen, wie viel gerade auf deinen Schultern liegt. Die Sorge um deine Mutter, der Stress rund um das Staats­examen deines Sohnes und dazu Depressionen und Panikattacken. Dass dich das erschöpft und verzweifelt macht, ist sehr verständlich.
      Bitte mach dir keine Vorwürfe: Verschlechterte Werte bedeuten nicht automatisch, dass du etwas falsch machst. Stress und psychische Belastungen können den Blutzucker beeinflussen. Trotzdem wäre es wichtig, die Veränderungen zeitnah mit deiner Diabetespraxis oder deiner Hausärztin/deinem Hausarzt zu besprechen, damit auch andere Ursachen ausgeschlossen und die Behandlung gegebenenfalls angepasst werden kann.
      Du musst das alles nicht allein tragen. Vielleicht gibt es für deine Mutter Unterstützung durch Angehörige, einen Pflegestützpunkt oder einen ambulanten Dienst. Und auch für dich wäre jetzt Unterstützung wichtig – durch deine behandelnde Praxis oder eine psychotherapeutische/psychiatrische Anlaufstelle. Auch hier findest du vielleicht noch Halt und Unterstützung aus unserer Community. Alles Gute und pass auf dich auf. Liebe Grüße Lena

  • jseiffert postete ein Update vor 2 Wochen, 4 Tagen

    Hallo zusammen,
    heute findet unser nächstes Community-MeetUp via Teams statt.
    Alle Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-september-26
    Wir freuen uns auf Euch! 🙂