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Krebsrisiko: Vorsicht bei Typ-2-Diabetes
2 Minuten

Wie entsteht Krebs, wie entsteht ein Tumor? Zum Teil können wir unser Krebsrisiko beeinflussen, weil auch Umwelteinflüsse und unsere Lebensweise mitbestimmen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit für eine Krebserkrankung ist. Immer mehr rücken dabei die Zusammenhänge zwischen Diabetes und Krebs in den Fokus. Auch während der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft war das Thema präsent.
Neben Herz-Kreislauf-Komplikationen sind zunehmend auch Krebserkrankungen eine Spätfolge von Diabetes oder Übergewicht. Karzinome sind mittlerweile die Haupttodesursache bei Menschen mit Typ-2-Diabetes. Während der Jahrestagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft diskutierten Forschende und Behandelnde im Rahmen eines Symposiums über Ursachen sowie Vorbeugungs- und Früherkennungsmaßnahmen.
Denn: Einem Teil der mit Diabetes verbundenen Tumorerkrankungen ließe sich vorbeugen – indem man der Entstehung von Diabetes selbst vorbeugt oder auch durch eine optimierte Diabetesbehandlung. Außerdem sind Tumorerkrankungen durch Lebensstiländerungen, Gewichtsabnahme oder Nikotinverzicht vermeidbar. Und die Referierenden des Symposiums sind sich einige: Besonders bei Männern müsse das Bewusstsein für ihr Krebsrisiko und für Vorsorgeangebote geschärft werden.
Diabetes als vermeidbare Krebsursache
Umwelteinflüsse und eine ungesunde Lebensweise spielen eine wichtige Rolle bei der Krebsentstehung und dem Tumorwachstum. Große epidemiologische Untersuchungen haben eine klare Risikobeziehung zwischen Diabetes und Tumoren der weiblichen Brust, der Leber, der Bauchspeicheldrüse und des Darms nachgewiesen. „Laut aktuellen Prognosen werden in den nächsten zehn bis 20 Jahren Übergewicht und Diabetes das Rauchen vom Platz Eins der vermeidbaren Krebsursachen verdrängen. Krebs ist inzwischen die häufigste Todesursache bei Typ-2-Diabetes mellitus“, sagt Professor Dr. med. Hans Scherübl, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Gastrointestinale Onkologie und Infektiologie am Vivantes Klinikum Berlin.
„Je höher der Body-Mass-Index und je entgleister die Stoffwechsellage sind, desto stärker steigt das persönliche Krebsrisiko“, betont der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft „Diabetes und Krebs“ der DDG. An Darmkrebs erkranken Betroffene mit Diabetes Typ 2 häufig schon früher als stoffwechselgesunde Menschen und haben eine schlechtere Heilungschance.
Aktiv das persönliche Risiko senken
Es läuft immer wieder auf dasselbe hinaus: ausreichend Bewegung/Sport und eine gesunde Ernährung können vor vielen Erkrankungen schützen – auch vor Krebs. Zudem ist es wichtig zu Vorsorge-Untersuchungen zu gehen. Warum durch einen gesunden Lebensstil 40 Prozent aller Krebserkrankungen verhindert werden könnten und wie Sport die Zahl der Killerzellen erhöht , erklären Experten der Technischen Universität München – und geben klare Empfehlungen, was jede und jeder tun kann.
Dabei wären viele der Tumoren, die mit Diabetes assoziiert sind, durch Diabetesprävention und optimierte Diabetesbehandlung vermeidbar. Auch sind beispielsweise die Hälfte der Tumoren an Verdauungsorganen oder der Gebärmutter durch Lebensstiländerungen wie unter anderem eine dauerhafte Gewichtsabnahme vermeidbar. 30 Prozent der Krebstodesfälle ließe sich allein durch Nikotinverzicht vorbeugen. Rechtzeitig diagnostiziert und behandelt, haben viele Krebsarten und ihre Vorstufen auch eine gute Prognose.
Männer für die Vorsorge schlechter erreichbar als Frauen
„Wichtig ist daher, alle Menschen mit Diabetes über ihr erhöhtes Krebsrisiko aufzuklären und ihnen Präventions- und Früherkennungsangebote aufzuzeigen“, betont Professor Scherübl. Dabei gebe es Geschlechterunterschiede: Viele Frauen nähmen regelmäßig gynäkologische Kontrolluntersuchungen wahr und hätten dadurch ein stärkeres Bewusstsein dafür. Doch Männer hierzulande seien eher „Gesundheitsmuffel“ und schlechter erreichbar, wenn es um Früherkennungsuntersuchungen gehe.
Während des Kongresses wurde dann auch darüber diskutiert, was getan werden kann, damit mehr Menschen mit Diabetes Vorsorgeangebote nutzen.“ Scherübl, der auch Sprecher der Arbeitsgemeinschaft „Diabetes und Krebs“ der DDG ist, fordert unter anderem, alle Diabetespatientinnen und -patienten schriftlich zu den Krebsvorsorgeuntersuchungen einzuladen und Menschen, die Nikotin konsumieren, eine professionelle Tabakentwöhnung anzubieten.
mit Materialien der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG)
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florahdo postete ein Update vor 5 Tagen, 14 Stunden
Hallo zusammen, ich arbeite gerade an einer Seminararbeit zum Thema „Die Behandlung von Typ-1-Diabetes mit CRISPR/Cas“ (eine Methode der Gentechnik). Dazu habe ich eine Umfrage erstellt und suche dafür Menschen mit Typ-1-Diabetes, die einige Fragen beantworten könnten zu ihrer Einstellung gegenüber dem Einsatz dieser Technologie zur Behandlung von Typ-1-Diabetes. Die Umfrage ist vollständig anonym und dauert etwa 5 Minuten, sie richtet sich ausschließlich an Menschen mit Typ-1-Diabetes. Es würde mir enorm weiterhelfen, wenn sich Teilnehmer finden würden!
Der Link zur Umfrage lautet: https://forms.cloud.microsoft/r/PN2hqhkuLB
Vielen Dank für eure Unterstützung! 🙂
mr postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo kann mir jemand einen Tipp geben wie ich On Pot Gerichte mit Reis besser schätzen kann.
- katrin-kraatz antwortete vor 2 Tagen, 22 Stunden
Hallo mr,
Dein Problem, die Kohlenhydrate wie Reis in einem One-Pot-Gericht richtig einzuschätzen, vor allem wenn es für mehrere Personen gekocht ist oder Du es im Restaurant bestellst, kennen sicher viele – ich auch. Einfacher ist es, wenn Du nur für Dich kochst. Ich wiege tatsächlich, trotz mehr als 50 Jahren Diabetes, in diesem Fall vorher Reis, Nudeln oder was auch immer vorher ab. Dann weiß ich genau, wie viel es ist.
Ansonsten heißt es: Augenmaß! Gut ist, immer wieder mal eine bestimmte Menge Reis abzuwiegen und zu kochen (mache ich so). Dann sieht man die Menge und bekommt ein besseres Gefühl für die Menge beim Schätzen. Natürlich verteilt sich gerade Reis sehr gut zwischen den anderen Zutaten, aber ob es “viel” oder “wenig” ist, kann man meist erkennen.
Sinnvoll finde ich außerdem (und nicht nur ich), gerade bei eher schwierig einzuschätzenden Kohlenhydratmengen die Insulindosis eher zu gering anzusetzen und lieber später höhere Werte zu korrigieren oder – falls ein AID-System im Einsatz ist – dieses seinen Job machen zu lassen. Denn eine Hypo direkt nach dem Essen finde ich deutlich weniger angenehm.
Eine Patentlösung gibt es also nicht. Vielleicht helfen Dir die Tipps trotzdem etwas?
moira postete ein Update vor 1 Woche, 1 Tag
Hallo!
Hat schon jemand die liberal Funktion bei der ypsopump app ausprobiert?
Ich wüsste gerne wie gut das klappt.- moira antwortete vor 1 Woche
Ich meinte Liberty



