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„Spritzige“ Urlaubsgrüße …
2 Minuten

Es sollte eigentlich für jeden Pumpi von uns logisch sein, dass man vor Reiseantritt neben seinen Unterhosen und den Socken auch sein Pumpenzubehör in den Koffer, naja, besser ins Handgepäck, packt. Vorbildlich, wie ich bin, habe ich bei meiner letzten Kurzreise zum Geburtstag meines Papas Richtung Deutschland alle Sachen in mein kleines Köfferchen gepackt. Mein Pumpenzubehör samt Messgerät und Geldtasche kamen in meine Handtasche. Und los ging’s mit dem Zug in Richtung Ostdeutschland.

Los geht’s: Ampulle wechseln
Gut angekommen bin ich und habe mich – wie es bei den meisten Eltern üblich ist – auch gleich kulinarisch verwöhnen lassen. Am zweiten Tag blickte mich meine Pumpe dann an: „Reservoir fast leer!“ Also, los ging’s. Ich holte aus der Handtasche mein Pumpengepäck zum Wechseln hervor. Wie vor jedem Ampullenwechsel legte ich meinen neuen Katheter, die Stechhilfe und das Desinfektionsmittel vor mich auf den Tisch. Aber irgendetwas fehlte? Meine Insulinampullen … Die hatte ich im Kühlschrank zu Hause vergessen!!!
Aus der Not eine Tugend machen
Aber aus der Not habe ich eine Tugend gemacht. Bevor ich mein Umfeld in große Aufregung versetze, habe ich mir gedacht, nehme ich einfach meinen Pen als Pumpenersatz. Meinen Pen habe ich immer für Notfallsituationen dabei. Nein, ich hatte kein Langzeitinsulin dabei, sondern nur das schnell wirksame NovoRapid.
Ich habe mir mit dem Pen alle zwei Stunden ca. 1 bis 2 Einheiten NovoRapid gegeben. In der Nacht habe ich mir den Wecker auf vier Uhr gestellt und mir dann das Insulin gegeben. Natürlich habe ich auch mindestens alle zwei Stunden meinen Blutzucker gemessen. Und es hat funktioniert! Es gab weder Hypoglykämien noch extrem hohe Werte. Einzige Nebenwirkung vom Spritzen war ein riesiger blauer Fleck am Unterarm, den ich mir durch das Spritzen zugezogen habe.

Alles gutgegangen
Nun bin ich heute wieder zu Hause eingetroffen und habe gleich meine Insulinpumpe wieder gefüllt und angelegt. Alles gut gegangen …
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thomas55 postete ein Update vor 1 Tag, 20 Stunden
Hallo Philipa,
beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
Viel Erfolg
Thomasphilipa postete ein Update vor 2 Tagen, 13 Stunden
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?lena-schmidt hat eine Umfrage erstellt vor 2 Wochen, 3 Tagen
Reminder: Das nächste Community-Meetup findet am 15. Juli statt!
Den Link und weitere Infos gibt es hier: https://diabetes-anker.de/veranstaltung/virtuelles-diabetes-anker-community-meetup-im-juli/Wer ist am Start?
Virtuelles Diabetes-Anker Community-MeetUp im Juli – Diabetes-Anker
Wir freuen uns auf das nächste Community-MeetUp am 15. Juli! 1x im Monat treffen wir uns und tauschen uns rund um das Thema Diabetes aus. Die ganze Community ist herzlich eingeladen. […]






Hallo philipa,
Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
Beste Grüße