Teilnehmer gesucht für Validierungsstudie

2 Minuten

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Teilnehmer gesucht für Validierungsstudie

Diabetes und Ernährung, Diabetes und Folgeerkrankungen – zwei wichtige Zusammenhänge mit denen sich jeder Diabetiker beschäftigen sollten. Neu entwickelte Fragebögen soll zeigen, ob beide Themen Diabetikern Probleme bereiten und ob sie von ihrem Umfeld gut unterstützt werden.

Das Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Mergentheim (FIDAM) hat neue Fragebögen zu den Themen „Diabetes und Ernährung“ sowie „Diabetes und Folgeerkrankungen“ entwickelt. Es geht um den Umgang mit Ernährung bzw. Folgeerkrankungen und die Einstellung dazu. Die Fragebögen sollen anhand der Teilnahme von Betroffenen validiert werden. Das FIDAM will prüfen, ob die gestellten Fragen auch ausreichend Informationen liefern, um daraufhin in der Praxis zugelassen werden können.

Fragebögen zu Ernährung und Folgeerkrankung

Anhand der Fragebögen “Empowerment Ernährung und Diabetes” und “Problemspezifische Belastungen Ernährung und Diabetes” soll erfasst werden, ob das Thema “Ernährung und Diabetes” und ihre Einstellung dazu für sie (k)ein Problem darstellt und ob Sie sich von ihrem Umfeld in Sachen Ernährung ausreichend unterstützt fühlen.

Anhand der Fragebögen “Empowerment Folgeerkrankungen und Diabetes” und “Problemspezifische Belastungen Folgeerkrankungen und Diabetes” soll erfasst werden, ob das Thema “diabetesbezogene Folgeerkrankungen” und ihre Einstellung dazu für sie (k)ein Problem darstellt und ob Sie sich von ihrem Umfeld in Sachen diabetesbezogenen Folgeerkrankungen ausreichend unterstützt fühlen.

Je mehr mitmachen, desto besser!

Die Frau, die hinter den Fragebögen steckt Dr. Melanie Schipfer vom FIDAM ruft auf: “Wenn ihr also Diabetiker seid, mit einem/r befreundet seid oder eben entfernte Diabetiker kennt, wäre es super, wenn ihr den Link oder diesen Post weiterleitet und vielleicht 10 Minuten Zeit dafür verwendet, um die Fragen zu beantworten, so wie es auf euch zutrifft! Je mehr mitmachen, umso besser können wir herausfinden, ob die Fragebögen was taugen und auch in der Praxis eingesetzt werden können. Und wer weiß, vielleicht begegnen sie euch in ein paar Jahren selbst wieder?

Alles auf einen Blick:

Was? „Validierungsstudie von Fragebögen über den Umgang mit den Themen “Ernährung und Diabetes” und “Folgeerkrankungen und Diabetes”
Von wem? Forschungsinstitut der Diabetes-Akademie Mergentheim (FIDAM)
Wer? Diabetiker
Wann? ab sofort
Wo? Hier geht es zur Studie


Quelle: FIDAM | Diabetes-Journal

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  • thomas55 postete ein Update vor 4 Wochen, 1 Tag

    Hallo Philipa,
    beim Umstieg auf eine Pumpe musst du als Mensch fast genauso viele Entscheidungen treffen wie bei der ICT. Schätzfehler bleiben also. Du kannst aber die Basalrate individuell einstellen, z.B. In den frühen Morgenstunden mehr Insulin zuführen. Auch bei körperlichen Anstrengungen kannst du die Basalrate für eine Zeit stoppen, das morgens oder abends gespritzte Basalinsulin wirkt dagegen weiter. Auch bei Schätzfehlern und ansteigendem Zuckerwert kannst du einfach mit dem Drücken von Knöpfen o.ä. Insulin geben. Je nach Situation würdest du keine Spritze rausholen. Bei mir haben sich damals vor 12 Jahren beim Umstieg auf die Pumpe vor allem die Spitzen oben und unten verringert, die mein Doc damals immer als zu viel und zu groß angesehen hat. Der HbA1c, der damals entscheidende Wert, hat sich bei mir nur minimal verbessert. GMI und TIR gab es damals noch nicht, jedenfalls nicht für Patienten. Beim Umstieg auf AID haben sich bei mir GMI und TIR verbessert. Aber “automatisch” funktioniert das auch nur begrenzt. Wenn du z.B. Sport machst, kann ein AID-System die Insulinzufuhr maximal auf Null setzen, aber Zucker kann dir Pumpe auch nicht zuführen.
    Aber meine Meinung: Der Umstieg von ICT auf Pumpe war für mich eine sehr gute Entscheidung würde ich immer wieder so machen.
    Viel Erfolg
    Thomas

  • philipa postete ein Update vor 1 Monat

    Hallo zusammen,
    Ich bin neu hier und wollte fragen ob sich euer GMI Wert gebessert hat nachdem ihr eine Pumpe bekommen habt?

    • ole-t1 antwortete vor 4 Wochen

      Hallo philipa,
      Nein, mein GMI nicht, aber meine “Time in happyness” 🙂
      Aber das hängt von der individuellen Situation ab.
      Bei mir war die Umstellung z.B. damit verbunden, dass ich mehr Flexibilität im Alltag zulassen konnte.
      Bei vielen anderen fällt die “Sorge” um nächtliche Blutzuckerverläufe weg.
      Aber es gibt auch viele Menschen da draußen, die ihr Leben super mit ICT “rocken”. 🙂
      Beste Grüße